Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Corona in Köln: Inzidenzwert sinkt weiter – Vier neue Todesfälle

Köln Luftbild Roll

Blick über Köln. Wir informieren Sie täglich über die Entwicklungen in der Corona-Krise.

Foto:

Alexander Roll

Köln -

Das Coronavirus hat das Leben in Köln auch nach mehr als einem Jahr weiter im Griff. Die Entwicklungen aus der Stadt in unserem Newsblog.

Hinweis der Redaktion: Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen und abweichenden Berechnungsintervallen können die vom Robert Koch-Institut gemeldeten Werte von denen der Behörden vor Ort abweichen.

Die Zahl der Infizierten berücksichtigt verzögerte Meldungen nicht.

  • Dienstag, 9. März

Inzidenzwert sinkt weiter – Vier neue Todesfälle

6.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag weiter gesunken. Er liegt bei 65,4, am Montag lag er bei 66,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 544 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.698 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 98 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 163 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 8. März

Beschilderung zur Maskenpflicht

21.12 Uhr: Die Stadt hat damit begonnen, im Stadtgebiet Schilder zu errichten, die auf Maskenpflicht hinweisen. Linksrheinisch werden rund 80 Schilder aufgestellt, unter anderem am Rheinufer. Rechtsreinisch sollen rund 20 Schilder auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes aufmerksam machen. Weitere 30 Schilder werden im Laufe der Woche in Parks aufgestellt, unter anderem im Stadtgarten und am Aachener Weiher.

Zahl der akuten Corona-Fälle gesunken

17. Uhr: Derzeit befinden sich 163 Personen (Sonntag: 171) imKrankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 56 auf Intensivstationen, wie die Stadt am späten Nachmittag mitteilte.  1.286 Kölner und Kölnerinnen sind demnach aktuell mit dem Corona-Virus infiziert (Vortag: 1348). Bislang wurden 1080 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 203 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden seit Ende Januar 2021 automatisch auf die Coronavirus-Varianten getestet.  

Viele Geschäfte in Köln öffnen fürs Termin-Shopping

11.20 Uhr: Ab Montag dürfen die Kölner endlich wieder shoppen – wenn auch nur nach Terminanmeldung. Das machen die Lockerungen der Corona-Verordnung möglich. Viele Einzelhändler haben schnell reagiert und auf ihren Internetseiten Anmeldemöglichkeiten freigeschaltet. Dabei sind kleine Boutiquen aber auch große Möbelhäuser. Auch die beiden Ikea-Filialen sind nach Terminvereinbarung wieder geöffnet, ebenso wie viele Baumärkte. Ikea arbeitet mit QR-Codes, die beim Ein- und Ausgang kontrolliert werden. Bei kleinen Läden ist aber auch eine spontane Terminvergabe vor Ort möglich.

Auch das Modehaus Weingarten lädt die Kunden mit Terminen – zugelassen ist jeweils ein Kunde mit Begleitperson (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen). Ob sich das Termingeschäft lohnt, bezweifeln viele Händler und Verbände. Doch den Ladeninhabern kommt es vor allem darauf an, wieder für ihre Kunden da zu sein. Das Einkaufen mit Termin ist nur möglich, solange der Inzidenzwert landesweit unter 100 liegt.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht. 

Inzidenzwert in Köln sinkt deutlich

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag deutlich gesunken. Er liegt bei 66,3, am Sonntag lag er bei 72,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Seit über einer Woche pendelt der Wert damit in einem Bereich zwischen 66 und 77. Es wurde laut Robert-Koch-Institut (RKI) kein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang starben 540 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.600 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 29 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Allerdings werden am Wochenende auch weniger Menschen getestet. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Sonntag befanden sich 171 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Sonntag, 7. März

1276 Mutations-Fälle in Köln – Zwei weitere Todesfälle

15.30 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet – eine 38-Jährige und ein 73-Jähriger, beide vorerkrankt. Das teilt die Stadt Köln mit.

In Köln wurden bislang (Stand 6. März 2021) 1073 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 203 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

Aktuell gibt es an 79 Schulen 120 infizierte Schüler sowie an 24 Schulen 23 infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 24 Kitas 26 infizierte Kinder und 33 infizierte Mitarbeitende in 24 Kitas.

Inzidenzwert in Köln laut RKI leicht gesunken

9 Uhr: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der Inzidenzwert in Köln am Sonntagmorgen im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 72,3. Am Samstag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 75,8 gelegen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 72, am Freitag bei 74,6.

Derzeit sind im Stadtgebiet 1348 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, 164 werden stationär im Krankenhaus behandelt. Bisher gab es insgesamt 540 Todesfälle in Köln. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden 34.571 Bürger in Köln mit dem Virus infiziert.

  • Samstag, 6. März

1213 Mutations-Fälle in Köln nachgewiesen – Details zu Infektionen in Schulen, Kitas und Heimen

16 Uhr: In Köln wurden bislang 1213 Fälle von Mutationen des Coronavirus nachgewiesen. Das teilte die Stadt Köln am Samstagnachmittag mit. Seit Januar 2021 wird jeder positive Coronatest auch auf eine Mutation untersucht. Den Großteil macht die britische Virus-Variante mit 1015 Fällen aus. 198 Fälle der südafrikanischen Mutation wurden ebenfalls nachgewiesen.

Aktuell sind 1348 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt bei 1,16.

Die Stadt Köln hat außerdem Details zu Infektionen in Schulen, Kitas und Pflegeheimen veröffentlicht. Aktuell gibt es an 76 Schulen 111 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie 17 infizierte Mitarbeitende. In den Kölner Kitas gibt es insgesamt 26 infizierte Kinder aus 20 Kitas und 31 infizierte Mitarbeitende.

In 20 Kölner Pflegeheimen gibt es Infektionen. Sie verteilen sich auf 27 Bewohnerinnen und Bewohner und elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen.

Inzidenzwert in Köln erneut gestiegen

8 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstagmorgen bei 75,8. Damit ist der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, erneut leicht gestiegen. Am Donnerstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 72 gelegen, am Freitag bei 74,6.

  • Freitag, 5. März

Lauterbach kritisiert Stufenplan zur Lockerung

18.28 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat den Stufenplan zur Lockerung der Corona-Maßnahmen kritisiert. „Die Beschlüsse kommen fast gar nicht zum Tragen, weil die Inzidenz steigen wird und ab Anfang April spätestens über 100 liegen wird“, so Lauterbach auf Twitter.

Die Öffnung der Schulen ohne Schnelltests werde die Inzidenz nach oben treiben. Modellrechnungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zeigten, wie schnell sich die Intensivbetten aufgrund der britischen Virusmutante füllen. 

Reker informiert nach Krisenstabssitzung

13.30 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert nach der Krisenstabssitzung über die Coronavirus-Situation in Köln und über die aktuellen Entscheidungen des Krisenstabs. 

Weitere Gesprächspartner sind Dr. Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes, und Dr. Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr.

Die Pressekonferenz wird nicht als Stream übertragen, wir tickern deswegen ab 13.30 Uhr an dieser Stelle für Sie.

  • Reker macht zu Beginn der Pressekonferenz auf die Entwicklung der Inzidenz in Köln aufmerksam.  „Wir haben in Köln keinen negativen Trend mehr“, sagte die Oberbürgermeisterin. Gleichwohl habe sich die Lage auf den Intensivstationen etwas entspannt. Etwa zehn Prozent der Intensivbetten seien derzeit frei. Reker macht für diese positive Entwicklung die Impfstrategie in Köln verantwortlich.
  • Alle 88 Pflegeeinrichtungen in Köln sind mit der ersten Impfung durch.
  • „Die Mutante wird die Infektionslage in Köln übernehmen“, sagt Reker. 
  • Die Oberbürgermeisterin appelliert erneut an die Kölnerinnen und Kölner: „Die Politik hat dem Druck der Bevölkerung nicht mehr standgehalten und das ist auch gut so. Aber trotz der Lockerungen dürfen keine neuen Infektionslagen entstehen“.
  • Die Kölner Museen sollen in der kommenden Woche öffnen. 
  • Reker zeigt wenig Verständnis für die Entscheidung von Bund und Ländern die Außengastronomie nicht zu öffnen.
  • „Die Öffnungsperspektiven sollten Motivation genug sein, um sich an die Maßnahmen zu halten“, appelliert Reker.
  • Laut Gesundheitsamt-Chef Johannes Nießen stecken sich die meisten Kölnerinnen und Kölner weiterhin zu Hause oder bei der Arbeit an.  
  • In Köln soll die Kontaktnachverfolgung intensiviert werden, es soll regelmäßige Schnell- und Selbsttest geben und die Durchimpfung vorangetrieben werden. 
  • „Die Ausbreitung der britischen Mutante beunruhigt uns“, sagt Christan Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr.
  • Das Kölner Impfzentrum arbeitet seit Montag in einem Zweitschichtsystem. 
  • Laut Miller gibt es derzeit nur wenig Absagen in Verbindung mit dem Astrazenca-Impfstoffs. Die 700 Termine, die im Impfzentrum täglich angeboten werden, würde genutzt. Die Kapazitäten sollen auf 1000 am Tag hochgefahren werden. 
  • Bisher sind in Köln keine Covid-Infektionen nach einer Impfung bekannt. 

Kölner Zoo öffnet wieder

12.22 Uhr: Der Kölner Zoo wird voraussichtlich am Freitag, 12. März, wieder für Besucher öffnen. Basis ist die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Der Zoo sei damit seit heute in der Lage, die Detailplanungen final voranzutreiben, heißt es in einer Mitteilung. 

Details zu den exakten Rahmenbedingungen der geplanten Wiederöffnung will der Zoo schnellstmöglich bekanntgeben. 

Inzidenzwert in Köln leicht gestiegen

7.00 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Freitagmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 74,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Am Donnerstag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 72 gelegen. Der Inzidenzwert ist nach wie vor maßgeblich für die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Bund und Länder haben in dieser Woche Lockerungen abhängig vom jeweiligen Inzidenzwert beschlossen. 

  • Donnerstag, 4. März

50-jähriger Kölner gestorben

16.00 Uhr: Dem Gesundheitsamt sind am Donnerstag fünf weitere mit oder an Corona gestorbene Personen gemeldet worden: ein 50-Jähriger, ein 71-Jähriger, ein 75-Jähriger, eine 85-Jährige und eine 87-Jährige. Alle waren mehrfach vorerkrankt. 

Derzeit sind in Köln offiziell 1240 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 173 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 48 auf Intensivstationen.

Bislang wurden 944 Fälle (Vortag 877) der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 197 Fälle (Vortag 187) der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Insgesamt haben sich in Köln bislang 34.193 Menschen mit dem Virus infiziert. 

Reker: „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben“

11.07 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist mit den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern weitgehend zufrieden. „Ich finde es zunächst mal gut, dass es überhaupt eine Öffnungsperspektive gibt“, sagte die parteilose Politikerin im WDR5-Interview am Donnerstagmorgen. „Das ist das, worauf wir alle gewartet haben und was uns alle durchhalten lässt: Dass man ein Ziel erkennen kann.“

Reker mahnte die Kölner Bürgerinnen und Bürger aber weiter zur Vorsicht und zum Einhalten der Corona-Regeln. „Wir müssen unter die 50 kommen, um die Öffnungsschritte zu machen. Das müssen die Letzte und der Letzte jetzt begreifen.“ Die 64-Jährige hofft, das die aufgezeigte Perspektive „die Kölner motiviert, sich wirklich konsequent an die Regeln zu halten“.

Das künftige Angebot für einen kostenlosen Schnelltest pro Woche für jeden Bürger begrüßt Reker, wäre aber noch einen Schritt weitergegangen. Man müsse beim Impfen und Testen das Tempo erhöhen. „Wir müssen testen, was das Zeug hält“, so die Oberbürgermeisterin. „Einmal die Woche ist mir ein bisschen zu wenig. Zweimal die Woche hätte ich vorgeschlagen.“

Am Mittwoch hatten sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf geeinigt, den Lockdown wegen der weiter hohen Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings soll es je nach Infektionslage weitere Öffnungsmöglichkeiten geben.

Lesen Sie hier weitere Reaktionen von Einzelhändlern, Buchhändlern, Sportvereinen und dem Lindenthaler Tierpark. 

Inzidenzwert sinkt deutlich – Fünf weitere Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag nach mehreren Tagen des Anstiegs in Folge wieder gesunken. Er liegt bei 72, am Mittwoch lag er bei 77,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) fünf weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben somit 538 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.193 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 88 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Mittwoch befanden sich 179 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Lockdown geht weiter – Ab Montag gibt es aber Lockerungen

6 Uhr: Nach langen Beratungen haben sich die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Merkel darauf geeinigt, den Lockdown grundsätzlich bis Ende März weiterzuführen. Es gibt aber Erleichterungen, beispielsweise bei den Treffen im privaten Bereich. Außerdem dürfen bestimmte Geschäfte wieder öffnen. Eine Zusammenfassung der Beschlüsse gibt es hier

  • Mittwoch, 3. März

Deutlich mehr Impfungen mit Astrazeneca im Kölner Impfzentrum

17.15 Uhr: Nachdem sich die Kölnerinnen und Kölner zunächst bei den Impfungen mit Astrazeneca zurückgehalten hatten, meldet die Stadt nun, dass die Zahl der verimpften Dosen deutlich gestiegen sei, nachdem das Angebot auch auf medizinisches Personal sowie Polizei- und Ordnungskräfte, Kita-Betreuungspersonal und Lehrer und Lehrerinnen an Grund- und Förderschulen ausgedehnt wurde. Seit der Öffnung für diese Gruppen ist die Anzahl an Impfungen mit AstraZeneca auf 700 Impfungen pro Tag gestiegen. Ab nächster Woche sollen täglich 1.000 Impfungen mit AstraZeneca erfolgen.

1249 Kölner aktuell infiziert

17.00 Uhr: Bei den zwei weiteren Personen, die mit oder an Corona gestorben sind, handelt es sich um eine 75-Jährige und eine 85-Jährige, beide mehrfach vorerkrankt. 

Als aktuell infiziert gelten derzeit 1249 Kölnerinnen und Kölner. 179 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 53 auf Intensivstationen. Bislang wurden 877 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 187 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

Öffnung für neue Impfgruppe ab 8. März

16.55 Uhr: Ab dem 8. März können sich in Köln Beschäftigte in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und in der Kindertagespflege, Polizei- und Ordnungskräfte, Bewohner und Bewohnerinnen und Mitarbeitende in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen, Neuaufnahmen in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie Obdachlose und Asylsuchende impfen lassen. Gegen Ende März sollen Personen mit schweren Vorerkrankungen folgen. 

Inzidenzwert steigt weiter – Zwei neue Todesfälle

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag weiter angestiegen. Er liegt bei 77,6, am Dienstag lag er bei 76,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben somit 533 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 34.105 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 141 Neuinfektionen gemeldet, so das LZG. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Dienstag befanden sich 176 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Dienstag, 2. März

Gericht bestätigt Beschränkung von Kontakten

18.00 Uhr: Das Verwaltungsgericht hat mit zwei Eilbeschlüssen entschieden, dass die in Köln auch für den privaten Raum geltenden Kontaktbeschränkungen weiterhin gelten. Man darf sich derzeit in der privaten Wohnung nur mit einer weiteren Person treffen, die nicht zum eigenen Hausstand zählt, wobei zu betreuende Kinder unberücksichtigt bleiben.

Die für das Infektionsrecht zuständige Kammer des Verwaltungsgericht lehnte die gegen diese Regelungen eingelegten Eilanträge zweier Kölner, mit denen die Außervollzugsetzung der Kontaktbeschränkungen im privaten Raum erreicht werden sollte, ab. Es komme auf eine allgemeine Abwägung zwischen den privaten Interessen der Antragsteller und dem öffentlichen Interesse des Gesundheitsschutzes an, so das Gericht. Letzteres überwiege, da die Infektionszahlen mittlerweile wieder leicht anstiegen und insbesondere ein Unterschreiten der 50er-Grenze der Inzidenzzahl absehbar nicht zu erwarten sei. Die Beteiligten können gegen die Beschlüsse Beschwerde einlegen. Das Oberverwaltungsgericht Münster würde darüber entscheiden. 

Testhelfer in Köln gesucht

16.00 Uhr: Freiwillige sollen künftig bei Corona-Schnelltests in sozialen Einrichtungen unterstützen. Mit der Vermittlung hat die Stadt die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (KGAB) beauftragt.
Damit soll die Amtshilfe der Bundeswehr, die aktuell in Pflege-und Behinderteneinrichtungen unterstützt, enden.

Interessierte Testhelfer und Helferinnen können sich unter der Hotline 0800 4 5555 32 melden. Weitere Informationen gibt es hier.
Dem Gesundheitsamt ist am Dienstag eine weitere Person gemeldet worden, die mit oder an Corona gestorben ist. Der 81-Jährige war mehrfach vorerkrankt.

Derzeit sind in Köln 1223 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, 176 werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 51 auf Intensivstationen.

Bislang wurden in Köln 847 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 184 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Roncalli kommt nicht nach Köln

15.00 Uhr: Bis zuletzt hatte Bernhard Paul, der Direktor des Circus Roncalli auf mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen gehofft. Doch nun hat sich der Zirkus entscheiden, das vom 9. April bis 30. Mai geplante Kölner Gastspiel auf dem Neumarkt erneut zu verschieben. Auch die eigentlich noch in diesem Monat geplanten Shows in Recklinghausen sind abgesagt. Bis man den Vorverkauf wieder eröffnen und über die konkreten Termine der Gastspiele informieren könne, bittet man die Zirkus-Fans um Verständnis und Geduld.

„Als Kulturbetrieb ist Roncalli genauso wie die gesamte Live-Kultur von einem Totalausfall und somit von der Corona-Krise besonders hart getroffen“, sagt Paul und verspricht: „Wir kommen wieder.“ Getreu dem Motto „The Show must go on“ bleiben bereits gekaufte Tickets weiterhin gültig. Die Eintrittskarten können kostenlos und uneingeschränkt auf einen kommenden Wunschtermin in Köln oder anderswo umgebucht oder in einen drei Jahre lang gültigen Gutschein umgewandelt werden. Der kann dann jederzeit für eine beliebige Vorstellung des Circus-Theater Roncalli oder des Apollo Varieté in Düsseldorf eingelöst werden. 

Inzidenzwert steigt weiter – Ein neuer Todesfall

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag weiter angestiegen. Er liegt bei 76,3, am Montag lag er bei 72. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurde laut Robert-Koch-Institut ein weiterer Todesfall gemeldet. Bislang starben damit 531 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.964 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 102 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Montag befanden sich 169 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Montag, 1. März

Mehr als ein Drittel der Fälle sind Mutationen

17.00 Uhr: In Köln wurden bislang 792 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 182 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Laut Stadt machen die Mutationen derzeit etwas mehr als ein Drittel des Infektionsgeschehens aus. 

Ein Jahr Corona in Köln – ein Rückblick in Zahlen und Grafiken

7.19 Uhr: Das Coronavirus ist am heutigen Montag seit einem Jahr in der Stadt präsent. Am 29. Februar 2020 hatten Vertreter der Stadt über die ersten beiden bestätigten Infektionen in Köln berichtet. In den Wochen danach breitete sich das Virus rasch aus.

Lesen Sie hier den großen Rückblick auf ein Jahr Pandemie in Köln.

Inzidenzwert steigt weiter auf 72 – keine weiteren Todesfälle

6.23 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz, auch Inzidenzwert genannt, ist in Köln weiter gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Montagmorgen mit 72 an. Am Sonntag lag der Wert noch bei 70,6, am vergangenen Montag 67,6. Ziel ist es, den Wert unter 35 zu drücken, um die Corona-Pandemie zu kontrollieren und Regeln zu lockern.

Laut RKI sind seit Sonntag keine weiteren Todesfälle registriert worden. An den Folgen von Covid-19 starben seit Pandemiebeginn 530 Menschen in Köln.

  • Sonntag, 28. Februar

Inzidenz liegt bei mehr als 70

7.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Köln auf einen Wert von über 70 gestiegen. Lag der Wert am Samstag noch bei 68, wird er dem „Landeszentrum Gesundheit“ zufolge am Sonntag mit 70,6 angegeben. 

Die Stadt verzeichnet 140 neue Corona-Infektionen. Insgesamt wurden damit in Köln 33.763 Ansteckungen erfasst.

Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Bei dem Toten handelt es sich um einen 83-Jährigen mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 530.

Aktuell sind 1208 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. 166 von ihnen werden im Krankenhaus stationär behandelt, 49 davon intensivmedizinisch.

In Köln wurden bislang 783 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 182 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

  • Samstag, 27. Februar

Coronavirus-Infektionen an etwa 20 Prozent der Kölner Schulen

19.26 Uhr: Eine Woche nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den Schulen verzeichnet das Gesundheitsamt an 63 von 297 Schulen in Köln Coronavirus-Infektionen. Das entspricht etwas mehr als 20 Prozent aller Schulen in der Stadt. Die Zahl der Infektionen ist aber gering: Das Gesundheitsamt berichtet von 77 infizierten Jungen und Mädchen. Bezogen auf die insgesamt 152.046 Schülerinnen und Schüler entspricht das einem Anteil von etwa 0,05 Prozent. 

Von den 685 Kindertagesstätten in der Stadt haben 30 Kitas Virusinfektionen gemeldet. Insgesamt 37 Jungen und Mädchen sowie 15 Mitarbeiterinnen in elf der Kitas sind mit dem Virus infiziert. In den Kitas werden fast 42.000 Kinder betreut. 

Aktuell sind darüber hinaus in 20 Alten- und Pflegeheimen insgesamt 33 Bewohner und Bewohnerinnen positiv auf das Virus getestet. Auch neun Mitarbeiter sind aktuell infiziert. 

R-Wert liegt in Köln unter dem Bundesdurchschnitt

19.17 Uhr: Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt in Köln bei 0,96. Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 infizierte Personen 96 weitere infizieren. Liegt der R-Wert unter 1, nimmt das Infektionsgeschehen ab, über dem Wert von 1 steigt es. Der bundesweite R-Wert wird am Samstag vom Robert-Koch-Institut mit 1,08 angegeben. 

Derzeit werden in Kölner Krankenhäusern 183 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Das sind zehn weniger als am Freitag. 54 davon liegen auf Intensivstationen. Bei den beiden Covid-19-Todesfällen der vergangenen 24 Stunden handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsamtes um eine 90-jährige und eine 93-jährige Frau. Beide hatten diverse Vorerkrankungen. 

Weniger Corona-Tote in Köln als im Bundesschnitt

12.15 Uhr: In Köln sterben prozentual weniger mit dem Coronavirus infizierte Menschen als im Bundesdurchschnitt und auch im Vergleich zu den anderen deutschen Millionenstädten. Das hat das städtische Gesundheitsamt analysiert. 

Zu den Gründen können Sie hier mehr lesen.

Maskenpflicht am Wochenende gilt in mehreren Parks

9.15 Uhr: In der vergangenen Woche hat die Stadt die Maskenpflicht auf einige stark besuchte Parks am Wochenende ausgedehnt. So muss von Freitag bis Sonntag im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Das Gebot gilt von 10 bis 22 Uhr. Fahrradfahrer und Jogger sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Inzidenzwert steigt leicht – Zwei weitere Todesfälle

7.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Samstag im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen. Er liegt bei 68, am Freitag lag er bei 66,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut zwei weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 529 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.623 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 134 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Freitag befanden sich 193 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

  • Freitag, 26. Februar

870 Mutationsfälle nachgewiesen

15.46 Uhr: Bei den vier weiteren mit Corona infizierten Verstorbenen, die dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet wurden, handelt es sich um 79-Jährigen, einen 80-Jährigen, einen 86-Jährigen und eine 89-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt.
Aktuell sind offiziell 1131 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert, am Vortag waren es 1093. 193 Erkrankte werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, davon 54 auf Intensivstationen. Insgesamt haben sich bislang 33.489 Menschen in Köln infiziert.

Bisher wurden 698 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 172 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Inzidenz sinkt leicht auf 66,6 – vier weitere Todesfälle

9.58 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist am Freitag leicht gesunken. Das RKI gab den korrigierten Wert nach einer Datenpanne am Freitagmorgen mit 66,6 an. Am Donnerstag lag der Wert bei 67,3, am Montag lag er bei 67,6. Diese Zahlen hatte auch das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet.

Außerdem sind in Köln vier weitere Todesfälle registriert worden. Die Zahl der Toten seit Pandemie-Beginn steigt damit auf 527. Details zu den Toten und eine Bestätigung der Zahlen werden im Laufe des Tages erwartet.

RKI meldet Fehler bei Statistik – Daten für Köln noch unbestätigt

7.38 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen eine Daten-Panne: Die Zahlen seien zur Zeit „inkonsistent“, heißt es in einem Hinweis des RKI. Das Institut arbeite an der Behebung des Fehlers, gegen 10 Uhr sollen die Zahlen korrekt aktualisiert sein. Am Freitagmorgen gab es extrem gestiegene Zahlen für Köln und andere Regionen an.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet am Freitagmorgen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 66,6, dies wäre ein leichter Rückgang im Vergleich zu Donnerstag (67,3). Laut LZG sind außerdem vier weitere Personen in Köln an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Eine Bestätigung der Zahlen seitens der Stadt Köln wird im Laufe des Tages erwartet.

RKI gibt extrem gestiegene Zahlen für Köln an – Panne bei Daten?

6.25 Uhr: Daten-Panne beim RKI?: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tages-Inzidenz für Köln am Freitagmorgen mit 133,3 an. Dies wäre rund eine Verdopplung der Inzidenzzahl, am Donnerstag lag der Wert bei 67.3. Auch die Zahl der Todesfälle wird mit 1054 angegeben, am Donnerstag lag die Zahl noch bei 523.

Dem entgegenstehen die Daten des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG): Demnach liegt die Inzidenz am Freitagmorgen für Köln bei 66,6. Die Zahl der Toten gibt das LZG mit 527 an, vier weitere Personen wären somit an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Der extreme Anstieg der Zahlen beim RKI legt eine Datenpanne nah. Eine Bestätigung der Zahlen seitens der Stadt Köln steht noch aus. Laut RKI-Dashboard wurden die Zahlen zuletzt um 3.10 Uhr an diesem Freitag aktualisiert. Auch seitens des RKI steht eine Bestätigung der Zahlen noch aus.

  • Donnerstag, 25. Februar

811 Mutationsfälle nachgewiesen

15.30 Uhr: Ein 77-Jähriger, eine 84-Jährige, ein 90-Jähriger und eine 99-Jährige sind in Köln mit oder an Corona gestorben. Die vier weiteren Todesfälle sind dem Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet worden. 

Aktuell sind 1093 Kölnerinnen und Kölner offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 185 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 55 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang (Stand 25. Februar) 639 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 172 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Straßenkunst ab sofort in der Innenstadt verboten

Ab sofort ist in allen Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, im Rheingarten, auf der Hohenzollernbrücke und am Rheinboulevard die Darbietung von Straßenkunst von montags bis donnerstags von 15 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr untersagt. Als Straßenkunst gelten Musik, Theater und andere Darbietungen im öffentlichen Raum. 

IG Kölner Gastro will Klage einreichen

12.43 Uhr: Die IG Kölner Gastro e.V. will Klage gegen die Stadt einreichen. Laut der IG sei bereits eine Kölner Kanzlei damit beauftragt worden. 

Per Eilantrag will die IG beim Verwaltungsgericht die Hotspot-Regelung kippen. „Die Kölner Altstadt zum Beispiel ist seit März 2020 meist eine Geisterstadt, aber dort gelten repressive Maßnahmen, wie ein Alkoholverbot ab 15 Uhr. In den wesentlich volleren Vierteln, wie Nippes, Ehrenfeld oder Südstadt aber gibt es diese nicht“, begründet die IG ihren Schritt. 

Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgericht am Donnerstag, dass die Klage noch nicht eingereicht worden sei. 

Derzeit gilt in Köln ab 15 Uhr in der Altstadt, im Stadtgarten und Umgebung, Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen, Schaafenstraße und Umgebung, Zülpicher Straße sowie am Rheinboulevard Alkoholkonsumverbot. 

Vier weitere Todesfälle

6.39 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 67,3, am Mittwoch lag er bei 69,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 523 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.385 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 147 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Mittwoch, 24. Februar

Stadt erlässt Maskenpflicht in Parks und Grünanlagen am Wochenende – erweitertes Impfangebot mit Astrazeneca

18.05 Uhr: Die Stadt reagiert auf die Menschenansammlungen bei gutem Wetter in der Öffentlichkeit. Ab Donnerstag, den 25. Februar 2021, gilt im Stadtgarten, am Aachener Weiher, im Volksgarten und im Jugendpark eine Maskenpflicht. Das Gebot ist beschränkt auf das Wochenende und gilt freitags, samstags und sonntags von 10 bis 22 Uhr sowie an Feiertagen.

Um auf die Ausweitung der Maskenpflicht hinzuweisen, sind Fahrrad-Rikschas im Einsatz, die bei Bedarf kostenlose OP-Masken austeilen werden. Die Maske darf nicht zum Rauchen abgenommen werden, lediglich für die Dauer des Verzehrs von Speisen und Getränken darf man sie kurz ablegen. Die Maskenpflicht gilt nicht für Fahrrad- und Rollerfahrende sowie für Joggende an Orten, an denen üblicherweise gejoggt wird.

Die Stadt wird das Impfangebot mit Astrazeneca in Köln auf weitere Personengruppen ausweiten. Bislang erhalten den Impfstoff Angehörige der priorisierten Berufsgruppen (wie Mitarbeitende in Pflege- und Rettungsdiensten). Da viele Impfberechtigte das Angebot mit Astrazeneca nicht angenommen hatten und tausende Dosen liegen blieben, bietet die Stadt den Impfstoff nun mehr Menschen an, darunter Mitarbeiter in Arztpraxen, die engen Kontakt zu Corona- oder Risiko-Patienten haben, Polizei- und Ordnungsbeamte, Bestatter, sowie Kita- und Lehrpersonal.

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt sieht außerdem vor, dass die Durchführung von Corona-Schnelltests vorher beim Gesundheitsamt angezeigt werden muss. Jedes positive Testergebnis muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit danach ein verlässlicherer PCR-Test durchgeführt werden kann.

Bei den fünf neu gemeldeten Todesfällen handelt es sich um einen 75-Jährigen, einen 83-Jährigen, eine 88-Jährige, eine 90-Jährige und eine 92-Jährige, alle waren mehrfach vorerkrankt. 193 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus, 61 Covid-Patienten sind auf der Intensivstation. 

Die Fälle der Virusmutationen liegen weiterhin um die 700. Die britische Variante wurde in Köln bislang 584 Mal nachgewiesen, die südafrikanische Variante 160 Mal. In der Stadt werden alle positiven Tests auf Mutationen überprüft.

Inzidenz steigt an – Fünf neue Todesfälle

6.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag angestiegen. Er liegt bei 69,1, am Dienstag lag er bei 64,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut fünf weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 519 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.238 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 91 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Dienstag, 23. Februar

Rund 700 Mutationen in Köln nachgewiesen – R-Wert unter 1

Bei den vier neu gemeldeten Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 handelt es sich laut der Stadt um eine 73-Jährige, eine 81-Jährige, einen 84-Jährigen und einen 91-Jährigen. Alle Patienten waren mehrfach vorerkrankt. 

Neben dem Inzidenzwert sinkt unterdessen auch der R-Wert, also die Reproduktionszahl in Köln. Aktuell liegt er bei 0,94 und damit unter der kritischen Marke von 1. Liegt der R-Wert über eine längere Zeit unter 1, flacht das Infektionsgeschehen ab. 

957 Kölnerinnen und Kölner gelten als akut infiziert, 187 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Dabei handelt es sich auch um Menschen aus dem Umkreis. 60 Patienten liegen auf der Intensivstation. 

Die Zahlen der Virusmutationen nehmen derweil auch in Köln weiter zu. Bislang wurden 532 Fälle der britischen Variante (Vortag 513) und 157 Fälle der südafrikanischen Variante  (Vortag 156) nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests werden in Köln auf die Virusmutationen getestet. 

Inzidenzwert sinkt weiter – Vier neue Todesfälle

6 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag weiter leicht gesunken. Er liegt bei 64,3, am Montag lag er bei 67,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden laut Robert-Koch-Institut vier weitere Todesfälle gemeldet. Bislang starben damit 514 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.147 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 39 Neuinfektionen gemeldet, so das RKI. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der stationär Behandelten wird im Laufe des Tages von der Stadt bekannt gegeben.

  • Montag, 22. Februar

R-Wert liegt bei 1,06 – keine weiteren Todesfälle

17.30 Uhr: Aktuell befinden sich in Köln 192 mit dem Coronavirus infizierte Personen in stationärer Quarantäne, davon 62 auf Intensivstationen. Am heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Damit sind bislang 510 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. 

1010 Kölnerinnen und Kölner sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle beziehe sich, so die Stadt, ausschließlich auf Kölner Bürgerinnen und Bürger, die Angaben zu Patienten und Patientinnen schließe auch Erkrankte von außerhalb mit ein. 

513 Fälle der bisher bestätigten Fälle lassen sich nachweislich der britischen, mutierten Coronavirus-Variante zuordnen, 156 Fälle der südafrikanischen Variante. Positive PCR-Tests werden im Zuständigkeitsbereich des Kölner Gesundheitsamtes aktuell automatisch auf die Virus-Varianten getestet. 

Inzidenzwert sinkt leicht

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Er liegt bei 67,6, am Sonntag lag er bei 68,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wurden keine neuen Todesfälle gemeldet. Bislang starben 510 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 in Köln.

Insgesamt sind in Köln bislang 33.108 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 79 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW). Allerdings sind die Werte zu Wochenbeginn nicht aussagekräftig, da am Wochenende weniger getestet wird. 

  • Sonntag, 21. Februar

Wetter lockt Kölner nach draußen – Kontrollen an Hotspots

16 Uhr: Das gute Wetter hat am Wochenende erwartungsgemäß viele Kölnerinnen und Kölner nach draußen in die Parks und Grünanlagen gezogen. Laut Polizei waren deutlich mehr Menschen als in den vergangenen Wochen und Monaten unterwegs, besonders der Grüngürtel und das Rheinufer seien gut besucht gewesen. „Besorgniserregende Ansammlungen haben wir aber nicht beobachtet“, so ein Polizeisprecher am Sonntag.

Mehrere Meldungen, nach denen sich in der Wahner Heide große Menschengruppen zusammengefunden hätten, konnte die Polizei nicht bestätigen. „Wir haben einen Streifenwagen hingeschickt, auf Parkplätzen standen 30 bis 40 Fahrzeuge und es war mehr los, einschreiten mussten wir aber nicht.“

Der Ordnungsdienst der Stadt hat von Freitag bis Sonntag insgesamt 145 Verstöße gegen das Ansammlungs - und Kontaktverbot im öffentlichen Raum und zwölf Verstöße gegen das Kontaktverbot im privaten Raum festgestellt. Zudem wurden am Samstag 54 und am Sonntag mehrere Dutzend Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, rund 1000 Ansprachen wurden deshalb gehalten. „Es war zu erwarten, dass die Leute rausgehen werden. Dass wir aber mit dem Ordnungsamt nicht überall sein können, ist auch klar“, sagte ein Sprecher der Stadt. „Auch das schöne Wetter schützt nicht davor sich an die Corona-Regeln halten zu müssen“. Zusätzlich zu den Corona-Verstößen wurden 31 Verstöße gegen das Betretungsverbot von Naturschutzgebieten festgestellt. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 68,1

8.24 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von Samstag auf Sonntag wieder leicht gestiegen. Sie lag am Sonntagmorgen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 68,1. Das ist ein Anstieg von 2,7 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen 24 Stunden.

Den Zahlen zufolge starben seit Samstag weitere vier Menschen in Köln an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie sind damit 510 Todesfälle in der Stadt zu verzeichnen. 

  • Samstag, 20. Februar

Aktuell 1048 Personen mit Corona infiziert – mehr als 750.000 Corona-Tests in Köln

16.28 Uhr: In Köln sind aktuell 1048 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt Köln am Samstagnachmittag mit. Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, liegt derzeit bei 1,01. Im Krankenhaus sind aktuell 205 Personen, 57 auf der Intensivstation.

Am Samstag wurde bekannt, dass fünf weitere Personen an dem Virus gestorben sind. Bei den Toten handelt es sich laut Stadt Köln um einen 60-Jährigen, eine 64-Jährige, einen 80-Jährigen, einen 87-Jährigen und eine 97-Jährige, die alle mehrfach vorerkrankt waren.

Die Stadt Köln teilt außerdem mit, dass seit dem 25. Februar 2020 bis 17. Februar 2021 757.077 Corona-Tests bei Kölnerinnen und Kölnern durchgeführt wurden. Von den Abstrichen waren 4,49 Prozent positiv. In den vergangenen sieben Tagen waren durchschnittlich 5,49 Prozent aller Befunde positiv.

Inzidenzwert erneut leicht zurückgegangen – Fünf weitere Tote

7.50 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln liegt am Samstagmorgen nach Angaben der Stadt bei 65,4. Der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, ist damit leicht zurückgegangen. Am Freitag lag er bei 66,1. Der Trend im Verlauf der Woche war seit Montag (70,8) rückläufig. Die Zahl der Toten stieg von 501 um fünf neu gemeldete Fälle auf 506.

  • Freitag, 19. Februar

Weiterer Todesfall in Neuehrenfelder Pflegeheim

16.30 Uhr: Im Pflegeheim der Synagogengemeinde an der Ottostraße in Neuehrenfeld ist ein weiterer Mensch nach einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit dem Virus infiziert hatten, auf 14. Insgesamt hatten sich im Elternheim des Heims 92 Menschen mit dem Virus infiziert, darunter fast alle Bewohner.

15.45 Uhr: Bei den vier weiteren gestorbenen Personen, die mit Corona infiziert waren und dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet worden sind, handelt es sich um zwei 90-Jährige, eine 91-Jährige und eine 98-Jährige. Alle waren mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 1047 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 208 werden in Krankenhäusern behandelt, davon 59 auf Intensivstationen. 

Die Zahl der registrierten Mutationsfälle steigt weiter an. In Köln wurden bislang 448 Fälle (Vortag 423) der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 146 Fälle (Vortag 142) der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Zahl der Todesfälle überschreitet 500er-Marke – Inzidenz sinkt wieder leicht

6.24 Uhr: In Köln sind seit Beginn der Corona-Pandemie 501 Menschen an Covid-19 gestorben. Das Robert-Koch-Institut (RK) meldete am Freitagmorgen vier weitere Todesfälle. Details zu den Toten sind noch unklar und werden im Laufe des Tages erwartet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, auch Inzidenzwert genannt, ist wieder leicht gesunken. Das RKI gab den Wert mit 66,1 an, am Donnerstag lag der Wert bei 69,4, am Montag bei 70,8. In NRW wird ein Inzidenzwert von unter 35 angestrebt, Kölns OB Reker will mit der No-Covid-Strategie einen Inzidenzwert um zehn erzielen.

  • Donnerstag, 18. Februar

Mutationsfälle: Rasantes, aber kein exponentielles Wachstum

16.06 Uhr: Immer mehr Corona-Infektionen in Köln sind auf Virus-Varianten zurückzuführen, die sich außerordentlich schnell verbreiten. Inzwischen wurden unter den positiven Tests 423 Fälle der mutierten britischen Variante und 142 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Mit Blick auf die britische Mutante zeigt sich ein schneller Anstieg: Wurden tagelang kaum entsprechende Infektionen gemeldet, waren es am Dienstag 25, am Mittwoch 34 und am heutigen Donnerstag 43 Fälle. 

„Die englische Variante breitet sich sukzessive aus. Sie kann irgendwann das Infektionsgeschehen dominieren“, sagt Gerhard Wiesmüller, der stellvertretende Leiter des Kölner Gesundheitsamtes. Die Ausbreitung erfolge zurzeit „nicht explosionsartig, sondern kontrolliert“. Dies spreche bezogen auf die Variante „für ein wirksames Kontaktpersonenmanagement.“

565 Mutationsfälle in Köln nachgewiesen

15.30 Uhr: Bei den fünf weiteren gestorbenen Personen, die positiv auf Corona getestet wurden und dem Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet worden sind, handelt es sich um eine 84-Jährige, eine 86-Jährige, eine 90-Jährige, eine 99-Jährige und eine 101-Jährige, alle mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 999 Kölnerinnen und Kölner infiziert. 207 werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 59 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang 423 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 142 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. (red)

Europäisches Netz zu Impfstoffen wird aus Köln koordiniert

15.00 Uhr: Die Universität und die Uniklinik Köln leiten künftig ein EU-weites Netz zur Impfstoff-Forschung. An dem Netz „VACCELERATE“ seien bisher 26 Partnerinstitutionen aus 21 Ländern Europas beteiligt, teilte die Universität am Donnerstag mit. Die Europäische Union fördert die Einrichtung für drei Jahre mit insgesamt zwölf Millionen Euro.
Da es bei Corona noch viele offene Fragen unter anderem zur Sicherheit, Wirksamkeit und eventuell notwendiger Anpassung der Impfstoffe an Virusmutationen gebe, bestehe ein hoher Bedarf an Impfstoffstudien. Diese Studien sollen künftig über das neue Forschungsnetzwerk koordiniert werden.

Projektleiter Oliver Cornely sagte, es gehe um die Bündelung von Fachwissen. „Geplant ist, Impfstoffstudien unter einem strategisch-wissenschaftlichen Dach in allen EU-Staaten und weiteren EU-assoziierten Ländern zu planen und zu koordinieren.“

Inzidenz in Köln steigt wieder – Fünf weitere Todesfälle

7.54 Uhr: Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist aktuell kein eindeutiger Trend erkennbar: Nach einer Meldeverzögerung gab das Robert-Koch-Institut (RKI) den Wert am Donnerstagmorgen mit 69,4 an. Am Mittwoch lag der Wert bei 64,9, am Montag bei 70,8.

Nach Beschlüssen der Bund- und Länderkonferenz wird ein Inzidenzwert von 35 angestrebt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker verfolgt sogar den noch niedrigeren Zielwert von „Richtung Zehn“ im Zusammenhang mit ihrem Vorstoß einer Zero-Covid-Strategie.

Laut RKI sind außerdem fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn stieg somit auf 497. Details zu den Gestorbenen werden im Laufe des Tages erwartet.

  • Mittwoch, 17. Februar

Sorge um britische Corona-Variante in Köln

17.35 Uhr: Seit dem 10. Februar wurden im Impfzentrum in Köln-Deutz 1200 Dosen des Vakzins der Firma AstraZeneca verabreicht. In der Messe kommt derzeit neben diesem Impfstoff auch der des Unternehmens Biontech zum Einsatz. „Neuere Studien zeigen für den Impfstoff von AstraZeneca eine Wirksamkeit von 82 bis 84 Prozent. Ein eventuell geringerer Schutz durch eine Impfung ist in jedem Fall besser, als gar kein Impfschutz“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts, Gerhard Wiesmüller.

Insgesamt sind aktuell 913 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Der Stadt wurden fünf weitere Todesopfer (zwischen 67 und 91 Jahre alt) gemeldet. Damit sind nun 492 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Von nun 214 Personen in stationärer Behandlung liegen 63 auf der Intensivstation.

Sorge bereitet indes die Ausbreitung der hochansteckenden britischen Corona-Variante. Seit dem 22. Januar wurde die Virusmutation in Köln in 380 Fällen nachgewiesen. Allein am Mittwoch wurden 34 neue Fälle gemeldet. Die südamerikanischen Mutation wurde bislang bei 128 Patienten entdeckt, zwei mehr als am Vortag.

Zwei weitere Todesfälle in Neuehrenfelder Elternheim

17 Uhr: Im Pflegeheim der Synagogengemeinde an der Ottostraße in Neuehrenfeld sind zwei weitere Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. 13 Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit dem Virus infiziert hatten, sind inzwischen verstorben. Insgesamt 92 Menschen sind in dem so genannten Elternheim positiv auf Covid-19 getestet worden. 22 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sechs Mitarbeitende sind aktuell noch infiziert, zwei Betroffene werden stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Synagogengemeinde ist in tiefer Trauer. Bettina Levy vom Vorstand der Gemeinde hatte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits am Sonntag gesagt, dass in der Einrichtung ein strenges Hygienekonzept samt obligatorischen FFP2-Masken für alle Mitarbeitenden umgesetzt worden sei. Sie machte den wegen Lieferschwierigkeiten beim Hersteller Biontech/Pfizer verzögerten Impftermin für das Ausmaß des Ausbruchs verantwortlich.

Eigentlich sollten alle Menschen aus Kölner Pflegeeinrichtungen bis Ende Januar geimpft sein – im Pflegeheim an der Ottostraße hatte bis zum Ausbruch am 26. Januar niemand den Impfstoff erhalten. Das Land NRW hatte der Stadt Köln wegen Lieferengpässen Mitte Januar eine einwöchige „Impfenthaltsamkeit“ verordnet, wie die für die Impforganisation zuständige Kassenärztliche Vereinigung mitteilte.

Inzidenzwert weiter rückläufig – Sechs weitere Tote

7.15 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln ist den dritten Tag in Folge rückläufig und liegt am Mittwochmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 64,9. Am Vortag hatte der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben, noch bei 68,6 gelegen, am Montag lag der Wert bei 70,8.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wichtiger Indikator für das Verbreitungsgeschehen in der Stadt und damit verbundene Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Wichtige Zielwerte der Politik sind 50 und 35. Unterdessen fordert Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) eine „No-Covid-Strategie“ für Deutschland. 

  • Dienstag, 16. Februar

Kaum private Feiern an Rosenmontag

18 Uhr: Am Abend des Rosenmontags hat das Ordnungsamt abermals verbotene private Treffen beendet, allerdings in geringerem Maß als an Weiberfastnacht und dem Karnevalswochenende. Je sieben Verstöße gegen die Kontaktregeln im öffentlichen und im privaten Raum wurden festgestellt, teilte die Stadt mit. Dabei habe es sich  um abendliche Feiern mit lauter Musik und mehr Teilnehmern als erlaubt gehandelt, die von Anwohnern gemeldet wurden. Seit Weiberfastnacht wurden 205 Verstöße gegen das Kontaktverbot in Privaträumen und 109 gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit gezählt.

Fünf neue Todesfälle – Virusmutationen nehmen zu

16 Uhr: Bei den fünf neu gemeldeten Todesfällen in Köln handelt es sich laut einer Mitteilung der Stadt um eine 61-Jährige, eine 82-Jährige, eine 93-Jährige, einen 94-Jährigen und einen 95-Jährigen. Alle waren mehrfach vorerkrankt. Seit Beginn der Pandemie sind in Köln nun 486 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, verstorben. In den Kölner Krankenhäusern werden momentan 225 Menschen behandelt, 61 davon auf der Intensivstation.

Aktuell gelten 961 Kölnerinnen und Kölner als akut infiziert, das sind 50 weniger als gestern. Unter den positiven Befunden wurden 346 Fälle der mutierten britischen Variante und 128 Fälle der mutierten südafrikanischen Variante nachgewiesen. Der Anteil der Mutationen unter den Coronafällen nimmt damit weiter zu. Waren es gestern noch 443, sind es heute 474.

In 29 Kölner Heimen sind 81 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, hinzu kommen 33 infizierte Mitarbeiter. An den Kölner Schulen gibt es 73 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie acht Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 24 Kölner Kitas 29 infizierte Kinder und in 15 Kitas zusammen 17 positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Inzidenz in Köln sinkt wieder

8.20 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag gesunken. Er liegt bei 68,6, am Montag lag er bei 70,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Insgesamt sind in Köln bislang 32.443 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 71 Neuinfektionen gemeldet, so das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW).

Außerdem wurden fünf weitere Todesfälle gezählt. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn steigt damit in Köln auf 486. 

  • Montag, 15. Februar

Wenig Einsätze für Polizei und Ordnungsamt an Rosenmontag

18.10 Uhr: Wie schon an den vergangenen Karnevalstagen haben Polizei und Ordnungsamt an Rosenmontag bis zum Nachmittag kaum Corona-Verstöße gemeldet. Weit überwiegend hätten sich die Kölner an die Regeln gehalten, sagten Sprecher von Stadt und Polizei. Lediglich am Rathenauplatz habe es gegen 13 Uhr eine kleine Ansammlung von mehreren Menschen gegeben, die Alkohol getrunken haben. Ansonsten seien einige Kölner verkleidet unterwegs gewesen, hätten sich aber an die Abstände gehalten.

Schon an Weiberfastnacht und am Wochenende gab es bis zum Einbruch der Dunkelheit nur sehr wenige Einsätze wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln. An den vergangenen Tagen gab es in den Abend- und Nachtstunden aber einige verbotene Partys oder Zusammenkünfte in Privatwohnungen, die die Einsatzkräfte auflösten. Eine Einsatzbilanz des Abends von Rosenmontag stand zunächst noch aus. Private Treffen sind im Kreis von einem Haushalt mit höchstens einer weiteren Person erlaubt. Außerdem gilt bis Aschermittwoch, 6 Uhr, ein Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit im gesamten Stadtgebiet. 

Zwei weitere Todesfälle in Kölner Pflegeheim

18.09 Uhr: Im Kölner Elternheim, dem Pflegeheim der Synagogengemeinde Köln an der Ottostraße in Neuehrenfeld, sind zwei weitere Todesfälle gemeldet worden. Damit sind nun bereits elf der bis zuletzt insgesamt 71 Bewohnerinnen und Bewohner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Das teilte Vorstandsmitglied Bettina Levy dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag mit. Zudem seien nahezu alle Menschen, die in dem Heim leben sowie bis zu 25 Pflegekräfte positiv getestet worden. „Wie viele Personen aktuell noch infiziert sind, können wir nicht genau sagen“, so Levy. Schließlich sei die Infektion bei den Betroffenen irgendwann auch wieder vorbei.

Wie die Stadt bereits vergangene Woche bestätigte, waren im Elternheim bis zum 4. Februar keine Impfungen erfolgt – dabei sollten diese eigentlich in allen Kölner Pflegeheimen bis Ende Januar abgeschlossen sein. Levy machte den wegen Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern Biontech und Pfizer verzögerten Impftermin für das Ausmaß des Ausbruchs verantwortlich. Der Corona-Ausbruch treffe die Gemeinde „bis ins Mark und in ihrer Seele. Wir alle trauern“, sagte Levy zuletzt. Denn im Pflegeheim sei seit Beginn der Pandemie ein strenges Hygienekonzept umgesetzt worden.

Insgesamt gibt es stadtweit aktuell 92 Bewohnerinnen und Bewohner, die mit Covid-19 infiziert sind. Dazu kommen 37 positiv getestete Mitarbeitende. Laut Stadt sind 31 Einrichtungen betroffen. Welche genau das sind, ist unklar. „Zu einzelnen Heimen können wir leider keine Auskünfte geben“, so eine Stadtsprecherin.

Keine weiteren Todesfälle – 443 Mutations-Fälle nachgewiesen

15.45 Uhr: Erstmal seit dem 2. Februar wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Es bleibt bei den bisher 481 gestorbenen Kölnerinnen und Kölnern, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Derzeit sind offiziell 1011 Bürger infiziert, insgesamt haben sich bislang 32.372 Menschen mit dem Virus infiziert. 209 Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon 61 auf Intensivstationen. 

Bislang wurden in Köln 321 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 122 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

13.45 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul ist am Montag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dem Vernehmen nach hatte Reul am Wochenende über Erkältungssymptome geklagt. Ein Schnelltest, der vom Polizeiärztlichen Dienst des Landeskriminalamts durchgeführt wurde, ergab schließlich den alarmierenden Befund. „Minister Reul befindet sich seit dem Vormittag für zehn Tage in häuslicher Quarantäne“, sagte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dem Minister gehe es „den Umständen entsprechend gut“. Er führe die Amtsgeschäfte von Zuhause aus. Reul wohnt in Leichlingen.

Das zuständige Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises versucht nun, mit Hilfe des NRW-Innenministeriums die Kontakte des 68-Jährigen nachzuverfolgen. Das Ergebnis des präziseren PCR-Tests steht noch aus. Ob auch Innen-Staatssekretär Jürgen Mathies und Abteilungsleiter des Innenministeriums sich in Quarantäne begeben musste, blieb zunächst unbeantwortet.

Kontakt mit Henriette Reker

Reul hatte am Donnerstagnachmittag an einem Pressetermin in Köln teilgenommen. Dabei war auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Stadtverwaltung informierte am Montag alle Beteiligten an diesem Termin und riet allen, sich vorläufig in Quarantäne zu begeben.

Reul in Köln

Innenminister Heribert Reul in der Leitstelle der Kölner Berufsfeuerwehr mit Henriette Reker und Christian Miller. 

Foto:

Max Grönert

In Düsseldorfer Regierungskreisen löste die Nachricht über die Corona-Infektion von Reul Besorgnis aus. Ein Sprecher der Staatskanzlei teilte mit, andere Minister seien nicht direkt tangiert. „Das Kabinett in Gänze ist insofern nicht betroffen, da es seit geraumer Zeit im Video-Format zusammentritt“, hieß es. Andere Kontaktpersonen würden derzeit ermittelt und durch die Gesundheitsbehörde informiert. 

Henriette Reker hat Urlaub und bleibt nach Angaben einer Stadtsprecherin in häuslicher Isolation, bis das Ergebnis eines Corona-Tests vorliegt. 

7-Tage-Inzidenz steigt wieder an

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Montag im Vergleich zum Vortag wieder angestiegen. Er liegt bei 70,8, am Sonntag lag er bei 65,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht gemeldet.

Insgesamt sind in Köln bislang 32.373 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 98 Neuinfektionen gemeldet. Allerdings wird am Wochenende weniger getestet, so dass die Zahl am Montag nur bedingt aussagekräftig ist.

Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten wird im Lauf des Tages bekannt gegeben. Am Sonntag wurden 211 Patienten stationär behandelt.

  • Sonntag, 14. Februar

Polizei löst Corona-Party in Köln-Chorweiler auf – 143 Infektionen in Heimen

15.25 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag eine Party in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Chorweiler aufgelöst. Nachbarn hatten mehrere Personen bei dem corona-unkonformen Treffen in der Wohnung in der Wohnung beobachtet und laute Musik gemeldet. Als die Polizei eintraf, reagierten die Feiernden so aggressiv, dass die Kölner Polizei erst mit Hilfe eines Diensthunds die Feier beenden konnte.

Lesen Sie hier die ausführliche Meldung zu dem Corona-Party-Einsatz in Chorweiler.

Die Stadt Köln hat am Sonntagnachmittag weitere Informationen zur Pandemie-Lage in der Stadt veröffentlicht. Aktuell sind 1024 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Neben der sich im Abwärtstrend befindenden Inzidenzzahl von 65,8, teilte die Stadt auch die Reproduktionszahl von 0,82 mit.

Derzeit sind 211 Personen im Krankenhaus, 60 davon auf Intensivstationen. Bei den am Sonntag bekanntgewordenen Todesfällen handelt es sich um einen 92-Jährigen, einen 88-Jährigen und eine 81-Jährige. Alle waren nach Angaben der Stadt mehrfach vorerkrankt.

Laut Stadt Köln sind von den mehr als 1000 Infektionsfällen 143 in Kölner Heimen registriert worden. In den 38 Einrichtungen wurden 101 positive Tests bei Bewohnerinnen und Bewohnern festgestellt, auch 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert.

Inzidenzwert sinkt weiter – Drei neue Todesfälle

7.15 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Sonntag im Vergleich zum Vortag weiter gesunken. Er liegt bei 65,8, am Samstag lag er bei 67,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Das Robert-Koch-Institut meldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie starben 481 Menschen in Köln. Insgesamt sind in Köln bislang 32.276 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 111 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten wird im Lauf des Tages bekannt gegeben. Am Samstag wurden 226 Patienten stationär behandelt.

  • Samstag, 13. Februar 

900.000 Euro Spenden für Karnevalskünstler gesammelt

21.17 Uhr: 900.000 Euro an Spenden sind mittlerweile über die Aktion „Mer looße üch nit allein“ des Festkomitee Kölner Karneval für Karnevalskünstler zusammengekommen. Für den Spendenmarathon wurde an Weiberfastnacht ein Stream mit zahlreichen Kölner Künstlern und Bands aus der Lanxess-Arena übertragen.

67 Patienten auf Kölner Intensivstationen

15.25 Uhr: Bei den zwei Menschen, die nach Informationen vom Samstagmorgen an Covid-19 gestorben sind, handelt es um einen 77-jährigen Mann und eine 83-jährige Frau, wie die Stadt Köln bekanntgab. Beide waren mehrfach vorerkrankt.

226 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 67 auf Intensivstationen.

Zwei neue Todesfälle bei sinkender Inzidenz

8 Uhr: In Köln sind seit dem Vortag 116 Neuinfektionen bekannt geworden. Das Robert-Koch-Institut listet auf seiner Seite eine Gesamtzahl von 32.166 Infektionen in Köln seit Beginn der Pandemie auf. Die 7-Tage-Inzidenz, die am Vortag noch bei 69,4 gelegen hatte, sinkt weiter auf 67,7 (13.02.2021, Stand 0:00 Uhr). Der Wert gibt an, wie viele Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auftreten. In den vergangenen sieben Tagen Infizierten sich 737 Kölnerinnen und Kölner.

Allerdings starben auch zwei weitere Menschen an einer Covid-19-Erkrankung. Genauere Angaben zu den Toten gab es am Morgen noch nicht, die Zahlen der Stadt Köln sind noch auf dem Stand vom 12. Februar.

  • Freitag, 12. Februar

405 Mutations-Fälle nachgewiesen

16.30 Uhr: Bei den drei mit Corona infizierten und verstorbenen Kölner, die dem Gesundheitsamt am Freitag gemeldet worden sind, handelt es sich um einen 81-Jährigen, einen 96-Jährigen und eine 77-Jährige – alle mehrfach vorerkrankt.

Derzeit sind offiziell 1.048 Kölnerinnen und Kölner infiziert. 236 von ihnen befinden sich im Krankenhaus, davon 70 auf Intensivstationen.

Bislang wurden 287 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 118 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Reichsbürger auf Corona-Demo

16.00 Uhr: Auf der Demo gegen  Corona-Beschränkungen waren an Weiberfastnacht auf dem Neumarkt offenbar auch zwei sogenannte Reichsbürger. Das Ordnungsamt habe die Teilnehmer als solche identifiziert und dem polizeilichen Staatsschutz gemeldet, teilte die Stadt mit. Außerdem ahndete der Ordnungsdienst sechs Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot sowie vier Verstöße gegen die Maskenpflicht. In der Spitze gut drei Dutzend Gegner der Corona-Regeln hatten angemeldet demonstriert. Die Polizei nahm einige Gegendemonstranten der Antifa in Gewahrsam, nachdem diese aggressiv zu der Demo hinzugekommen sein sollen.

Ordnungsamt meldet private Partys

15.00 Uhr: Private Feiern und illegale Prostitution trotz Lockdown: Am Nachmittag und Abend von Weiberfastnacht haben sich offenbar doch mehr Kölner als zunächst angenommen nicht an die Corona-Regeln gehalten. Das Ordnungsamt zählte insgesamt 102 Einsätze, 80 davon nach 15 Uhr, wie die Stadt mitteilte. Die größte bekannte Ansammlung lösten Ordnungsamt und Polizei um kurz vor 18 Uhr im Blücherpark auf. Dort sollen sich etwa 50 Karnevalisten zum Feiern getroffen haben, offenbar professionell organisiert. Einsatzkräfte fanden Alkohol und Speisen, die verkauft wurden – ebenso eine Kasse.

Um kurz vor 21 Uhr löste der Ordnungsdienst eine Party in einer Wohnung mit acht Personen aus vier Haushalten in der Rochusstraße in Ehrenfeld auf. Ähnliches Bild anderthalb Stunden später in der Deutzer Tempelstraße. Dort waren Beschwerden über eine Karnevalsparty eingegangen. Als die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kamen, hörten sie laute Musik aus dem Haus. Drei kostümierte Personen verließen eine Wohnung, der Gastgeber öffnete die Tür im Hasenkostüm samt Kölschglas in der Hand.

Gegen Mitternacht kam noch ein Einsatz wegen illegaler Prostitution hinzu: In einer Wohnung befanden sich drei Prostituierte und ein mutmaßlicher Freier mit mehr als 1000 Euro Bargeld. Keine der vier Personen war vor Ort gemeldet. Offenbar wird die Wohnung über eine Internetplattform vermietet. Ordnungswidrigkeitenverfahren sind eingeleitet.

Bis zum frühen Nachmittag war es an Weiberfastnacht in Köln weitgehend ruhig geblieben. Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdienst hatten von einem weitgehend normalen Einsatztag gesprochen. Die Stadt hatte ein Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit verhängt, außerdem dürfen zu privaten Treffen nur ein Haushalt und eine weitere Person zusammenkommen. Damit sollen Partys verhindert werden.

Reker informiert über aktuelle Corona-Lage in Köln

13.30 Uhr: Nach der Sitzung des Krisenstabs am Freitag gibt Oberbürgermeisterin Henriette Reker einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage in Köln und informiert über aktuelle Entscheidungen des Krisenstabs.

Die Pressekonferenz wird nicht wie sonst live aus dem Rathaus übertragen. Wir geben an dieser Stelle einen Überblick über die entscheidenden Punkte.

  • Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker begann die Pressekonferenz mit einem Rückblick auf den Weiberfastnacht. Sei es über den Tag ruhig gewesen habe es am Abend vermehrt Meldungen über privaten Partys gegeben, sagte sie.
  • „Diejenigen, die in diesen Tagen private Feiern organisieren, verhalten sich in meinen Augen völlig verantwortungslos und inakzeptabel. Sie tragen dazu bei, dass es keine Lockerungen gibt und Kinder nicht in die Schulen gehen können“, sagte Reker.
  • Bis Ende des Monats sollen alle Schulen in Köln mit Tablets ausgestattet sein, versprach Reker.
  • Gerhard Wiesmüller, stellvertretender Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, gab am Freitag einen Überblick über die Entwicklung der Fallzahlen und machte in dem Zusammenhang erneut darauf aufmerksam, dass sich die meisten Kölner noch immer im innerhäuslichen Bereich, in der Familie oder bei Freunden anstecken.
  • In den Krankenhäusern zeigt sich laut Christian Miller, Leiter der Feuerwehr, eine kleine Verbesserung, derzeit sind in den Kliniken elf Prozent der Intensivbetten frei. Über lange Zeit waren es nur rund sechs Prozent. 
  • Laut Christian Miller gebe seit der Eröffnung des Impfzentrums eine hohe Termintreue. Man habe aber feststellen müssen, dass viele der älteren Menschen unsicher sind, weil sie nicht über die nötige technische Ausstattung verfügen, um sich die benötigten Unterlagen auszudrucken. Dafür habe man nun einen Möglichkeit im Impfzentrum eingerichtet. 
  • Während der Pressekonferenz wurde von Seiten der Stadt darauf hingewiesen, dass Personen mit einem Impftermin zwar pünktlich, aber nicht mit großem zeitlichen Vorlauf am Impfzentrum erscheinen sollen. 

Flughafen Köln/Bonn darf auf Millionenhilfe hoffen

9.15 Uhr: Mehr als eine Milliarde Euro Bund-Länder-Hilfen soll als Corona-Ausgleich an die deutschen Flughäfen fließen. Auch der Flughafen Köln/Bonn darf auf ein großzügiges Hilfspaket in Millionenhöhe hoffen.

Inzidenz seit Montag um zwölf Punkte gesunken – Drei weitere Todesfälle

6.21 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln ist gesunken: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Freitagmorgen mit 69,4 an, am Donnerstag lag der Wert bei 77,1, am Montag noch bei 82,2. Nach den neuen Vorgaben der Bund- und Länderkonferenz wird ein Inzidenzwert von 35 angestrebt.

Das RKI hat außerdem drei weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn steigt damit in Köln auf 476. Details zu den Gestorbenen werden im Laufe des Tages erwartet.

  • Donnerstag, 11. Februar

Gegendemonstranten am Neumarkt in Gewahrsam genommen

17.30 Uhr: Die Polizei hat auf dem Neumarkt einige Gegendemonstranten in Gewahrsam genommen. Die Antifa-Mitglieder sollen der Demo gegen die Corona-Maßnahmen zu nahe gekommen und aggressiv aufgetreten sein. Das Ordnungsamt hat Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Einige Demonstranten hatten nicht beglaubigte Attest-Kopien bei sich.

Demo auf dem Neumarkt

16.00 Uhr: Auf dem Neumarkt hat die Demo von Gegner der Corona-Maßnahmen begonnen. Zehn Teilnehmer hatte die Stadt erlaubt, knapp 50 dürften es zurzeit sein, die mit Abstand auf der Platzfläche demonstrieren. Nicht alle tragen Masken. Ihnen stehen ungefähr 50 Gegendemonstranten gegenüber. Polizei und Ordnungsamt beobachten die Situation. Die Lage ist friedlich.

Gesundheitsamt meldet weiteren Todesfall

15.28 Uhr: Dem Gesundheitsamt ist eine weitere Person gemeldet worden, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der 90-jährige Kölner war mehrfach vorerkrankt. Bislang sind damit 473 Kölnerinnern und Kölner, die positiv getestet wurden, gestorben. 

Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 77,1. Aktuell sind 1.090 Bürger infiziert. 229 werden im Krankenhaus behandelt, davon 71 auf der Intensivstation. 

Bislang wurden 273 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 110 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Weihwasser aus dem Spender im Kölner Dom

14.25 Uhr: Besucher des Kölner Doms können in der Kathedrale ab sofort kontaktlos Weihwasser erhalten. Die Caritas Betriebs- und Werkstätten (CBW) der Städteregion Aachen haben einen berührungslosen Weihwasserspender am Hauptportal der Kathedrale aufgestellt, wie Geschäftsführer Michael Doersch dem Kölner Online-Portal domradio.de berichtete. „Der Gläubige hält die Hand unter die Öffnung des Spenders, ein Sensor stellt fest, dass die Hand darunter ist und gibt eine kleine Menge Weihwasser ab“, erklärte er.

Weihwasserspender

CBW-Geschäftsführer Michael Doersch (links) freute sich gemeinsam mit  Robert Kleine, Domdechant über den Weihwasserspender im Kölner Dom. 


Foto:

CBW

Optisch unterscheide sich der Spender von den Ausgabeautomaten für Desinfektionsmitteln, die ebenfalls im Dom aufgestellt sind, sagte Doersch. So sei der Spender aus Blaustein gefertigt und mit dem Wort „Weihwasser“ in großen Lettern versehen.

  • Mittwoch, 10. Februar

18.15 Uhr: Im Impfzentrum ist am Mittwoch der erste Kölner mit dem Impfstoff der Firma Astrazeneca geimpft worden. Da die Ständige Impfkommission empfiehlt, den Impfstoff nur bei jüngeren Menschen – bis 64 Jahre – zu verimpfen, wird dieser zunächst bei priorisierten Berufsgruppen verwendet. Dazu gehören unter anderem Ambulante Pflegekräfte und der Rettungsdienst. Impfling Oliver Weingartz (42) arbeitet als Pflegekraft im ambulanten Pflegedienst in der Innenstadt. 

Erster impfling neuer Stoff

Oliver Weingartz bei der Impfung im Kölner Impfzentrum.

Foto:

Stadt Köln

100-jährige Kölnerin gestorben

15.30 Uhr: In Köln ist eine 100-Jährige an oder mit Corona gestorben. Dem Gesundheitsamt sind am Mittwoch zudem sieben weitere verstorbene Personen gemeldet worden, die positiv auf Corona getestet wurden: ein 82-Jähriger, zwei 90-Jährige, ein 89-Jähriger, zwei 91-Jährige und eine 79-Jähriger – alle mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 1036 Kölnerinnen und Kölner infiziert. 241 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon 72 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bislang 257 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 103 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Seit der Inbetriebnahme des Impfzentrums am Montag wurden dort 1442 Menschen geimpft. 

IG Kölner Gastro veröffentlicht Brief auf Facebook

13.08 Uhr: Die IG Kölner Gastro hat auf Facebook einen offenen Brief an Ministerpräsidenten, die Bundeskanzlerin sowie Wirtschafts- und Arbeitsminister geschrieben. Die IG bittet um mehr „Gerechtigkeit und Anerkennung“ für die Gastronomie-Szene in der Corona-Krise. In einem Sechs-Punkte-Plan fordern die Gastronomen unter anderem einen rückwirkende und hundertprozentige Kostenübernahme, Bezahlung der Aushilfen, volles Gehalt für die Festangestellten und zwei Wochen Vorlauf, sollten die Restaurant und Bars demnächst wieder öffnen dürfen. „Wir möchten alle wieder öffnen, aber nicht um jeden Preis und mit einer Ankündigung zwei Tage zuvor“, heißt es in dem Brief.

Inzidenz steigt wieder an – Acht neue Todesfälle

7.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag wieder angestiegen. Er liegt bei 81,3, am Dienstag lag er bei 79. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die Stadt hat acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben 472 Menschen in Köln. Insgesamt sind in Köln bislang 31.791 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit dem Vortag wurden 120 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten wird im Lauf des Tages bekannt gegeben. 

  • Dienstag, 9. Februar

17.30 Uhr: Das städtische Gesundheitsamt hat am Dienstag 77 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.  Aktuell sind 1052 Kölnerinnen und Kölner mit dem Virus infiziert. 252 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne – davon 77 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurden drei weitere verstorbene Personen gemeldet, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden: ein 80-Jähriger, ein 81- Jähriger und ein 85-jähriger Kölner – alle waren mehrfach vorerkrankt.

In Köln wurden bislang 221 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 93 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Aktuell gibt es an 51 Schulen 60 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie an neun Schulen neun infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 19 Kitas 26 infizierte Kinder und 25 infizierte Mitarbeitende in 18 Kitas. 

Geburtstagsparty in Holweide aufgelöst

15.20 Uhr: Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag die Geburtstagsparty einer 19-Jährigen in einer Ferienwohnung in Köln-Holweide aufgelöst. Die junge Frau aus Aachen hatte dort laut Polizei mit 26 Gästen im Keller gefeiert.

Anwohner der Bergisch Gladbacher Straße hatten gegen 1 Uhr eine Ruhestörung gemeldet. Einige der Gäste sollen beim Anblick der Beamten versucht haben zu flüchten, sich hinter Türen zu verstecken oder im Badezimmer einzuschließen.

Die Partygäste erhielten Platzverweise. Sie und die Gastgeberin erwarten nun Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung. Auch auf den Vermieter der Ferienwohnung, der derzeit noch unbekannt ist, kommt eine Anzeige zu. Er hat gegen das Beherbergungsverbot verstoßen.

12.00 Uhr: Die tollen Tagen stehen vor der Tür, doch was ist an Weiberfastnacht in Köln erlaubt und was nicht? Wir geben hier einen Überblick. 

Inzidenz fällt unter 80 – Drei weitere Todesfälle

10.10 Uhr: Die Stadt Köln meldet verspätet die aktuellen Corona-Zahlen. Demnach ist die Inzidenz auf 79,0 gesunken. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag der Wert bei 82,2. Drei weitere Todesfälle sind in Köln im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. 464 Tote verzeichnet die Stadt seit Beginn der Pandemie.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Köln 31.671 Menschen positiv auf das Virus getestet worden und damit 77 mehr als am Montag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Zahl der Patienten in stationärer Behandlung wird im Laufe des Tages bekannt gegeben.

RKI meldet fehlende Zahlen aus NRW

8.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet inzwischen auf seiner Website: „Gestern wurden ca. 600 Fälle aus Nordrhein-Westfalen nicht fristgerecht verarbeitet und werden erst morgen in der Statistik berücksichtigt.“ Unter den fehlenden Daten aus NRW befinden sich ganz offensichtlich die Zahlen aus Köln.

Offenbar keine aktuellen Zahlen vorhanden

6.15 Uhr: Weder auf der Seite der Stadt Köln noch auf dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts lassen sich am Dienstagmorgen belastbare Corona-Zahlen finden. Laut RKI gab es seit Montag nur einen nachgewiesenen Fall einer Neuinfektion in Köln. Dementsprechend niedrig ist die Inzidenz mit 72,1 angegeben. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag der Wert bei 82,2. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Zahlen der Realität entsprechen. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme bei der Datenübertragung gegeben.

  • Montag, 8. Februar

Ordnungsamt ahndet Verstöße gegen Kontaktverbot

16.05 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat am vergangenen Wochenende 17 Verstöße gegen das Kontaktverbot im privaten Raum geahndet – 57 Personen erwartet nun ein Bußgeld. Denn seit dem 6. Februar dürfen sich im privaten Raum nur noch maximal ein Haushalt und eine weitere Person treffen.

74 Personen wegen Corona auf der Intensivstation

15.52 Uhr: Aktuell sind offiziell 1099 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Das meldete die Stadt am Montagnachmittag. 245 der infizierten Personen müssen derzeit mit einem schwereren Krankheitsverlauf in einer Klinik behandelt werden – davon 74 auf der Intensivstation. Wobei es sich bei den Patientinnen und Patienten nicht nur Personen aus Köln, sondern auch aus dem Um- und Ausland handelt. 

Bei der verstorbenen Person, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurde, handelt es sich eine 92 Jahre alte Frau. Sie war mehrfach vorerkrankt.

Bislang wurden stadtweit 199 Fälle der britischen Virusvariante und 87 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. Jeder positive PCR-Test wird in Köln mittlerweile auf eine mögliche Mutation untersucht.

Impfzentrum in Köln eröffnet

14.20 Uhr: Mit dem ersten Pieks hat am Montagmittag der Betrieb des Impfzentrums in der Kölner Messe begonnen. Die erste Impfung erhielt mit Elisabeth Steubesand die älteste Kölnerin. Sie wünsche sich, dass sich noch viel mehr Menschen impfen lassen, sagte die 105-Jährige. 706 weitere Kölnerinnen und Kölner werden am Montag geimpft.

Hier lesen Sie mehr: Die wichtigsten Antworten zur Eröffnung des Kölner Impfzentrums

Inzidenzwert sinkt – Ein weiterer Todesfall

6.30 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in Köln ist nach einem Anstieg am Sonntag wieder gesunken. Er liegt am Montag bei 82,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Tag zuvor lag der Wert bei 85,4. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie starben demnach 461 Menschen in Köln.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Köln 31.595 Menschen positiv auf das Virus getestet worden und damit 44 mehr als am Sonntag. Allerdings wird am Wochenende auch weniger getestet als an Werktagen. Die Zahl der aktuell infizierten sowie die Zahl der Menschen im Krankenhaus wird erst im Lauf des Tages von der Stadt bekannt gegeben. Am Sonntag wurden 242 Covid-219-Patienten stationär behandelt.

  • Sonntag, 7. Februar

OB Reker widerspricht Kanzlerin Merkel

17.14 Uhr: Henriette Reker sowie Oberbürgermeister anderer deutscher Großstädte kritisieren die Feststellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Kontaktverfolgungen von Corona-Infizierten und deren engsten Bezugspersonen seien erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 oder darunter möglich.

In Köln, wo die Inzidenz in den vergangenen Wochen teilweise deutlich über  einem Wert von 100 gelegen hatte und am Sonntag 87,1 beträgt, gelinge es dem Gesundheitsamt seit November, eine Kontaktaufnahme innerhalb von 24 Stunden herzustellen, betonte Rekers Sprecher Alexander Vogel auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ – und zwar sowohl eine Kontaktaufnahme zu positiv auf Corona getesteten Menschen als auch zu deren engsten Kontaktpersonen, denen jeweils entsprechende Quarantäneanordnungen auferlegt werden.

Auch Vertreter von Feuerwehr und Gesundheitsamt hatten dies in den vergangenen Tagen betont. Eine Grafik, die die Stadt kürzlich veröffentlich hat, zeigt: Die Zahl der nicht kontaktierten Infizierten und deren Bezugspersonen beträgt seit Wochen null. Möglich sei dies geworden durch einen Personalzuwachs im Gesundheitsamt sowie die zunehmende Digitalisierung. Statt üblicherweise 350 Mitarbeitern kümmerten sich inzwischen 600 nur um die Kontaktverfolgung, sagte Reker der „Welt am Sonntag“  und fügte hinzu: „Die Behauptung der Bundesregierung halten viele für schlicht nicht zutreffend.“ Eine Prognose, bis zu welchem Inzidenzwert die Kontaktverfolgung in Köln möglich sei, wollte Vogel nicht abgeben.

Inzidenzzahl steigt in Köln auf 87,1 – Weiterer Todesfall

15.33 Uhr: In Köln ist eine weitere Person im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben. Laut Gesundheitsamt handelt es sich dabei um einen 60 Jahre alten Mann. Ob er unter Vorerkrankungen gelitten hat, ist unklar. Bislang sind stadtweit 460 Kölnerinnen und Kölner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.

Die Gesamtanzahl der bestätigten Corona-Fälle ist auf 31.551 angestiegen – am Sonntag meldete die Stadt 135 Neuinfektionen. Akut und bestätigt infiziert sind derzeit 1178 Menschen. 232 dieser Personen müssen aktuell wegen eines schwereren Krankheitsverlaufs in einer Klinik behandelt werden – davon 77 auf der Intensivstation. Wobei sich die Zahlen der Patientinnen und Patienten nicht nur auf Personen in Köln, sondern auch aus dem Um- und Ausland beziehen.

Nachdem der Inzidenzwert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum misst, vergangenen Freitag noch deutlich auf 91,4 anstieg, war er am Samstag mit einem Wert von 85,4 schon wieder rückläufig. Am Sonntag stieg er dann aber wieder leicht auf 87,1 an.

Polizei löst illegale Techno-Party auf

12.29 Uhr: Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag eine illegale Techno-Party mit 41 Teilnehmern in Köln-Fühlingen aufgelöst. Anwohner hatten gegen 3.20 Uhr die illegale Party in einem leerstehenden Gebäude auf der Neusser Landstraße gemeldet.

Erste Ermittlungen ergaben, dass das Haus einsturzgefährdet ist, weshalb die Feuerwehr alarmiert wurde. Eine 21-Jährige verletzte sich bei einem Sprung aus vier Metern Höhe leicht, als sie versuchte, das Gebäude unentdeckt zu verlassen. Aufgrund ihrer Alkoholisierung wurde sie vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Polizisten stellten die Personalien der Anwesenden fest und diverse Musikboxen, Mischpulte, einen Stromaggregat sowie einen Benzinkanister sicher. Die Teilnehmer erhielten einen Platzverweis und müssen sich nun in Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung verantworten. (red)

  • 15.33 Uhr: Samstag, 6. Februar

Inzidenzwert in Köln wieder rückläufig

8 Uhr: Der Inzidenzwert für Köln liegt am Samstagmorgen nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 85,4. Der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, ist damit im Vergleich zum Vortag gesunken: Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 91,4. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Politik und geltende Maßnahmen und Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie. Angestrebt wird ein Wert von unter 50. In den vergangenen Tagen war der Wert nach einigen Tagen auf gleichbleibendem Niveau wieder gestiegen. 

  • Freitag, 5. Februar

Stadt Köln verschärft Corona-Schutzregeln

17.25 Uhr: Die Corona-Beschränkungen in Köln werden angesichts wieder gestiegener Inzidenz und nachgewiesener Virus-Mutationen abermals verschärft. Der Krisenstab beschloss, die bisher in der Öffentlichkeit geltenden Kontaktregeln auch auf private Räume auszuweiten, teilte die Stadt mit. Demnach sind nun auch in Wohnungen nur noch Treffen eines Hausstandes mit einer weiteren Person erlaubt – unabhängig vom Ort der Zusammenkunft. Berufliche Treffen empfiehlt die Stadt auf fünf Personen zu begrenzen und – wenn das nicht möglich ist – vorher Schnelltests durchzuführen, wie etwa am Donnerstag bei der Sitzung des Stadtrats. Die meisten Ansteckungen finden nach Angaben der Stadt nach wie vor im privaten Bereich statt.

Alkoholkonsumverbot über Karneval

Überdies beschloss der Krisenstab – wie schon zum Sessionsbeginn am 11.11. – ein Alkoholkonsumverbot für sämtliche Karnevalstage im öffentlichen Raum des gesamten Stadtgebiets. An Weiberfastnacht (von 11 Uhr an) sowie an Karnevalsfreitag, -samstag und Rosenmontag (jeweils von 14 Uhr an) gilt zudem ein Alkoholabgabeverbot an den innerstädtischen Hotspots.

Ziel der Verbote sei es, Ansammlungen zu verhindern oder wieder zu zerstreuen, bei denen aufgrund einer Alkoholisierung die Gefahr besteht, dass die Hemmschwelle für Corona-Verstöße sinkt, hieß es von der Stadt. Für Busse und Bahnen und den öffentlichen Raum kündigte das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei weitere Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht an. 

Neue Infektionsfälle in Kölner Seniorenheim

17.17 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet weitere positive Coronatests aus dem Seniorenheim, das bis 11. Februar unter Quarantäne gestellt wurde. In der betroffenen Einrichtung gibt es nun 51 infizierte Bewohner sowie 18 positiv getestete Mitarbeiter.

Nachweise zu Mutationen lagen dem Gesundheitsamt ebenso wenig vor wie Todesfälle in dem Heim. Das hänge damit zusammen, dass erst ein Arzt feststellen müsse, ob eine Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben ist. Daher würden Todesfälle häufig mit Verzögerung gemeldet.

1211 Kölner aktuell mit Corona infiziert

16.00 Uhr: Bei den vier weiteren verstorbenen Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, handelt es sich um einen 74-Jährigen, einen 76-Jährigen, einen 77-Jährigen und einen 89-Jährigen. 

Aktuell sind offiziell 1211 Kölner mit dem Virus infiziert. Bislang wurde in 159 Fällen die mutierte britische Coronavirus-Variante und in 79 Fälle die südafrikanische Variante nachgewiesen.

226 infizierte Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, 75 davon auf der Intensivstation. 

Inzidenzwert in Köln steigt deutlich auf 91,4 – Vier weitere Todesfälle

6.01 Uhr: Der Inzidenzwert in Köln ist laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Freitag deutlich gestiegen: Das RKI gab den Wert am Morgen mit 91,4 an, am Donnerstag lag der Wert noch bei 75,9. Eine Bestätigung der Zahlen durch die Stadt Köln steht noch aus.

Der Inzidenzwert, auch Sieben-Tage-Inzidenz genannt, gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Angestrebt wird ein Wert von unter 50.

Laut RKI sind auch vier weitere Todesfälle als Folge von Covid-19 registriert worden. Die Zahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn steigt somit in Köln auf 458.

  • Donnerstag, 4. Februar

Kölner Seniorenheim unter Quarantäne

16.00 Uhr: In einem Kölner Seniorenheim sind 46 Bewohner und drei Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt hat die gesamte Einrichtung bis zum 11. Februar unter Quarantäne gestellt. Es gibt ein Einlass- und Ausgangsverbot. Alle positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich zu Hause in Quarantäne. Nicht erkrankte Mitarbeiter arbeiten in Schutzkleidung und unter strikter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Aktuell gibt es in 25 Alten- und Pflegeeinrichtungen 147 infizierte Bewohner sowie 61 positiv getestete Mitarbeiter

Zwei weitere Todesfälle in Köln gemeldet

15.51 Uhr: In Köln sind zwei weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Laut der Stadt handelt sich sich um eine 93-Jährige und einen 83-Jährigen, beide mehrfach vorerkrankt. Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Kölner ist somit auf 454 gestiegen. 

234 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 74 auf Intensivstationen.

Aktuell sind 1068 Kölnerinnen und Kölner mit dem Corona-Virus infiziert, seit dem Vortag wurden 155 Neuinfektionen gemeldet. 

In Köln wurden bislang (Stand 3. Februar) 137 Fälle der mutierten britischen Coronavirus-Variante und 76 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

Inzidenz steigt auf 75,9

6.35 Uhr: Laut RKI ist die Inzidenz in Köln leicht gestiegen und liegt am Donnerstag bei 75,9. Am Vortag lag sie bei 75,4. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch die Zahl der Toten hat sich erhöht. Das RKI meldet zwei weitere Todefälle, die Gesamtzahl steigt somit auf 454.

Insgesamt haben sich in Köln 31.049 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 155 mehr als noch am Montag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Anzahl der Menschen, die stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden, gibt die Stadt im Laufe des Tages bekannt.

  • Mittwoch, 3. Februar

Kölner Kitas trotz Corona-Mutation immer noch voll

17 Uhr: Das Auftreten der britischen Coronavirus-Variante in Kölner Kitas hat bislang nicht dazu geführt, dass weniger Kinder in die Kölner Kitas gebracht werden. Die Zahl der Kinder, die trotz Lockdown die Kitas besuchen, bleibe vielmehr konstant, erklärte Stadtsprecherin Nicole Trum. Die Stadt hatte in der Vorwoche bekannt gegeben, dass knapp die Hälfte der Kinder zur Betreuung in die Einrichtungen gebracht würden.

Auch bei den Kitas des evangelischen Kitaverbandes Köln-Nord bleiben die Zahlen konstant. „Bei einigen ist die Belegung gesunken, bei anderen Kitas dafür gestiegen“, erklärte Beate Robie, Leiterin der evangelischen Kinderarche. Im Querschnitt bleibe es bei einer Belegung von knapp 50 Prozent.

Das derzeitige Infektionsgeschehen in den Kölner Kitas bezeichnete Trum als „überschaubar“. Aktuell gibt es 14 infizierte Kinder und 15 infizierte Mitarbeitende. Vergangene Woche war in vier Kitas die britische Virusmutation aufgetreten. Seit Ende vergangener Woche werden alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes automatisch auf die Coronavirus-Varianten getestet. In Köln wurden bislang 114 Fälle der britischen Variante und 52 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen.

955 Kölner aktuell mit Corona infiziert

16.30 Uhr: Dem Gesundheitsamt sind neun weitere gestorbene Personen gemeldet worden, die positiv auf Corona getestet wurden: eine 86-Jährige, eine 91-Jährige, ein 96-Jähriger, eine 79-Jährige, eine 80-Jährige, eine 83-Jährige, ein 75-Jähriger, ein 82-Jähriger und ein 85-Jähriger, alle mehrfach vorerkrankt. 

Aktuell sind offiziell 955 Kölner mit dem Coronavirus infiziert. 243 Personen werden derzeit im Krankenhaus stationär behandelt, davon 73 auf der Intensivstation. 

In Köln wurden bis Dienstag (2. Februar) 114 Fälle der mutierten Variante und 52 Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen. 

Alkoholverkaufsverbot an Karneval

14.33 Uhr: Wie bereits in der Weihnachtszeit wird es auch an den Karnevalstagen in Köln ein Alkoholverkaufs- und konsumverbot geben. Das gab Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt. Wann und wo genau die Verbote gelten, wird dem Vernehmen nach am Freitag im Krisenstab entschieden. 

Die komplette Ankündigung können Sie im Video über diesem Text sehen.

Reker informiert über Ergebnisse der Corona-Expertenkonferenz

13. Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker stellt am Mittwoch die Ergebnisse der Corona-Expertenkonferenz vor. Die Konferenz hatte sich auf Einladung der OB damit beschäftigt, wie es gelingen kann, die Zahl der Neuinfektionen in Köln deutlich zu senken. 

Die wichtigen Punkte im Überblick:

  • Laut der Oberbürgermeisterin gibt es in Köln eine „vorsichtige positive Tendenz“. Laut den Experten sei man mit den Maßnahmen auf dem richtigen Weg. Derzeit liegt die Reproduktionszahl bei 0,74.
  • Künftig soll stärker an den Haltestellen in Köln kontrolliert werden, dort würden laut Reker oftmals keine Masken getragen.
  • Zudem will die Stadt verschiedene Kommunikationsformate auf den Weg bringen, um alle Altersstufen in Köln zu informieren.
  • Reker ging auch auf das Problem der überzähligen Impfdosen ein. „Es bleiben viele Impfreste über, diese Praxis muss man zur Kenntnis nehmen." Man versuche diese Reste an die nächsten in der Impffolge zu verteilen, das sei aber nicht immer möglich, sagte Reker. Deswegen müsse die Reihenfolge teilweise übergangen werden. 
  • Das Kölner Impfzentrum öffnet am Montag. Begonnen wir dann mit den über 80-jährigen Kölnern. Reker hat angekündigt, dass auch die über 70-Jährigen demnächst den bezahlten Taxi-Service in Anspruch nehmen dürfen. „Wer eine Grundsicherung, eine Pflegestufe eins oder zwei oder einen Köln-Pass vorweisen kann, bekommt die Taxifahrt bezahlt“, sagte Reker. 
  • Derzeit sind nur sechs Prozent der Intensivbetten in Köln laut Christian Miller, Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr, frei. 
  • Zeitnah soll laut Miller auch der Impfstoff von Astrazeneca in Köln verimpft werden, darüber habe das Gesundheitsministerium NRW gestern informiert. Der Impfstoff soll zunächst an priorisierte Berufsgruppen vergeben werden.

CSD in Köln wird verschoben

10.58 Uhr: Die Kölner Christopher-Street-Day-Parade wird wegen der Corona-Pandemie auf den 5. September verschoben. Normalerweise findet sie Anfang Juli statt. Nun habe man sich aber entschlossen, die Parade um zwei Monate nach hinten zu schieben, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Wahrscheinlichkeit, dass Großveranstaltungen stattfinden könnten, sei Anfang September nach heutigem Stand einfach größer als Anfang Juli.

Die CSD-Parade 2019 hatte nach Veranstalter-Angaben 1,2 Millionen Besucher angezogen. Im vergangenen Jahr war der CSD auf Anfang Oktober verschoben worden und hatte dann nur in stark verkleinerter Form stattgefunden - statt der Parade gab es eine Fahrraddemo. Dieses Jahr soll der CSD nach derzeitiger Planung wieder in alter Pracht über die Bühne gehen.  

Inzidenz sinkt – Stadt meldet neun weitere Todesfälle 

6.40 Uhr: Nach der Panne bei der Datenübertragung vom Dienstag veröffentlichen Stadt und Robert-Koch-Institut am Mittwoch neue Fallzahlen. Demnach liegt die Inzidenz in Köln bei 75,4 und ist damit im Vergleich zu Montag gesunken. Zwei Tage zuvor lag der Wert bei 79,3. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Für den Zeitraum von zwei Tagen wurden neun weitere Todesfälle gemeldet, die Zahl der Toten hat sich auf 452 seit Beginn der Pandemie erhöht.

Insgesamt haben sich in Köln 30.894 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 206 mehr als noch am Montag. Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Anzahl der Menschen, die stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden, gibt die Stadt im Laufe des Tages bekannt.

  • Dienstag, 2. Februar

Stadt liefert wegen Panne keine Corona-Zahlen

15.45 Uhr: Wie die Stadt bekannt gab, werden auch im Laufe des Tages keine neuen Corona-Zahlen mehr für Köln veröffentlicht. Bereits am Morgen wurden technische Schwierigkeiten bei der Übermittlung vermeldet. Die gestern übermittelten Fälle und Todesfälle würden am Mittwoch mit berücksichtigt.

Ab Mittwoch weist die Stadt Köln auf den Video-Station-Anlagen im Stadtgebiet nochmal auf die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und an den Haltestellen hin. Die Plakate sind auf Deutsch und Englisch. Im öffentlichen Personennahverkehr müssen seit dem 25. Januar medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen (OP- oder FFP2-Masken) getragen werden.

Keine aktuellen Zahlen für Köln

10.15 Uhr: Derzeit lässt sich keine verlässliche Aussage über die aktuelle Höhe der Inzidenz in Köln sowie die Anzahl der bestätigten Fälle machen. Laut der Stadt konnten die Zahlen am Dienstagmorgen „aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht in das Meldesystem des Landeszentrums Gesundheit übertragen werden“. 

Zuvor hatten das RKI und die Stadt erneut die Zahlen vom Vortag vermeldet. (red, dpa)