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Topwerfer bleibt in KölnLukas Martin Schulz verlängert seinen Vertrag beim Longericher SC

Lesezeit 2 Minuten
Ein Handballer wird beim Wurfversuch von seinem Gegenspieler am Trikot gehalten.

Lukas Martin Schulz (am Ball) hat in 18 Saisonspielen 157 Tore erzielt.

Der 28-Jährige weiß die Bedingungen beim Handball-Drittligisten zu schätzen.

Zwei Kantersiege vor und zwei nach der Weihnachtspause in der Dritten Bundesliga sorgen bei den Handballern des Longericher SC in diesen Tagen für eine ausgesprochen positive Stimmungslage.

Doch zu Beginn der Woche wurde diese vor dem Spiel gegen das Team HandbALL Lippe II (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Carl-von-Ossietzky Gesamtschule) noch einmal getoppt: Der Verein meldete die Vertragsverlängerung mit Lukas Martin Schulz, dem vielleicht wichtigsten Baustein im Longericher Mannschaftspuzzle.

Schulz kam vor viereinhalb Jahren nach Köln

In 18 Spielen dieser Saison hat Schulz (28) als Spielmacher und Torjäger auf der mittleren Rückraumposition schon 157 Tore geworfen. Diese Quote ist in allen Staffeln der Dritten Liga der absolute Spitzenwert. Vor viereinhalb Jahren wechselte der gebürtige Ostwestfale nach Köln und erklärt, warum er etliche andere Angebote ausschlug: „Ich fühle mich in dieser Stadt einfach superwohl, ich habe hier viel Spaß und tolle Menschen kennengelernt.“ Die attraktive sportliche Situation passe perfekt, zumal er auch ein großes Vertrauen vom Trainer und seinen Mitspielern spüre. Diese Rückendeckung sei schließlich die Grundlage für eine gute Leistung.

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Die ist aber auch am Samstag für einen Erfolg gegen die Nachwuchsauswahl des Bundesligisten TBV Lemgo Voraussetzung, in der die Niederländer Thomas Houtepen und Nico Blaauw sowie die schon mit Bundesligaverträgen ausgestatteten Talente Leve Christensein und Hark Hansen Leistungsträger sind. „Von den letzten drei Spielen haben wir gegen Lippe nur eins gewonnen, dieser Gegner ist besser als der Tabellenplatz“, warnte Trainer Christian Stark.

In jedem Fall könnten sich die Fans wieder auf tollen Handball freuen, denn beide Teams bevorzugten eine ähnliche Taktik mit offenem Visier und hohem Tempo.

Handballerinnen des 1. FC Köln wollen Kontakt zur Spitze wahren 

Wenn die Handballerinnen des 1. FC Köln in der Dritten Bundesliga den Kontakt zur Tabellenspitze wahren wollen, ist ein Sieg am Sonntag beim PSV Recklinghausen Voraussetzung (17 Uhr, Sporthalle Gesamtschule Nord). Die moderne und offensive Auslegung der Sportart hat sich auch bei diesen beiden Teams etabliert. „Recklinghausen bestraft mit dem Tempospiel gnadenlos jeden unserer Ballverluste im Angriff. Wir müssen deshalb die technischen Fehler vermeiden, um ebenfalls aus einer kompakten Abwehr zu den sogenannten leichten Toren zu kommen“, sagte FC-Trainer Ingo Häußler.

Fortuna-Trainer Tobias Marquardt appelliert an die Einstellung

In der Regionalliga Nordrhein wollen die Handballerinnen von Fortuna Köln am Samstag im Nachbarschaftsderby beim TuS Königsdorf Revanche für ihre Hinspielniederlage nehmen (20 Uhr, Sporthalle Frechen, Burgstraße). Nach sechs sieglosen Spielen appelliert Trainer Tobi Marquardt an die Einstellung: „Nur über die Emotionen, den Kampf und den Willen haben wir eine Chance.“ Gefahr drohe vor allem von den Talenten Nina Klinkenberg (61 Saisontore) und Paula Bertram (52).

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