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Dortmunder PolizeichefGregor Lange wird neuer Regierungspräsident in Köln

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Polizeipräsident Gregor Lange ehrt mutige Dortmunder mit Zivilcourage am Donnerstag den 11. Dezember 2025 im Polizeipräsidium Dortmund

Foto : Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange wird neuer Regierungspräsident in Köln.

Der bisherige Amtsinhaber Thomas Wilk war überraschend zurückgetreten. Gregor Lange verfügt über langjährige Erfahrung.

Gregor Lange wird neuer Regierungspräsident von Köln. Das hat das Landeskabinett nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Dienstag beschlossen. Der Jurist, der seit 2014 Polizeipräsident von Dortmund ist, folgt damit auf Thomas Wilk, der in der vergangenen Woche überraschend seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen bekannt gemacht hatte. Lange, der der SPD angehört, soll das Amt am 1. März übernehmen.

Der künftige Regierungspräsident verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im höheren Verwaltungsdienst des Landes NRW. Er wurde 1962 in Dortmund geboren und studierte nach dem Abitur Jura an der Universität Bonn. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über Stationen bei den Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster sowie im NRW.

„Null Toleranz“ gegen Clans

In Arnsberg wurde Lange als Dezernent in der Schulabteilung, als Pressesprecher sowie als Hauptdezernent für Personalangelegenheiten eingesetzt. In der Bezirksregierung Düsseldorf verantwortete er den Bereich gewerbliche Wirtschaft und Wirtschaftsförderung. In der Bezirksregierung Münster steuerte er die Kommunalaufsicht und die Regionalplanung.

Als Polizeipräsident von Dortmund erwarb er sich den Ruf, für klare Führung zu stehen. Seine fachliche Eignung, Führungserfahrung und Verwaltungskompetenz waren offenbar die Grundlage für Langes Ernennung. Als Polizeipräsident von Dortmund hatte Lange die „Null-Toleranz-Strategie“ von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) im Kampf gegen Drogenhandel und Clankriminalität umgesetzt.

Der bisherige Regierungspräsident Thomas Wilk wird zum 31. Januar 2026 in den einstweiligen Ruhestand versetzt.