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Starker El Niño erwartetWMO warnt vor Extremwetter und globaler Erhitzung

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El Niño kündigt sich an – Experten warnen vor Extremwetter

El Nino bringt Dürren in manchen Weltregionen (Archivbild)

Die Weltwetterorganisation warnt vor einem starken El-Niño-Ereignis. Es drohen Extremwetter und neue Temperaturrekorde.

Die Hinweise auf ein bevorstehendes, starkes El-Niño-Wetterereignis nehmen zu. Laut der Weltwetterorganisation (WMO) in Genf weisen die schnell ansteigenden Oberflächentemperaturen des Meeres im Pazifik nahe des Äquators darauf hin. Nach Angaben der Organisation könnten die Folgen schon ab Mai eintreten.

Dieses Klimaphänomen löst weltweit extreme Wetterbedingungen aus. Während in manchen Gebieten, beispielsweise in Teilen Südamerikas oder Afrikas, heftige Niederschläge auftreten können, führt es in anderen Regionen wie Australien oder Indonesien zu ausgeprägten Trockenperioden.

Weltweite Temperaturen könnten zusätzlich steigen

El-Niño-Phasen tragen überdies zu einer weiteren Erhöhung der weltweiten Temperaturen bei, wie die dpa meldet. Wilfran Moufouma Okia, der die Abteilung für Klimavorhersagen bei der WMO leitet, erklärte in Genf, dass die globale Mitteltemperatur im Jahr 2027 ebenfalls einen Wert von mehr als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erreichen könnte.

Präzisere Prognosen ab Mai erwartet

Gegenwärtige Berechnungsmodelle weisen auf einen intensiven El Niño hin. Die Monate im Frühling sind jedoch erfahrungsgemäß schwierig für genaue Prognosen. Die WMO geht davon aus, dass ab Mai eine größere Verlässlichkeit der Daten besteht, was zu verbesserten Vorhersagen führen wird.

Bei El Niño handelt es sich um ein natürliches Klimaphänomen, das in einem Rhythmus von zwei bis sieben Jahren erscheint. Sein Beginn ist stets durch eine ansteigende Oberflächentemperatur des Wassers im Pazifik gekennzeichnet und der Zustand hält üblicherweise für eine Dauer von neun bis zwölf Monaten an. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.