Vor Bebauung des KreuzfeldsBezirksvertretung Chorweiler drängt auf Ausbau des Blumenbergswegs

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Ausbau Blumenbergsweg

Der Blumenbergsweg soll ausgebaut werden und an die A57 angeschlossen werden.

Immer wieder betont die Bezirksvertretung Chorweiler die Bedeutung des Blumenbergswegs für Kreuzfeld. Der Ausbau wird nun erneut gefordert.

Im Zuge der Planungen für den Bau von Kreuzfeld wird von Chorweilers Kommunalpolitikern immer wieder der Ausbau des Blumenbergswegs angemahnt. Die Schnellstraße führt von Fühlingen ausgehend an Blumenberg und am Areal des künftigen Kreuzfelds vorbei und biegt dann in die Bruchstraße ein, die in Richtung Roggendorf/Thenhoven und Worringen führt.

Die Fraktionen und Einzelvertreter der Bezirksvertretung Chorweiler (BV) sind sich recht einig, dass die bislang zweispurige Fahrbahn bereits für das jetzige Verkehrsaufkommen nicht ausreicht und erwarten, dass dieses in Zukunft noch deutlich anwachsen wird. Auch bemängeln sie das Fehlen von Fuß- und Radwegen. Vor allem aber soll die Straße nach Willen der BV einen Anschluss an die A57 erhalten und bis zur Ausfahrt Worringen weitergebaut werden.

Forderung, mit Planung für Ausbau und Autobahnanschluss zu beginnen

Auch wenn von Seiten der Verwaltung versichert wurde, dass diese Maßnahmen tatsächlich vorgesehen sind, lassen konkrete Schritte bisher auf sich warten – auch, weil der Blumenbergsweg als Landesstraße 43 in die Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau NRW fällt. Laut einer Antwort auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Lena Teschlade (SPD) vom Februar 2023 gibt es bisher aber nur den Entwurf einer Vereinbarung über Ausbau und Anschluss der L43 an die A57.

Die CDU-Fraktion der BV Chorweiler hat die Forderung nun erneut mit einem Antrag bekräftigt. Darin fordert sie die Verwaltung auf, mit der Planung zum Ausbau und Autobahnanschluss des Blumenbergswegs zu beginnen. Die Bezirksvertreter erinnerten an die immer konkreteren Planungen für Kreuzfeld, so etwa die Bauleitplanung, die im vergangenen Jahr abgeschlossen worden war. Daneben existiert auch bereits ein Beschluss des Kölner Stadtrates, die Planung von Kreuzfeld und des Blumenbergswegs parallel laufen zu lassen.

Dass die Chorweiler CDU nun dennoch erneut einen eigenen Antrag einbringt, begründet sie auch mit den Planungen für die Sanierung der Neusser Landstraße in Worringen, die in diesem Sommer erfolgen soll. Diese habe gezeigt, dass die Verwaltung nicht in der Lage sei, die Planung einer Straßensanierung zeitnah durchzuführen. Die Planungen für den Blumenbergsweg müssten daher jetzt beginnen, damit der zunehmende Verkehr den Bezirk nicht weiterbelastet.

„Sobald Kreuzfeld steht und die ersten Leute dort einziehen, wird die Straße noch mehr Verkehr aufnehmen müssen als jetzt“, sagt Rainer Stuhlweißenburg, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, „wenn der Ausbau dann nicht erfolgt ist, ist das Chaos vorprogrammiert.“

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