Ob Seen, Flüsse oder das Meer: Die Region rund um Köln bietet eine erstaunliche Vielfalt an Wasser-Ausflugszielen. Hier sind Vorschläge.
See, Maar, Fluss7 schöne Ausflugsziele ans Wasser rund um Köln zum Weltwassertag

Blick auf den stillen Rursee im März, in dem sich der blaue Himmel spiegelt.
Copyright: Thomas Banneyer/dpa
Der Weltwassertag am Sonntag, dem 22. März, ist die perfekte Gelegenheit, das Element Wasser ganz neu zu entdecken. Rund um Köln gibt es zahlreiche Ausflugsziele, die Natur, Erholung und spannende Einblicke miteinander verbinden.
Vom entspannten Spaziergang am Rhein bis hin zu beeindruckenden Naturphänomenen oder weiten Seenlandschaften ist für jeden etwas dabei. Wir stellen besondere Orte als Inspiration für einen Ausflug am Wochenende vor.
Geysir Andernach – der höchste Kaltwassergeysir der Welt

Die Wasserfontäne vom Geysir Andernach. (Archivbild)
Copyright: Wikimedia/Holger Weinandt/CC BY-SA 3.0
Passend zum Weltwassertag startet der Geysir Andernach am 22. März in die neue Saison – mit reduzierten Eintrittspreisen zum Auftakt. Per Schiff gelangt man zur Halbinsel Namedyer Werth, wo die Fontäne des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt bis zu 60 Meter in die Höhe schießt – ein Weltrekord, der sogar im Guinness Buch der Rekorde steht. Vor der Schifffahrt lohnt ein Besuch im interaktiven Museum, das anschaulich erklärt, wie der Geysir funktioniert. Von Köln aus ist Andernach in etwa einer Stunde erreichbar.
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Konrad-Adenauer-Allee 40, 56626 Andernach | Ab 22. März, täglich 9–17 Uhr | geysir-andernach.de
Rursee – Wandern am schönsten Stausee der Eifel

Blick auf den stillen Rursee, in dem sich der blaue Himmel spiegelt.
Copyright: Thomas Banneyer/dpa
Zwischen Einruhr und Rurberg führen gut ausgebaute Wege direkt am Ufer des Rursees entlang und bieten weite Blicke über das Wasser und in den Nationalpark Eifel. Ob es wirklich der schönste aller Stauseen ist, liegt im Auge des Betrachters, doch seine landschaftliche Einbindung, Qualität des Wassers und Lage im Nationalpark sprechen dafür. Im März gehört der See noch weitgehend den Wanderern – eine willkommene Ruhe, bevor der Sommerbetrieb einsetzt. Wer die Kombination aus Natur und Kultur sucht, findet in der Umgebung auch Burg Nideggen und das Kloster Mariawald. Von Köln aus ist man in rund einer Stunde am See.
Rurtalsperre Schwammenauel, 52396 Heimbach | Es gibt auch viele andere Startpunkte
Gymnicher Mühle – Wasser erleben direkt vor den Toren Kölns
Das Naturparkzentrum Gymnicher Mühle liegt genau in der Mitte der 103 Kilometer langen Erft und ist von Köln aus in weniger als 30 Minuten erreichbar. Passend zum Weltwassertag öffnet das Erftmuseum am 22. März seine Türen – mit einem kostenlosen Programm für Groß und Klein: Ein Erzähltheater, ein Upcycling-Workshop, ein Escape Game und Führungen zur Renaturierung der Erft stehen auf dem Programm, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer danach noch Lust auf Bewegung hat, startet direkt am Naturparkzentrum auf einer der drei ausgeschilderten Wanderrouten durch die Erftaue, vorbei an Burgen, Schlössern und historischen Aquädukten.
Hinweis: Der Wasserpark ist bis Mai noch geschlossen.
Naturparkzentrum Gymnicher Mühle 10, 50374 Erftstadt, Erftstadt-Gymnich | naturparkzentrum-gymnichermuehle.de
Rhein – Spaziergang in Rodenkirchen oder auf den Porzer Rheinwiesen

Am Rhein in Rodenkirchen kann man einen Spaziergang machen. (Archivbild)
Copyright: Laura Klemens
Manchmal muss man gar nicht weit fahren: Ein Spaziergang entlang des Rheins in Rodenkirchen oder auf den gegenüberliegenden Porzer Rheinwiesen bietet weite Blicke auf den Strom, frische Luft und im Frühling die ersten Sonnentage mit dem Dom am Horizont. In Rodenkirchen gibt es verschiedene Strandbuchten zum Steineflitschen. Zudem lädt der hübsche Ortskern mit seinen Cafés und Restaurants zur Einkehr ein, auf den Porzer Rheinwiesen dagegen ist es noch ruhiger – ideal für alle, die dem Trubel des Kölner Ufers entfliehen möchten.
Rodenkirchen, 50996 Köln oder Porzer Rheinwiesen, Köln
Zeeland – ans Meer in drei Stunden

Ein Strand in Holland. (Archivbild)
Copyright: Katrin Reiche
Die niederländische Provinz Zeeland ist von Köln aus in rund drei Stunden erreichbar und lockt mit langen Sandstränden, frischer Meeresluft und wohltuender Ruhe abseits der Hochsaison. Für einen spontanen Tagestrip ist die Anreise ambitioniert aber möglich, und ein langes Wochenende lässt sich hier bestens planen – zumal bald mehrere Feiertage anstehen. Besonders beliebt sind die Strände rund um Domburg und Vrouwenpolder auf der Halbinsel Walcheren mit ihrem breiten, hellen Sand. Zum Baden ist das Wasser noch kühl, doch für Strandspaziergänge, Radtouren durch die Dünen und eine Pause mit Fischbrötchen ist die Region ideal.
Zeeland | www.zeeland.com
Kneipp-Heilbad Olsberg – Wasser als Medizin im Sauerland

Der Kneipp Erlebnispark in Olsberg. (Archivbild)
Copyright: C Bödefeld/Stadt Olsberg
Olsberg im Hochsauerland ist eines der wenigen anerkannten Kneipp-Heilbäder in NRW und ein ideales Ziel für alle, die Wasser nicht nur sehen, sondern körperlich spüren wollen. Im Kneipp ErlebnisPark am Zusammenfluss von Ruhr und Gierskoppbach warten Tretbecken, Armbäder und ein Barfußpfad – kostenlos und mitten in der Natur. Wer mehr möchte, wandert den Kneipp WanderWeg, der an sechs natürlichen Tretstellen in eiskaltem Quellwasser entlangführt und dabei durch die stille Hochsauerlandlandschaft rund um den Eisenberg führt. Von Köln aus ist Olsberg in gut anderthalb Stunden erreichbar.
Tourismus Brilon Olsberg | Ruhrstraße 32, 59939 Olsberg | www.kneipp-brilon-olsberg.de
Laacher See – ein Vulkankrater voller Wasser

Laacher See: Der heiße Atem der Erde steigt aus dem Laacher See hervor.
Copyright: dpa
Der Laacher See liegt in einem erloschenen Vulkankrater und ist mit rund 3,3 Kilometern Durchmesser der größte natürliche See in Rheinland-Pfalz – am Ufer thront die romanische Abtei Maria Laach, eine der eindrucksvollsten Klosteranlagen Deutschlands. Eine Rundwanderung um den See dauert etwa drei bis viereinhalb Stunden und führt an vulkanischen Gesteinsformationen und schönen Aussichtspunkten vorbei. Die Klostergaststätte lädt zur Einkehr ein, und wer den See vom Wasser aus erleben möchte, kann am Bootsverleih (erst am 1. April wieder geöffnet) in der Nähe des Klosters ein Ruderboot ausleihen. Von Köln aus ist der Laacher See in etwa einer Stunde erreichbar.
Benediktinerabtei Maria Laach, 56653 Maria Laach | Ganzjährig zugänglich; Klostergaststätte Di–So 11–18 Uhr, ab 24. März täglich, ab 1. April bis 20 Uhr | maria-laach.de



