Köln – Bund und Bahn haben rund 47 Millionen Euro am Eifeltor investiert, um Kölns Container-Terminal leistungsfähiger zu machen: Zwei neue Portalkräne, vier 700 Meter lange Umschlaggleise sowie Fahr-, Lade- und Abstellspuren wurden während des laufenden Betriebs in den letzten Monaten gebaut. Die Anlage wurde zum Großteil aus den Konjunkturprogrammen des Bundes finanziert.
ahn-Vorstand Roland Bosch und Oberbürgermeister Jürgen Roters lobten bei der symbolischen Inbetriebnahme am Freitag die Erweiterung der Kapazitäten als Beitrag dazu, mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu holen.
Die Bahn kündigte Erweiterungen an, und Roters verwies auf den Ausbau des Umschlagplatzes im Kölner Norden. „Wir sind auf einem guten Weg.“ Die Logistikbranche sei ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor und eine „Jobmaschine“.
Köln-Eifeltor ist derzeit nach Hamburg die zweitgrößte Anlage der DB Netz AG. Mehr als 4000 Züge im Jahr nutzen das Terminal als Start-, Ziel- oder Umsteigestation für Container und Sattelauflieger. Die neuen Anlagen des sogenannten dritten Moduls am Eifeltor ermöglichen eine Steigerung der Umschlagekapazität um rund 100 000 Ladeeinheiten im Jahr.
Insgesamt schaffen die Anlagen dort nun 380.000 Ladeeinheiten. Das Terminal ist eine Verkehrsdrehscheibe für Transporte durch ganz Europa, vor allem nach Südeuropa und Skandinavien.
Kräne, Schienen und Verladeeinrichtungen sind Eigentum der Deutschen Bahn und werden von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) betrieben.
