Köln – Die Geschäfte des Kölner Verlagshauses Bastei Lübbe sind besser gelaufen als erwartet – und auch für das laufende Geschäftsjahr rechnet das börsennotierte Unternehmen mit „leichten“ Zuwächsen. In dem Ende März beendeten Geschäftsjahr 2020/21 betrug der Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen rund 92,5 Millionen Euro, wie die Bastei Lübbe AG mitteilte. Im vierten Quartal hätten die Umsätze „deutlich“ über den Erwartungen gelegen.
Umsatz über Erwartungen
Im Januar hatte der Vorstand den Angaben zufolge aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen noch einen Umsatz für das Gesamtjahr von rund 88 Millionen Euro erwartet.Beim Betriebsergebnis werde für 2020/2021 nunmehr von einer Bandbreite zwischen zehn und elf Millionen Euro ausgegangen – statt der bisher prognostizierten sieben bis acht Millionen Euro. Zur deutlichen Verbesserung hätten neben dem höheren Umsatz coronabedingte Kostenreduzierungen, der Produktmix sowie weniger Kosten im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit beigetragen. Für 2021/2022 erwarte der Vorstand einen leichten Anstieg des Konzernumsatzes.
Gute Nachricht für Aktionäre
Vom guten Geschäftsverlauf dürften die Aktionäre profitieren: „Zahlen und Planung bestätigen die Dividendenfähigkeit“, so das Unternehmen. Man wolle auf der Hauptversammlung einen entsprechenden Vorschlag einbringen.
Das könnte Sie auch interessieren:
Das letzte Mal hatte Bastei Lübbe 2016 eine Dividende ausgeschüttet – in den folgenden Jahren waren die Aktionäre durch eine gescheiterten Digitalisierungsstrategie und Restrukturierungen leer ausgegangen. (mit dpa)



