Taco Bell kommt nach Deutschland. Die ersten Filialen eröffnen in Bayern, Fans in NRW müssen sich aber noch gedulden.
Taco Bell startet in DeutschlandUS-Kette eröffnet erste Restaurants zunächst in Bayern

Blick auf eine Taco Bell-Filiale in London. Die US-Fast-Food-Kette Taco-Bell unternimmt den zweiten Anlauf zur Expansion in Deutschland. (Archivbild)
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Die amerikanische Fast-Food-Marke Taco Bell plant ihren Eintritt in den deutschen Markt mit den ersten öffentlich zugänglichen Filialen. Laut Mitteilung des bayerischen Unternehmers Christian Lehmann wurden die Mietverträge für zwei Lokale in der Stadt München bereits unterzeichnet.
Geplant ist die Eröffnung von insgesamt 15 Filialen innerhalb der kommenden fünf Jahre in den bayerischen Städten München, Nürnberg und Passau. Obwohl Lehmann seine Vorhaben schon im Mai öffentlich machte, erhalten sie erst jetzt eine breitere Aufmerksamkeit in den Medien.
Erneuter Versuch auf dem deutschen Markt
Die Kette unternimmt damit einen weiteren Anlauf, sich in Deutschland zu etablieren. Obwohl die Expansion in Europa einen Fokus darstellt, kam es bei den Vorhaben für die Bundesrepublik zu Verzögerungen. Eine erste Filialeröffnung war ursprünglich bereits mit dem Zieldatum Sommer 2025 angekündigt. Die europäische Firmenzentrale in Großbritannien war während der letzten Monate auf der Suche nach Fachleuten für den hiesigen Markt.
Taco Bell ist Teil des Mutterunternehmens Yum Brands, zu dessen Portfolio auch Pizza Hut und KFC gehören. In den USA gilt die Kette mit über 8.000 Lokalen und ihrer „Tex-Mex“-Kulinarik als fest etabliert. International existieren bisher circa 1.000 Filialen. In Europa ist die Marke schon in Staaten wie Großbritannien, Rumänien, Griechenland und Schweden präsent.
Standorte in Köln und NRW vorerst nicht geplant
Der Unternehmer Lehmann besitzt mit seiner LHG Holding bereits Expertise im Franchising; er führt beispielsweise Lokale der Kette Mmaah, die auf koreanische Gerichte spezialisiert ist. Dem gängigen Modell der Systemgastronomie folgend, wird der Betrieb zahlreicher Taco Bell-Restaurants an Franchisepartner vergeben. Diese arbeiten auf eigene Rechnung, nutzen aber das Menü und die Vorgaben der Marke.
Die gegenwärtigen Vorhaben des Gastronomen fokussieren sich komplett auf den Freistaat Bayern. Derzeit ist unklar, ob und zu welchem Zeitpunkt eine Ausweitung auf weitere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen vorgesehen ist. Anhänger der Marke aus dem Raum Köln müssen sich demnach bis auf Weiteres in Geduld üben. (dpa/red)
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