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NachwuchsfußballAleksa Damjanovic schürt Hoffnungen in Leverkusen

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Aleksa Damjanovic Serbia schaut, UEFA European Under-19 Championship 2026 Group B, Serbia v Ukraine, Bangor City Stadium am 02. July 2026 in Bangor, Vereinigtes Königreich. Foto von Marco Steinbrenner/DeFodi Images Aleksa Damjanovic Serbia looks on, UEFA European Under-19 Championship 2026 Group B, Serbia v Ukraine, Bangor City Stadium, July 2, 2026 in Bangor, United Kingdom. Photo by Marco Steinbrenner/DeFodi Images - *** Aleksa Damjanovic of Serbia looks on, 2026 UEFA European Under-19 Championship Group B, Serbia vs. Ukraine, Bangor City Stadium on July 2, 2026, in Bangor, United Kingdom. Photo by Marco Steinbrenner, DeFodi Images. Aleksa Damjanovic of Serbia looks on, UEFA European Under-19 Championship 2026 Group B, Serbia vs. Ukraine, Bangor City Stadium, July 2, 2026, in Bangor, United Kingdom. Photo by Marco Steinbrenner, DeFodi Images

Aleksa Damjanovic im Dress der serbischen U-19-Nationalmannschaft

Der 17 Jahre alte Stürmer feiert einen perfekten Einstand, Simon Rolfes bezeichnet ihn als „eines der vielversprechendsten Talente Europas“.

Die ersten beiden Pflichtspiele haben bei den Verantwortlichen der Leverkusener A-Junioren-Fußballer erfreuliche Erkenntnisse gebracht. Nach dem enttäuschenden Achtelfinal-Aus in Heidenheim in der abgelaufenen Serie ist man unter dem neuen Trainer Patrick Greveraars angesichts eines 4:0 im DFB-Pokal in Hildesheim und des jüngsten 3:1 gegen den VfL Bochum offensichtlich wieder zu großen Taten fähig. Und man hat zwei starke Zugänge verpflichtet. Der vom FC Schalke 04 zum zweiten Mal in seiner jungen Karriere nach Leverkusen gekommene Clinton Wilson hinterlässt einen guten Eindruck und verbuchte gegen Bochum seinen ersten Pflichtspieltreffer. Noch besser macht es Aleksa Damjanovic. In Hildesheim erzielte der 17-Jährige die wichtige Führung und gegen Bochum traf er erst in Abstauber-Manier und dann technisch anspruchsvoll, indem er einen scharf getretenen Freistoß von Gabriel Minutillo mit der Fußspitze unhaltbar ins Tor verlängerte.

Tore am Fließband im Belgrader Nachwuchs

Damit dürfte allen klar sein, warum er den Ruf genießt, ein Ausnahmetalent zu sein und was Bayer-Geschäftsführer Sport Simon Rolfes bei der Verpflichtung im Winter meinte, als er Damjanovic als „eines der vielversprechendsten Sturmtalente in Europa“ titulierte. „Er ist sehr wissbegierig und erfolgshungrig. Wir freuen uns, ihn ab Sommer hier bei Bayer 04 zu haben“, sagte Rolfes seinerzeit. Nun ist Sommer und Damjanovic liefert. Der 1,98 Meter lange Angreifer wirkt dabei trotz seiner Größe und Physis überraschend beweglich. Qualitäten im Kopfballspiel und ein guter Torriecher kommen hinzu.

Der gebürtige Belgrader, der auch die österreichische Saatbürgerschaft besitzt, überzeugte schon bei Roter Stern mit 39 Toren in 47 Spielen für die dortige U-17-Auswahl. In der ersten Mannschaft der Serben debütierte er mit gerade einmal 16 Jahren, acht Monaten und fünf Tagen. Insgesamt kam er auf sieben Einsätze beim serbischen Rekordmeister. Parallel dazu kam er bei Roter Sterns Farmteam Graficar in der serbischen Zweiten Liga per Zweitspielrecht zum Zug. Mit seinem Wechsel nach Deutschland wandelt er auf den Spuren seines Vaters. Der spielte von 2007 bis 2011 für den SC Paderborn und den SV Wehen Wiesbaden. Ein Erstliga-Einsatz blieb ihm in der Bundesrepublik verwehrt. Sein Sohn hat nun Anlass, an die Verwirklichung dieses Traums zu glauben.

Seine Mannschaft trifft am Samstag (13 Uhr) im Ulrich-Haberland-Stadion auf die SV 07 Elversberg. Die B-Junioren von Bayer 04 sind derweil erstmals gefordert. Sie treffen in der DFB-Nachwuchsrunde tags darauf um 13 Uhr am Kurtekotten auf den 1. FSV Mainz 05.