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Klarer Erfolg gegen HammMax Hinrichs und Markus Sonnenberg überzeugen beim TuS 82 Opladen

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Ein Handballer setzt zum Wurf an.

Markus Sonnenberg (r.) zeigte eine starke Leistung beim TuS 82. 

Handballer präsentieren sich beim 39:27 sowohl in der Abwehr als auch im Angriff stark.

Die mit einigen Ersatzspielern angereisten Handballer aus Hamm hatten beim 39:27 (22:10) des TuS 82 Opladen von Beginn an keine Chance gegen die gut aufgelegten Gastgeber. 5:1 hieß es nach vier Minuten, kurz vor der Pause lagen zum ersten Mal zehn Treffer beim 19:9 zwischen den beiden Mannschaften.

Keeper Louis Oberosler hielt seinen Kasten sauber, die Abwehr arbeitete insbesondere in der ersten Hälfte stark und vorne lief es auch rund bei den 82ern. So war die Begegnung bereits zur Halbzeit entschieden.

TuS-Coach Fabrice Voigt verzichtet auf Einsatz von Maurice Meurer

Dass Intensität und Konzentration nach dem Seitenwechsel bei den vielen Wechseln auf Seiten der Opladener etwas nachließen, war angesichts der klaren Führung nicht überraschend. Fabrice Voigt zeigte sich zufrieden mit der Vorstellung: „Wir haben dem Gegner schnell klargemacht, dass es für ihn hier nichts zu holen geben gibt.“

Opladens Coach verzichtete auf den Einsatz des angeschlagenen Top-Torjägers Maurice Meurer. Stark bei den 82ern agierten die Außen Max Hinrichs und Markus Sonnenberg.

TuS 82 Opladen: Oberosler, Schmidt; M. Sonnenberg (8), Hinrichs (7/3), Dittmer (6), Schröder (4), Leppich (3), Jagieniak (3), Nitzschmann (2), Bachler (2), Nitsche (1), Boelken (1), Johannmeyer (1), Branding (1/1), Meurer, Swiedelsky.

„Wir sind Serientäter“, stellte Panther-Coach Marcel Mutz lachend fest, nachdem sein Team zum wiederholten Mal eine ganz enge Begegnung für sich entschieden hatte, diesmal mit 31:30 (17:15).

Bergische Panther gewinnen Thriller in Minden

Dabei hätte es für die Hilgener gar nicht so spannend werden müssen, denn eigentlich hatten sie die Partie unter Kontrolle. Mehrfach lagen die Gäste mit drei oder vier Toren vorne (11:8, 13:9, 18:15, 23:20), doch versäumten sie es jeweils, den Vorsprung auszubauen. „Wir haben es jedes Mal fertiggebracht, unsere Führung mit schnellen Fehlern zunichtezumachen“, erklärte Mutz.

So wurde es zum Thriller. Justus Ueberholz blieb es vorbehalten, 26 Sekunden vor der Schlusssirene das 31:30 zu markieren. Mindens letzter Angriff wurde abgewehrt, danach jubelten mal wieder die Panther. „Die Jungs haben erneut am Ende eine enorme Nervenstärke an den Tag gelegt und die Ruhe bewahrt. Das spricht für die Moral des Teams“, so der Coach.

Bergische Panther: Eigenbrod, Conzen; Ueberholz (7), Schlösser (6/2), J. Blum (4), Görgen (3), Heider (2), Bleckmann (2), Weiß (2), T. Blum (2), Elverfeld (2), Wöstmann (1), Wolter.