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86 offene AteliersDas ist 2026 neu auf der „Ehrenfeld Kunstroute“

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100 Tage – 100 Taschen: Eine Ausstellung der Kunstroute Ehrenfeld aus dem Jahr 2024 (Archivbild)

100 Tage – 100 Taschen: Eine Ausstellung der Kunstroute Ehrenfeld aus dem Jahr 2024 (Archivbild)

Die Ehrenfeld Kunstroute 2026 feiert lebendige Kreativszene: 86 Ateliers und Galerien präsentieren zahlreiche Kunstwerke am ersten Maiwochenende.

Beeindruckender kann ein Stadtteil kaum belegen, dass seine seit Jahrzehnten gerühmte Kunst- und Kreativszene noch sehr lebendig ist: Sage und schreibe 86 Künstlerateliers, Galerien und Ausstellungsräume beteiligen sich an der Ehrenfeld Kunstroute 2026. Sie findet am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Mai, statt. Die Kernöffnungszeiten der Ausstellungsorte sind am Samstag von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Noch nie in der 2009 begonnenen Tradition der Kunstroute meldeten sich so viele Kunstschaffende an. Und das, obwohl ein neues Organisationsteam das Event vorbereitet und koordiniert. Es sind Petra Bossinger vom Verein BunkerK101, Cat Bosshammer und Esther Kusche, die einst mit 17 Teilnehmenden die Kunstroute als rein auf Ehrenfeld bezogenen Ableger der „Offenen Ateliers“ ins Leben gerufen hat.

Kunstroute mit vielen neuen und jungen Teilnehmern

„Allen, die in den zurückliegenden 17 Jahren am Gelingen der Kunstroute mitgewirkt haben, gebührt großer Respekt und Anerkennung“, sagt Petra Bossinger. „Ohne sie hätten wir jetzt nicht solch einen Start hinlegen können.“ Besonders freut die Veranstalter, dass sowohl jahrzehntelang etablierte Ateliers als auch viele neue und vor allem junge Künstler das Angebot annehmen.

Es gibt also nicht nur jede Menge an Kunstwerken zu entdecken, sondern auch viele Orte, die sonst nicht unbedingt immer öffentlich zugänglich sind. Da sich an vielen Orten mehrere Künstlerinnen und Künstler zusammengetan haben, liegt die Zahl der Teilnehmenden also schon im dreistelligen Bereich. Viele der Interessenten, so Petra Bossinger, hätten sich bereits erkundigt, ob man sich schon für das kommende Jahr vormerken lassen könne.

Plakate, Flyer und eine Website machen bereits auf das zweitägige Event aufmerksam. Vor allem wegen der neu gestalteten Website musste ein neuer Name her. Hieß es bisher „Kunstroute Ehrenfeld“, so heißt es nun „Ehrenfeld Kunstroute“. Die Website bietet eine Karte des Veranstaltungsgebiets. Informationen zu den einzelnen Orten. Darunter auch Auskünfte zur Barrierefreiheit. Auch die Anfahrtsmöglichkeiten mit Bus und Bahn sind aufgeführt.

Der Hotspot der Kunstroute ist im östlichen Teil von Ehrenfeld zwischen Gürtel und Innerer Kanalstraße. Insbesondere die Körnerstraße bildet einen Schwerpunkt. Hier befindet sich unter anderem der Bunker mit der Hausnummer 101. Hier stellt ein Großteil der Teilnehmer einzelne Werke aus, die als Teaser für einen Besuch am jeweiligen Ausstellungsort gedacht sind. Ob alle Orte zu schaffen sind, muss sich noch erweisen. (Rös)


www.ehrenfeld-kunstroute.org