Mülheim, wir müssen reden! Im Rahmen unserer Serie „Abgehängt in Köln“ diskutiert der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Mülheim über die Trennung von Arm und Reich und Bildung.
KStA-GesprächWie lässt sich Bildung in Köln gerecht gestalten?

Andrea Badjie ist Direktorin der Nelson-Mandela-Hauptschule Buchheim.
Copyright: Alexander Schwaiger
In Stadtteilen wie Kalk, Mülheim, Chorweiler oder Porz zeigt sich die Trennung von Arm und Reich, Chancenreich und Chancenarm schon im Kindergarten: Akademikereltern bevorzugen Kitas, die schon Babys aufnehmen, Eltern von Kindern mit Migrationsgeschichte eher solche für Kinder ab drei Jahren. Das führt in Stadtteilen mit vielen Migranten dazu, dass in einigen Kitas kaum Kinder sind, die Deutsch sprechen – ein Nachteil, der auch in der Grundschule nur schwer ausgeglichen werden kann. Wie lassen sich Startchancen verbessern, soziale Klüfte verringern? Was funktioniert an Kölner Kitas und Schulen in wirtschaftlich schlechter gestellten Vierteln gut, was nicht? Was könnten Stadt und Staat tun, um Frust zu verringern, Bildungsgerechtigkeit zu erhöhen und den sozialen Frieden dauerhaft zu gewährleisten? Bräuchte es eine Kita-Pflicht ab dem dritten Lebensjahr? Über solche und andere Fragen möchte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Rahmen seiner Serie „Abgehängt in Köln“ am Montag, 6. Juli, 19.30 Uhr, im Kulturbunker Mülheim mit Ihnen diskutieren.
Auf dem Podium sitzen Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, Andrea Badjie, Leiterin der Nelson-Mandela-Hauptschule Buchheim, Christian Redmann-Könen, Leiter der Mülheimer Kita Sonnenstrahlen und Anika Bialk, Leiterin der Grundschule Langemaß in Mülheim.
Moderiert wird die Runde von Uli Kreikebaum, Redakteur, der die Serie zusammen mit Redakteur Florian Holler recherchiert und geschrieben hat.
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