Nach Pferde-UnfallSo geht es den Betroffenen vom Korps Treuer Husar

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Die Pferde, die beim Rosenmontagszug 2018 mit einer Kutsche durchgingen, laufen in diesem Jahr nicht mit.

Köln – Am Tag nach dem Pferde-Unfall auf dem Rosenmontagszug sitzt vielen Mitgliedern der Treuen Husaren der Schrecken noch in den Knochen.

Vier Menschen des Traditionskorps wurden verletzt, als die Pferde einer Kutsche auf der NevenDumont-Straße durchgingen, einige von ihnen befinden sich laut Björn Zimmer, Sprecher der Treuen Husaren, noch im Krankenhaus, der Kutscher, ebenfalls leicht verletzt, habe das Hospital seines Wissens nach inzwischen wieder verlassen, sagte Zimmer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Am Dienstagmittag besuchten FK-Präsident Christoph Kuckelkorn und Zochleiter Alex Dieper die Verletzten in der Kölner Uniklinik. Die Verletzten seien auf dem Weg der Besserung, eine Person liegt jedoch noch auf der Intensivstation.

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Mitgenommen, aber auf dem Weg der Besserung

„Alle Verletzten sind auf dem Wege der Besserung, aber wir sind noch ziemlich mitgenommen“, so Zimmer, und bemüht sich, die mit vielen Gerüchten um die mögliche Unfallursache gefüllte Debatte zu versachlichen: „Die Ersthelfer waren sehr schnell zur Stelle und haben diejenigen aus unserer Gruppe, die einen Schock hatten, gut versorgt. Es war im Endeffekt ein gutes Zeichen, dass wir weitergegangen sind.“

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Er selbst habe den Unfall nicht gesehen, da er auf dem Präsidentenwagen mitgefahren sei, der sich weit hinter der Kutsche und der Fußgruppe befand, so Zimmer. Was die Art der Verletzungen, den Zustand der Pferde und mögliche Ursachen für den Unfall angeht (so gab es das Gerücht, dass ein Flaschenwurf das Durchgehen der Pferde ausgelöst haben könnte), verwies Zimmer auf die polizeilichen Ermittlungen: „Es sind schon zu viele Spekulationen verbreitet worden.“ 

Zur aufflammenden Debatte um ein Verbot von Pferden auf Karnevalszügen sagt Zimmer, dass es für eine Diskussion noch viel zu früh sei. „Pferde waren bisher immer ein wichtiger Bestandteil der Karnevalsumzüge. Es liegt nicht an uns, diese Diskussion jetzt zu führen. Dafür wäre es auch noch viel zu früh." 

Das Festkomitee Kölner Karneval will sich im Laufe des Tages zu Details des Unfalls äußern, die Kölner Polizei hat eine Erklärung über den Stand der Ermittlungen angekündigt. 

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