FrauenfußballKölner Highlight vor über 30.000 Fans in Müngersdorf

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02.05.2026, xydrx, Frauen, Fußball, 1.Frauen-Bundesliga, 1.FC Köln - SV Werder Bremen, Saison 2025 2026, RheinEnergieSTADION: Laura Vogt FC Köln, 8 Anna-Lena Stolze FC Köln, 7 Anna-Lena Stolze FC Köln, 7 Sara Agrez FC Köln, 4 Aurora Mikalsen FC Köln, 23 Vanessa Leimenstoll FC Köln, 29bejubeln den Sieg DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video. *** 02 05 2026, xydrx, Women, Football, 1 Women Bundesliga, 1 FC Köln SV Werder Bremen, Season 2025 2026, RheinEnergieSTADION Laura Vogt FC Köln, 8 Anna Lena Stolze FC Köln, 7 Anna Lena Stolze FC Köln, 7 Sara Agrez FC Köln, 4 Aurora Mikalsen FC Köln, 23 Vanessa Leimenstoll FC Köln, 29 celebrate the victory DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video Copyright: HMBxMedia/YannisxDreimann

Die FC-Frauen feiern ihren Heimsieg in Müngersdorf.

Der 1. FC Köln setzt sich nach einem starken Auftritt 3:0 gegen Werder Bremen durch. Die Kapitänin ist begeistert.

Am Ende konnten auch das Gewitter und der Starkregen die Kölner Partystimmung in Müngersdorf nicht trüben: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln feierten im Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen vor 30.411 Zuschauern im Rhein-Energie-Stadion einen ungefährdeten 3:0 (2:0)-Heimsieg. Der FC gewann damit nach 2024 (2:1) auch das zweite Highlightspiel in der großen Arena gegen die Norddeutschen. Nach dem Schlusspfiff schallte es diesmal „Oh wie ist das schön“ aus der Südkurve und die Spielerinnen bedankten sich bei den Fans für die Unterstützung.

„Wenn man das auf dem Platz hört, wenn man eine Aktion nach vorne startet, wie laut das Stadion dann wird, macht es schon einfach Bock, das kribbelt dann schon und es beflügelt auch“, strahlte die Kölner Kapitänin Marina Hegering, die in ihrer langen Karriere schon so manches erleben durfte.

Große Vorfreude bei Marina Hegering

Für die Wahl-Kölnerin war es nach der Teilnahme am Rosenmontagszug auf dem FC-Wagen das nächste Highlight. „Ich habe mich total gefreut. Ich hatte ja einen Countdown-Timer für dieses Spiel eingerichtet auf meinem Handy. Ich glaube, ich habe bei 70 Tagen angefangen und habe die Tage runtergezählt. Ich kann von zuhause auf das Stadion sehen. Die Vorfreude heute Morgen beim Spaziergang war sehr groß. Ich bin mit einem Grinsen in der Sonne spazieren gegangen und habe mich einfach nur gefreut. Dann durfte ich auch noch meinen Neffen und meine Nichte mit zum Einlaufen nehmen, das war das Sahnehäubchen auf der Torte. Das macht das ganze Spiel einfach super emotional.“

Die Kölnerinnen zeigten von der ersten Sekunde an ein anderes Gesicht als noch fünf Tage zuvor bei der 2:6-Niederlage gegen Hoffenheim und dominierten das Spielgeschehen gegen überraschend schwache Gäste.

Über 30.000 Fans in Müngersdorf

Die Führung für die Gastgeberinnen war folgerichtig, entsprang allerdings einem Bremer Aussetzer. Larissa Mühlhaus spielte einen viel zu kurzen und unplatzierten Rückpass Richtung Torhüterin. Lydia Andrade ersprintete den Ball, umkurvte Keeperin Mariella El Sherif und schob zum 1:0 ins leere Tor (20.).Die Fans durften in der ersten Hälfte noch einmal jubeln. Die abermals hervorstechende Lydia Andrade bediente Pauline Bremer mit einem hohen Ball an den Sechzehner. Den strammen Schuss der Stürmerin konnte El Sherif noch abwehren, der Abpraller landete bei der heranlaufenden Anna-Lena Stolze, die zum 2:0 traf (36.).

Kurz nach dem Seitenwechsel machte Sandra Jessen den Deckel drauf. Pauline Bremer servierte die Kugel hoch in den Sechzehner. Jessen köpfte am ersten Pfosten komplett freistehend ins lange Eck zum 3:0 (54.).

„Es pusht ungemein, wenn knapp 30.000 uns anfeuern. Das ist eine Sache, die wir so nicht kennen“, sagte Kölns Trainerin Britta Carlson nach dem Abpfiff, „gerade unser Stadion hier beim FC ist auch noch mal besonders. Ich glaube, das hat man heute gesehen, was die Fans leisten von der ersten Sekunde an. Wenn du von der Sekunde die Intensität hochhältst und auch da schon deine Möglichkeiten hast, dann wird es auch ein bisschen leichter mit der Kulisse positiv umzugehen.“