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Aus persönlichen GründenKölner Regierungspräsident Thomas Wilk tritt zurück

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26.08.2022, Nordrhein-Westfalen, Köln: Thomas Wilk, Regierungspräsident von Köln kommt zu seiner Amtseinführung. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

26.08.2022, Nordrhein-Westfalen, Köln: Thomas Wilk, Regierungspräsident von Köln kommt zu seiner Amtseinführung. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

 Thomas Wilk gibt sein Amt zum Monatsende ab. Er hatte den Posten am 1. September 2022 von Gisela Walsken übernommen

Der Präsident der Kölner Bezirksregierung, Thomas Wilk, gibt sein Amt überraschend zum Monatsende ab. Das bestätigte die Bezirksregierung am Dienstag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. In einem Statement schreibt Wilk, er habe die Landesregierung darum gebeten, ihn zum 1. Februar von seinen Aufgaben zu entbinden. Den Entschluss habe er aus persönlichen Gründen gefasst, „die im direkten Zusammenhang mit der besonderen Beanspruchung durch das Amt stehen“.  

Die Bezirksregierung Köln sei „eine leistungsstarke Behörde, die vor allem durch die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Menge zum Wohle der Menschen, Unternehmen und Kommunen im Regierungsbezirk bewegt“, heißt es in Wilks Statement. „Für die loyale Unterstützung bin ich dankbar.“

Kurz zuvor hatte der Regierungspräsident seine Mitarbeiter in einer internen Mitteilung über seinen Rücktritt informiert. Er habe sich den Entschluss nicht leicht gemacht, da er seine Rolle sehr gerne ausübe, schreibt Wilk dort. 

Thomas Wilk hatte den Posten am 1. September 2022 von Gisela Walsken übernommen, die die Kölner Bezirksregierung zwölf Jahre als Präsidentin geführt hatte. Der Jurist war zuvor von 2013 bis 2018 Kreisdirektor des Kreises Unna, von 2018 bis 2022 leitete er die Abteilung Bauen im Ministerium für Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

NRW-Innenminister Herbert Reul dankte dem scheidenden Regierungspräsidenten gegenüber dieser Zeitung für seinen Einsatz. Er habe gerne mit ihm zusammengearbeitet, so der CDU-Politiker. „Die wertvollen Impulse, die er gesetzt hat, bleiben und werden die Zukunft der Region weiter prägen. Ich respektiere seinen Schritt und wünsche ihm alles Gute.“