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Oberfläche wird angewärmtNeue Blitzgeräte auf der Zoobrücke sollen ab Februar betriebsbereit sein

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Auf der Kölner Zoobrücke gilt Tempo 50, neue Blitzgeräte sollen kommen.

Auf der Kölner Zoobrücke gilt Tempo 50, neue Blitzgeräte sollen kommen.

Die Bereiche, in denen die Geräte aufgestellt werden, müssen eingehaust und aufgewärmt werden. Das soll zwei bis drei Tage dauern.

Die neuen Blitzgeräte zur Kontrolle der Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde auf der Zoobrücke können erst Anfang Februar in Betrieb genommen werden. Das hat ein Stadtsprecher am Donnerstag auf Anfrage mitgeteilt. Zuletzt hatte die Stadt Köln den Termin von Dezember 2025 auf Januar 2026 verschoben.

Die im Rahmen der Installation notwendigen Brückenbauarbeiten sowie die anschließenden Korrosionsschutzarbeiten sind laut der Stadt nur ab einer Temperatur von acht Grad möglich. Maßgeblich sei allerdings nicht die Außentemperatur, sondern die Temperatur auf der Brückenoberfläche. „Aufgrund der momentan vorherrschenden kalten Außentemperaturen ist es daher notwendig, die vorgesehenen Installationsorte vollständig einzuhausen und den Brückenkörper entsprechend für die Bearbeitung aufzuwärmen“, teilte der Sprecher mit.

Aufwärmarbeiten für Blitzer auf Kölner Zoobrücke

Die Aufwärmphase werde rund zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen. Erst bei Erreichen der notwendigen Oberflächentemperatur sei es möglich, mit den eigentlichen Arbeiten zu beginnen. Seitens der von der Stadt beauftragten Firma sollen die Gerüst- und Aufwärmarbeiten im Laufe der kommenden Woche beginnen. Mit einer betriebsbereiten Übergabe der Messsysteme sei Anfang Februar zu rechnen. 

Seit dem 1. Oktober 2023 gilt auf der Zoobrücke Tempo 50 und nicht mehr Tempo 80. Das Verkehrsdezernat hatte festgestellt, dass Bereiche der Stadtautobahn punktuell nicht mehr den heutigen Regeln der Technik entsprächen, das betreffe auch die passiven Schutzeinrichtungen. Gemeint sind damit die Hochborde, die den Autoverkehr sowie die Radfahrer und Fußgänger voneinander trennen. Deshalb müsse das Tempo reduziert werden, bis es auf der Zoobrücke neue Schutzeinrichtungen gibt.

Kurz darauf hatte sich herausgestellt, dass die Stadt Köln überhaupt nicht dazu in der Lage ist, sicherzustellen, dass die Autofahrer das neue Tempolimit auch tatsächlich einhalten. Alle vier Blitzanlagen auf der Brücke waren defekt – einige davon bereits seit fast einem Jahrzehnt. Die Stadt entschied sich daraufhin, neue Blitzgeräte aufzustellen.