Die Veranstalter fordern mehr Akzeptanz und inklusivere Politik.
Welt-Down-Syndrom-TagKölner Verein demonstriert am 21. März für mehr Inklusion und Vielfalt

Für den 21. März ist eine Demonstration durch die Kölner Innenstadt geplant, hier ein Foto aus dem vergangenen Jahr.
Copyright: Nils Limberg/down-syndrom köln
Für Vielfalt und Inklusion wollen Menschen am Welt-Down-Syndrom-Tag ein Zeichen setzen: Unter dem Motto „Mir all' sin Kölle“ ruft der Verein Down-Syndrom Köln daher für Samstag, den 21. März, zu einer Demonstration durch die Kölner Innenstadt auf.
Hintergrund sei, so die Veranstalter, die alltägliche Realität vieler Menschen mit Behinderung, die häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind und im Alltag auf Hindernisse stoßen. Die Veranstalter fordern die Politik auf, das Recht auf Inklusion in allen Lebensbereichen umzusetzen. Unterstützt wird die Demo von einem breiten Netzwerk an Initiativen und Vereinen.
Verschiedene Künstlergruppen begleiten Demonstration
Auch Musik- oder Performancegruppen wie etwa das Kunstorchester Kwaggawerk, der Musikcorps Kölner Husaren grün-gelb und Samba Müüs werden an der Demonstration teilnehmen.
Start ist um 15 Uhr auf dem Alter Markt, von dort zieht die Demo durch die Innenstadt zum Roncalliplatz. Dort ist für 16 Uhr eine Kundgebung geplant – mit einem Auftritt der Kölner Band Auerbach.
Das Down-Syndrom – auch bekannt als Trisomie 21 – ist eine angeborene zufällige genetische Abweichung. Die geistige, motorische und sprachliche Entwicklung verläuft meist langsamer als bei anderen Menschen und kann durch gezielte therapeutische Maßnahmen gefördert werden. Dem Verein Down-Syndrom Köln gehören rund 130 Familien an. (red)


