Die SpVgg Greuther Fürth bleibt in der 2. Liga. Ausgerechnet die scheidenden Stürmer Futkeu und Hrgota sichern den Sieg.
Essens Traum ist geplatztRot-Weiss Essen verliert in Fürth und verpasst den Aufstieg

Noel Futkeu zeigt, warum er Torschützenkönig der 2. Bundesliga ist.
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Die SpVgg Greuther Fürth hat den Abstieg in die 3. Liga abgewendet. Dank ihrer scheidenden Stürmer Noel Futkeu und Branimir Hrgota siegte das Team im Relegationsrückspiel mit 2:0 gegen Rot-Weiss Essen und sicherte sich den Klassenerhalt.
Für die SpVgg Greuther Fürth ist der erstmalige Absturz in die Drittklassigkeit seit 29 Jahren damit vom Tisch. Der Verein, der die ewige Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga anführt, setzte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und nervenaufreibenden Schlussminuten im Rückspiel der Relegation letztlich verdient mit 2:0 (1:0) durch.
Die Gastmannschaft aus dem Ruhrgebiet konnte ihren knappen 1:0-Vorsprung aus der ersten Begegnung nicht nutzen und verpasste so die ersehnte Rückkehr in die Zweitklassigkeit nach 19 Jahren. Ein mutmaßlicher Treffer von Jaka Cuber Potocnik wurde in der 68. Minute vom Videoschiedsrichter aufgrund einer Abseitsstellung annulliert. Zudem vergab Torben Müsel in der 81. Minute eine Großchance, als er nach einem Pfostentreffer per Kopf vor dem unbewachten Tor scheiterte.
Prüfrock bewahrt Fürth vor frühem Rückstand
Vor einer Kulisse von 16.126 Zuschauern wurden die Fürther zunächst von ihrem Schlussmann Silas Prüfrock in der Partie gehalten. Obwohl das Team, das sich erst am letzten Spieltag in die Relegation gerettet hatte, anfangs mehr Ballbesitz verzeichnete, gehörten die klaren Gelegenheiten den Essenern. Gianluca Swajkowski erschien in der zehnten Minute frei vor Kleeblatt-Keeper Prüfrock, doch der 21-jährige Torhüter parierte den platzierten Schuss aus elf Metern.
Nur drei Minuten später lenkte Prüfrock einen zentralen Volley von Müsel, der im Hinspiel das Siegtor erzielt hatte, über die Querlatte. „Die Mannschaft hat mehrfach in der Saison Charakter bewiesen und das wird sie auch heute tun“, zeigte sich der Fürther Geschäftsführer Holger Schwiewagner vor der entscheidenden Partie bei Sky optimistisch.
Scheidende Angreifer werden zu Relegationshelden
Allmählich fanden die Hausherren jedoch besser ins Spiel. Ein Flankenball von Jannik Dehm (19.) prallte auf die Latte. In der 29. Minute erzielte Noel Futkeu dann die Führung. Der 23-jährige Angreifer, der sich mit 19 Treffern zum Torschützenkönig der zweiten Liga gekrönt hatte, verlässt die Franken nach zwei Jahren in Richtung Eintracht Frankfurt.

Fürther Fans erlauben sich einen Witz auf Kosten der Gäste.
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Die Entstehung des Treffers unterstrich die Entschlossenheit der Gastgeber. Kapitän Branimir Hrgota, der als Rekordtorschütze des Vereins nach sieben Jahren ebenfalls eine neue sportliche Heimat sucht, kämpfte sich auf der rechten Flanke in den Strafraum. Felix Klaus leitete dessen Hereingabe zu Futkeu weiter, der aus geringer Entfernung vollendete.

Kapitän Branimir Hrgota trifft unwiderstehlich.
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Während nach dem Wiederanpfiff Pyrotechnik aus dem Essener Gästeblock gezündet wurde, sorgte der nächste scheidende Angreifer für die Vorentscheidung. Hrgota positionierte sich den Ball in der 47. Minute am Strafraumeck auf seinen starken linken Fuß und zirkelte ihn unhaltbar zum 2:0 ins Tor.
Essener Schlussoffensive bleibt erfolglos
Die Essener kamen trotzdem weiterhin zu ihren Chancen, doch die Abschlüsse waren zu harmlos. Ein Versuch von Michael Kostka (50.) stellte keine Gefahr dar. Auf der anderen Seite musste Essens Torwart Jakob Golz gegen den stets gefährlichen Futkeu (56.) eingreifen. Die Fürther Defensive wirkte nicht durchgehend sattelfest, widerstand dem finalen Ansturm der Gäste aber bis zum Schlusspfiff. (dpa/red)
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