Die „EBK Kunststoffe GmbH“ spendet anlässlich ihres Firmenjubiläums 25.000 Euro für Kölner Kinder in Not
Großspende aus Porz25.000 Euro für „wir helfen“

Zu seinem Firmenjubiläum überreicht der Familienbetrieb EBK Kunststoffe GmbH einen symbilischen Scheck an "wir helfen"-Geschäftsführerin Caroline Kron (mitte): Christine, Udo, Dorothee und Claus Collet (v.l.).
Copyright: Arton Krasniqi
Seit Herbst 1976 ist die EBK Kunststoffe GmbH fest in Porz verankert – inzwischen residiert das Familienunternehmen im Industriegebiet in der Fuggerstraße 15. Die Firmenadresse scheint Programm zu sein, denn wie einst viele Fugger, macht sich Firmeninhaber Udo Collet nicht nur als Unternehmer einen Namen, sondern auch als Kunst-Förderer und sozialer Stifter, etwa von „Plan international“-Projekten, des Bethanien Kinder- und Jugenddorfs in Refrath und des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar in Olpe.
„Wir möchten damit einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die Lebenssituation von Menschen, die nicht so privilegiert leben können, wie wir es tun, zu verbessern“, sagt Udo Collet. Von wegen „kleiner Beitrag“ – zu seinem Firmenjubiläum hat das Familienunternehmen einen besonderen Coup gelandet und hat zugunsten von seinen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und von Kindern in Not auf Feierlichkeiten verzichtet. Stattdessen erhalten die rund 150 Mitarbeitenden eine Gesamtsumme von 200.000 Euro – zusätzliche phänomenale 25.000 Euro sind für „wir helfen“ bestimmt.
Kinder sind ungerechter Weise die Leidtragenden
Warum die Wahl gerade auf den Hilfsverein dieser Zeitung fiel, erklärte Udo Collet bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks zu Beginn dieser Woche: „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben in Porz, die regionale Verbindung war und ist uns immer wichtig – und hat deshalb auch bei Entscheidung, welcher wohltätigen Organisation unsere Spende zugute kommen soll, eine entscheidende Rolle gespielt.“
Tochter Christine Collet fügt an: „Zudem liegt uns gerade die Lebenssituation der jungen Generation sehr am Herzen, Kinder sind schließlich unser aller Zukunft. Leider erleben wir auch in Porz und der Region immer häufiger, dass viele Kinder abgehängt sind, weil sie nicht früh genug gefördert werden und nicht die Bildung erhalten, die sie dringend benötigen, um auf den guten Weg zu kommen.“ Es sei nicht hinzunehmen, dass die Leidtragenden diejenigen sind, die rein gar nichts für ihre Situation könnten.
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Udo Collet bleibt optimistisch und hofft, dass sich viele Nachahmer finden, die, ob zu Firmenjubiläen oder anderen Anlässen, ihren kleinen Beitrag dazu leisten, die Lebensperspektiven benachteiligter Kinder zu verbessern – „Wir haben ein kleines Schrittchen getan und werden es auch in Zukunft weiter tun!“
