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Studie zu ArbeitsmodellenKaum ein Angestellter möchte auf das Büro verzichten

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Büro Symbolbild

Angestellte am Büro-Arbeitsplatz

Köln – Millionen Beschäftigte arbeiten seit mehr als einem Jahr im Homeoffice. Sterben Büros deshalb aus? Im Gegenteil: Eine neue Studie des Jobportals Stepstone zeigt, dass kaum ein Arbeitnehmer künftig vollständig auf das Büro verzichten möchte.

28.000 Menschen befragt

Im September und Oktober 2020 hatte Stepstone in zwei Online-Befragungen insgesamt 28.000 Menschen um ihre Bewertung von Arbeitstrends gebeten, darunter auch rund 2000 Beschäftigte mit Personalverantwortung. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung. Nur vier Prozent der Befragten sagten dabei, sie würden künftig gerne komplett aus dem Homeoffice arbeiten.

Nach Meinung des Stepstone-Arbeitsmarktexperten Tobias Zimmermann wird sich jedoch die Nutzung von Büroräumen ändern: „Es wird nicht mehr der Platz sein, an dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur ihre Schreibtischarbeit erledigen. Das geht gut von zuhause aus“, so Zimmermann: „Vielmehr wird es ein Platz für bewusste Zusammenarbeit und interaktiven Austausch.“

Mehrzahl wird auf hybride Modelle setzen

Eine Rückkehr zum Vor-Corona-Zustand dürfte es beim Arbeitsort jedoch nicht geben: Fast die Hälfte der Erwerbstätigen möchte künftig selbst über den Arbeitsplatz entscheiden, und mehr als ein Drittel hätte gerne eine feste Zahl an Homeoffice-Tagen zur freien Einteilung zu Verfügung. Vor allem, dass sie Zeit sparen, weil die tägliche Pendelei zum Arbeitsplatz wegfällt, weiß der Studie zufolge drei Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schätzen.

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In mehr als jedem vierten Unternehmen soll jedoch auch nach der Pandemie die Arbeit von zuhause die Ausnahme bleiben. Genauso viele wollen es ihren Angestellten hingegen komplett freistellen, von wo sie arbeiten. Nur fünf Prozent setzen unterdessen vollständig auf Homeoffice. „Die Mehrzahl der Unternehmen wird auf lange Sicht auf hybride Arbeitsmodelle umstellen, die sowohl die Arbeit im Büro als auch Arbeit von zuhause aus ermöglichen“, sagte Arbeitsmarktexperte Zimmermann.