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„Es brennt!“Klimaschutzorganisationen veranstalten Menschenkette am Rhein in Köln

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18.03.2024 Köln. Mahnwache von Kölner Gruppen (u.A. Parents for Future Köln, Grannies for Future Köln und Christians for Future Köln) für Demokratie und Klimaschutz am Heumarkt. Foto: Alexander Schwaiger

Mitglieder von Grannies for Future Köln bei einer Mahnwache für Demokratie und Klimaschutz. (Archivfoto)

Die Demonstration soll auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam machen und findet auch in zahlreichen anderen Städten statt.

Ein breites Bündnis aus Organisationen lädt am Samstag, 3. Oktober, zu einer Menschenkette zwischen Deutzer und Hohenzollernbrücke am rechten Rheinufer ein. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung um 11 Uhr soll ab 12 Uhr die Menschenkette gebildet werden, um auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen und für den Erhalt von Lebensgrundlagen zu demonstrieren. Hintergrund ist die Initiative „Es brennt!“ des Vereins „WissenLeben“.

Bundesweit sollen am Samstag in mehr als 60 Städten Menschenketten entstehen. Sie sollen dabei laut Veranstalter für das konsequente Einhalten des Grundgesetzes, den Erhalt von Lebensgrundlagen, eine Politik, die das Wohl aller vor den Profit weniger stellt, den Vorrang erneuerbarer Energien sowie Änderungen bei Mobilität, Ernährung, Wohnen und weiteren Bereichen stehen.

Menschenkette am Niedrigwasser

Das Datum am Tag der Deutschen Einheit ist dabei bewusst gewählt, um daran zu erinnern, „dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen keine Frage einzelner Milieus ist, sondern alle verbindet“. Die Hauptstrecke verläuft vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bis zum Bundeskanzleramt in Berlin, um die Judikative und die Legislative in die Pflicht zu nehmen. In Köln soll die Strecke am Rheinufer auf das Niedrigwasser und die direkten Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadt aufmerksam machen.

Die Hauptorganisatoren in Köln sind die lokalen Ableger von Fridays for Future, Grannies for Future, Parents for Future, Students for Future und Extinction Rebellion. Unterstützt wird das Bündnis zudem von weiteren Klima- und Tierschutzorganisationen wie Greenpeace und dem Nabu. Bereits am 4. September organisierte das Bündnis eine Menschenkette zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke mit etwa 700 Teilnehmenden. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Grannies For Future Köln. (red)