Im Mini-Turnier unterliegen die Elfen dem niederländischen Erstligisten Kwiek und dem TuS Lintfort.
HandballLeverkusen beendet Vorbereitung mit zwei Niederlagen

Elfen-Trainerin Franziska Garcia
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Ergebnisse sind Franziska Garcia in der Vorbereitung nicht so wichtig. Die neue Trainerin der Leverkusener Zweitliga-Handballerinnen störte sich daher auch nicht weiter an den beiden Niederlagen im Dreier-Turnier zur Saisoneröffnung, an dem neben den Gastgeberinnen auch der niederländische Erstligist HV Kwiek und Leverkusens Ligakonkurrent TuS Lintfort teilnahmen. Über je zwei Mal zwanzig Minuten unterlagen die Werkselfen zunächst mit 16:22 dem Team aus der Eredivisie, bevor sie sich den Lintforterinnen 20:21 geschlagen geben mussten.
Wiedersehen mit Lintfort erst am 14. Spieltag
Das Duell mit den Niederländerinnen hatten Bayers Handballerinnen „unnötig verloren, weil wir uns fünf schlechte Minuten geleistet haben. Wir lagen zur Pause mit sechs Toren hinten und konnten das dann auch nicht mehr aufholen“, sagte Garcia. Die Kwiekerinnen sicherten sich mit einem 20:19-Erfolg über Lintfort dann auch den Gesamtsieg des Miniturniers. Für Bayer war das Vorbereitungs-Wiedersehen mit Lintfort, das nur möglich war, weil man sich in der 2. Bundesliga erst am 14. Spieltag wieder begegnet, relevanter und lieferte Garcia wichtigere Erkenntnisse. Es habe aufgezeigt, dass Bayer bereit sei für den Ligastart.
Das war zu Beginn der Vorbereitung noch nicht so, als beide Mannschaften schon einmal gegeneinander gespielt hatten. Das junge und teils sehr unerfahrene Leverkusener Team hatte damals noch zu nervös agiert. Nun sei das Auftreten ein anderes gewesen, berichtete Garcia. Bayer zeigte in gleich zweifacher Hinsicht eine Leistungssteigerung. Einmal innerhalb des Kurzturniers im Vergleich zum Test gegen die Niederländerinnen. Und auch im Vergleich zum ersten Vorbereitungstest gegen Lintfort, selbst wenn erneut eine Niederlage zu Buche stand.
Drei erfahrene Spielerinnen fehlen
Was besonders Mut machen dürfte: Es waren vor allem junge und unerfahrene Akteurinnen, die auf der Platte dagegenhielten, denn mit dem Kapitäninnen-Duo Sophia Cormann/Lara Fichtner sowie Marie Sauerwald fehlten gleich drei erfahrenere Spielerinnen im Bayer-Aufgebot. Sauerwald hatte sich im Vorbereitungsverlauf bei einem Testspiel eine Knieverletzung zugezogen und wurde nun nur noch geschont. Auch bei Cormann war es wohl eher eine Vorsichtsmaßnahme, da sie unter der Woche im Training umgeknickt war, sich aber wohl nicht schlimmer verletzte. Fichtner erlitt dagegen zuletzt einen Nasenbruch – und droht auch zum Ligastart beim favorisierten HC Rödertal (29. August, 18.30 Uhr) noch auszufallen.
„Man kann es sich leider nicht aussuchen, es sind nicht immer alle fit. Meine Aufgabe ist es, dann gute Lösungen zu finden“, meinte Garcia. Die 42-Jährige sah lieber die positiven Aspekte der dezimierten Konstellation: „So können sich andere Spielerinnen ohne Druck zeigen und positionieren.“
Stand jetzt wäre es zumindest im Rückraum wünschenswert, wenn eine unerfahrenere Spielerin aus dem Schatten der erfahrenen Kräfte tritt, um Fichtner bestmöglich zu ersetzen. Wer die Lücke schließen kann, wird sich in der anstehenden Trainingswoche zeigen.
