Unerwartete Dämpfer für die WM-Favoriten: Frankreich verliert gegen die Elfenbeinküste, Spanien spielt nur Remis.
Deutscher WM-Gegner siegtElfenbeinküste gewinnt Testspiel gegen Frankreich mit 2:1

Der Ivorer Guela Doué feiert seinen Treffer gegen Frankreich.
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Einen unerwarteten Dämpfer musste WM-Mitfavorit Frankreich in einem Testspiel gegen die Elfenbeinküste, einen deutschen Gruppengegner, hinnehmen. In Nantes verlor die von Superstar Kylian Mbappé angeführte Auswahl, zu der auch die Münchner Akteure Michael Olise und Dayot Upamecano zählten, vor eigener Kulisse mit 1:2 (1:0).
Obwohl die Equipe von Nationaltrainer Didier Deschamps nach einem Treffer von Rayan Cherki (45.) zur Halbzeit führte und das Spielgeschehen dominierte, wurden zuvor erstklassige Gelegenheiten vergeben. So ließen Mbappé (7. Minute), Olise (20.) und Cherki (31.) beste Chancen aus.
Ivorer wenden das Blatt nach dem Seitenwechsel
Guela Doué (53.) gelang nach Wiederanpfiff der Ausgleich für die ivorische Auswahl, in der auch Yan Diomande, der Leipziger Bundesliga-„Rookie of the Season“, spielte. Für die Sensation sorgte Amad, der in der 84. Minute den Siegtreffer gegen den Weltmeister von 1998 und 2018 markierte. In der WM-Vorrunde bekommt es die Elfenbeinküste in Gruppe E mit Deutschland, Ecuador und Curaçao zu tun.
Spanien ebenfalls mit Schwierigkeiten gegen Irak
Ebenso mühte sich die spanische Auswahl in ihrem Vorbereitungsspiel. In La Coruna erreichte der Champion von 2010 gegen WM-Teilnehmer Irak lediglich ein 1:1 (1:1). Dabei hatte Trainer Luis de la Fuente auf Schlüsselspieler wie Lamine Yamal, Pedri, Rodri, Nico Williams und Marc Cucurella verzichtet.
Die frühe spanische Führung durch Ferran Torres (16.) wurde von Iraks Merchas Doski (27.) noch vor dem Halbzeitpfiff egalisiert. Obwohl die Iberer nach Wiederbeginn das Spiel kontrollierten, gelang es ihnen nicht, aus ihrer Dominanz Kapital zu schlagen. Bei der WM trifft der Europameister von 2024 in Gruppe H auf den Debütanten Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay, während die Gegner des Irak in Gruppe I Frankreich, Senegal und Norwegen sein werden. (dpa/red)
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