Ein knapper Erfolg der Kölner Haie in München sichert ihnen den ersten Tabellenplatz. Die Mannschaft überstand außerdem einen Schock wegen eines verletzten Akteurs.
Erfolg nach SchockmomentKölner Haie gewinnen in München und sichern Platz eins

Die Kölner Haie haben am 1. März beim EHC Red Bull München gewonnen.
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Ihre Pechsträhne gegen den EHC Red Bull München konnten die Kölner Haie am Sonntag durchbrechen und gewannen knapp mit 1:0. In der aktuellen Spielzeit hatte der KEC zuvor dreimal gegen das Team aus München verloren. Der erste Rang in der Hauptrundentabelle ist den Kölnern nun sicher, da gleichzeitig die Adler Mannheim eine Niederlage gegen die Straubing Tigers hinnehmen mussten. Nach der Olympiapause war dies für den KEC der dritte Erfolg in der dritten Partie.
Allerdings wurde das Spiel von einem Zwischenfall mit Verletzungsfolge getrübt. Ungefähr nach sechs Minuten Spielzeit wurde der Münchner Maximilian Daubner vom Puck im Gesicht getroffen, der von Haie-Profi Robin van Calster kam.
Kölner Haie gewinnen in München
Auf dem Eis sank Daubner nieder, wo sich rasch eine Lache aus Blut bildete. Er stand ohne fremde Hilfe wieder auf und begab sich in die Umkleide, wurde jedoch noch im Verlauf des ersten Spielabschnitts in eine Klinik transportiert. Von einer „Monster-Schrecksekunde. Das war ganz, ganz, ganz gefährlich“ sprach Patrick Ehelechner, der als Experte für MagentaSport tätig ist. Anfänglich hatte er die Sorge, dass Daubner von der Kufe eines Schlittschuhs getroffen worden war.
Das Spiel wurde fortgesetzt, nachdem die Eisfläche gesäubert worden war, doch es fielen vorerst keine Tore. In der 14. Spielminute ergab sich für die Haie eine aussichtsreiche Gelegenheit durch Ryan MacInnis, welcher jedoch an Goalie Mathias Niederberger nicht vorbeikam. Die Münchner Mannschaft hatte Unglück und traf dreifach nur den Rahmen des Tores. Mit einem Stand von 0:0 ging es daher in die erste Unterbrechung.
Den Siegtreffer markierten die Haie im zweiten Spielabschnitt in der 35. Minute. Valtteri Kemiläinen schoss nach einem gewonnenen Anspiel, woraufhin Gregor MacLeod die Scheibe für Niederberger unhaltbar zum 1:0 ins Tor lenkte.

Maximilian Daubner wurde vom Puck im Gesicht getroffen.
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Köln hatte kurz vor dem Ende des zweiten Drittels Glück. Tobias Rieder stand plötzlich frei vor KEC-Torwart Janne Juvonen, doch dieser konnte den Puck noch an den Querbalken ablenken (40. Minute). Die Haie versäumten es im letzten Drittel, ihren Vorsprung zu vergrößern. Sowohl Brady Austin (42. Minute) als auch Nate Schnarr ließen aussichtsreiche Möglichkeiten ungenutzt.
München steigerte in der Endphase den Angriffsdruck, aber die Verteidigung der Kölner hielt mit großem Einsatz stand. Richtig heikel wurde die Lage, als München seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Spiel nahm und zusätzlich Louis-Marc Aubry eine Zeitstrafe für Spielverzögerung bekam. Dies führte dazu, dass die Heimmannschaft phasenweise mit sechs gegen drei Akteure agierte und die finalen 67 Sekunden mit sechs gegen vier spielte, jedoch keinen Treffer mehr erzielen konnte.
Für die Kölner Haie steht die nächste Begegnung bereits am Mittwoch an. Um 19.30 Uhr empfangen sie in der Lanxess-Arena die Augsburger Panther. Das Team reist dann am Freitag, dem 6. März, für ein Spiel um 19.30 Uhr zu den Adler Mannheim. (red)
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