Schock für RB Leipzig: Christoph Baumgartner muss operiert werden. Der WM-Traum des Österreichers ist damit geplatzt.
WM-Traum geplatztLeipzigs Top-Scorer fällt nach Operation monatelang aus

Christoph Baumgartner verpasst nach einer Muskel-Operation die WM und fällt länger aus. (Archivbild)
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Für Christoph Baumgartner von RB Leipzig steht eine längere Zwangspause als ursprünglich erwartet bevor. Der Offensivakteur des Fußball-Bundesligisten unterzog sich am Mittwoch einem chirurgischen Eingriff. Notwendig wurde dieser aufgrund einer Muskelblessur im rechten Oberschenkel, die er sich während des Aufwärmens vor der Partie gegen Tunesien (1:0) zugezogen hatte. Der Verein gab bekannt, dass die Operation ohne Komplikationen verlief.
Die Rehabilitationsmaßnahmen für den 26-Jährigen sollen in Kürze starten und werden überwiegend am Standort Leipzig durchgeführt. Seine Verletzung beendet nicht nur jäh seine WM-Ambitionen, sondern stellt auch für RB Leipzig einen Verlust zum Start der neuen Saison dar. Baumgartner hatte sich in der abgelaufenen Saison zu einem zentralen Leistungsträger in der Mannschaft der Sachsen entwickelt.
Baumgartner: WM-Aus und persönliche Enttäuschung
Seine Bilanz von 17 Treffern und neun Torvorlagen machte ihn zum erfolgreichsten Punktesammler des Klubs und nährte die WM-Hoffnungen des von Ralf Rangnick betreuten österreichischen Teams. Auf Instagram äußerte sich Baumgartner tief enttäuscht: „Leider ist für mich der große Traum, eine WM zu spielen, geplatzt. Ich kann es bis jetzt nicht glauben. Das ist für mich der schwerste Tag meiner Karriere – und es wird sicher etwas dauern, bis ich diese Niederlage verarbeitet habe“, so die Worte des Spielers auf der Plattform.
Unterstützung von RB Leipzig für den Spieler
Marcel Schäfer, der Sportgeschäftsführer von RB, unterstrich die Bedeutung des Offensivspielers für die Mannschaft. „Baumi ist für uns nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein wichtiger Charakter in unserer Mannschaft.“ Schäfer äußerte sich optimistisch bezüglich der Genesung: „Zudem ist er ein absoluter Kämpfer, und wir sind überzeugt, dass er diesen Rückschlag mit seiner positiven Art und großen Mentalität meistern wird.“
Bei dem WM-Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, wären die Gegner Österreichs in der Vorrunde Jordanien, der amtierende Weltmeister Argentinien sowie Algerien gewesen. (dpa/red)
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