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Start der WM-MissionDFB-Team in Chicago gelandet – Generalprobe gegen USA

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WM-Vorbereitung - Abflug Fußball-Nationalmannschaft

Los geht's: Die Nationalspieler und Bundestrainer Julian Nagelsmann auf der Gangway.

Zur letzten Etappe der WM-Vorbereitung ist das DFB-Team in den USA gelandet, wo nun ein letzter Härtetest ansteht.

Am Montag hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Vereinigten Staaten erreicht, wo die letzte Etappe der WM-Vorbereitung startet. Vom Flughafen in Frankfurt aus flog die etwa 60 Personen starke DFB-Delegation mit dem Flug „LH 434“ in Richtung Chicago. Der Abflug des Airbus „Wuppertal“ verzögerte sich aufgrund von aufziehenden Gewittern um beinahe eine halbe Stunde.

Eine zentrale Ungewissheit überschattet die neunstündige Anreise: Wie wird das Turnier für die Mannschaft enden? Das Team hofft nach den enttäuschenden Ergebnissen in Russland 2018 und Katar 2022 auf einen besseren Ausgang. „Bei einem Turnier anzutreten, da hat jeder den Traum, es zu gewinnen. Wir auch. Wir werden alles reinhauen“, äußerte sich der 22-jährige WM-Neuling Aleksandar Pavlovic. Gleichzeitig bekräftigte der Spieler des FC Bayern die vom Bundestrainer festgelegte Strategie: „Wir denken step by step, Spiel für Spiel, Training für Training.“

Gedämpfte Atmosphäre im Mannschaftshotel

Die Mannschaft hat nach ihrer Ankunft ihr Domizil im „Waldorf Astoria“ im Viertel Gold Coast aufgeschlagen. Eine euphorische WM-Atmosphäre ist dort jedoch nicht vorhanden. Ein Angestellter des Hotels bestätigte, dass keine deutschen Flaggen gezeigt werden, da man allen Gästen mit Diskretion begegne. Es wird erwartet, dass Kai Havertz nach seiner Teilnahme am Champions-League-Endspiel als letzter Akteur in Chicago zum Team stößt.

Fußball-WM - Hotel Waldorf Astoria in Chicago

Im Hotel Waldorf Astoria (l, weiß) logieren die DFB-Kicker.

Testspiel gegen die USA an Schweinsteigers früherer Wirkungsstätte

Für den 26-köpfigen Kader mit dem zurückgekehrten Manuel Neuer stellt Chicago die erste Station dar. Die Trainingseinheiten finden auf dem Areal von Chicago Fire statt, wo einst Bastian Schweinsteiger spielte. Dort wird Bundestrainer Julian Nagelsmann das Team unter Ausschluss der Öffentlichkeit für den letzten WM-Test rüsten. Das Spiel gegen die USA ist für Samstag (20.30 Uhr/RTL) im Soldier Field angesetzt.

Die Begegnung markiert für Nagelsmann eine Art Wiederholung seines Starts als Nationaltrainer. Am 14. Oktober 2023 leitete er sein Debütspiel während einer USA-Reise in Hartford gegen das amerikanische Team. Deutschland gewann damals 3:1 durch Tore von Ilkay Gündogan, Niclas Füllkrug und Jamal Musiala. Nagelsmanns Ziel in den USA ist es, mit einem allerdings personell stark veränderten Team, die Automatismen weiter zu „einschleifen, die wir seit drei Jahren machen“.

USA - Deutschland

Zurück am Startpunkt: Julian Nagelsmann bei seinem Länderspiel-Debüt als Bundestrainer gegen die USA im Oktober 2023 in Hartford. (Archivbild)

Völlers Erinnerungen an sein letztes Tor für Deutschland

DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) verbindet mit Chicago spezielle Momente. Die Stadt diente während der Weltmeisterschaft 1994 in den USA als Basislager des deutschen Teams. „Meine letzte WM als Spieler, die war in den USA. Jetzt geht's wieder dorthin“, äußerte Völler. Er fügte hinzu: „Man kann es kurz anmerken, da habe ich mein letztes Tor geschossen für die Nationalmannschaft. Im Achtelfinale gegen die Belgier. War schön, hat mich gefreut.“

Völler, damals 34 Jahre alt, erzielte beim 3:2-Erfolg im Achtelfinale gegen Belgien zwei Treffer. Der Titelverteidiger schied allerdings in der darauffolgenden Runde aus, was eine bittere Enttäuschung war. Ein solches Schicksal soll der jetzigen Mannschaft nicht widerfahren.

Fußball-Nationalmannschaft startet in die WM-Vorbereitung

Rudi Völler erinnert an seine WM-Erfahrungen 1994 in Chicago. (Archivbild)

Anpassung an die Bedingungen vor Ort

Bei der Ankunft wurde die Mannschaft von der erwarteten großen Hitze verschont. In Chicago herrschten frühsommerliche Bedingungen mit Temperaturen um 25 Grad. Ein Temperaturanstieg wird erst zum Zeitpunkt des Testspiels gegen die USA erwartet. Die Weiterreise des DFB-Trosses in das WM-Lager in Winston-Salem, North Carolina, ist für Montag geplant.

Im Vorfeld des WM-Auftaktspiels am 14. Juni in Houston (Texas) gegen den Debütanten Curaçao liegt der Fokus auf der physischen Akklimatisierung. Die Zeitverschiebung von sieben Stunden zu Deutschland stellt eine Herausforderung dar. „Die Bedingungen sind nicht einfach“, räumt Kapitän Joshua Kimmich ein. Der 30-jährige Jonathan Tah benannte die Prioritäten: „Genügend trinken, gut schlafen.“ Der Verteidiger gab sich dennoch zuversichtlich: „Wir haben Kraft für so eine strapaziöse WM. Ich freue mich extrem auf das Turnier. Und ich werde in jedem Spiel bereit sein, Vollgas zu geben.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.