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Für das SicherheitsempfindenKVB testet Musik an diesen unterirdischen Haltestellen in Köln

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Für etwa vier Wochen testet die KVB die Wirkung von Musik an zwei Haltestellen. (Archivbild)

Für etwa vier Wochen testet die KVB die Wirkung von Musik an zwei Haltestellen. (Archivbild)

An den Haltestellen Rudolfplatz und Venloer Straße/Gürtel wird ab sofort ruhige Musik eingespielt. Das Pilotprojekt dauert etwa vier Wochen.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben am Montag (2. März) ein Pilotprojekt zu Musik an Haltestellen gestartet. Rund vier Wochen lang soll an den unterirdischen Haltestellen Rudolfplatz und Venloer Straße/Gürtel ruhige Hintergrundmusik eingespielt werden, teilt die KVB mit. Damit setzt das Unternehmen eine Ankündigung vom 5. Juni 2025 um (wir berichteten).

„Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Musik im öffentlichen Raum das wahrgenommene Sicherheitsempfinden erhöhen kann“, begründet die KVB das Vorgehen. Das Verkehrsunternehmen habe diese Erkenntnis zum Anlass genommen, die Wirkung von Musik im eigenen Netz zu testen. Für Zugankündigungen und andere betriebliche Durchsagen soll die Musik unterbrochen werden.

Pilotprojekt: KVB testet Musik an Haltestellen

Vor und während des Testzeitraums sollen Befragungen mit Fahrgästen und Mitarbeitenden durchgeführt werden. Die Ergebnisse möchte die KVB nach Abschluss des Projekts bekanntgeben.

2025 hatte die KVB auch mitgeteilt, einige U-Bahnhöfe nachts zu schließen, weil dort obdachlose und drogenabhängige Menschen vermehrt auf den Zwischenebenen, auf den Bahnsteigen und auch in den Nischen zwischen Gleisen und Bahnsteigen sowie in den Tunnelmündern schlafen. Noch ist das aber nicht umgesetzt, weil laut KVB noch keine alternativen Schlafplätze für die Menschen bestehen.

Damals sagte KVB-Chefin Stefanie Haaks, dass die geplanten Maßnahmen im Zusammenspiel mit anderen behördlichen Aktivitäten und der sozialen Arbeit in der Stadt einen wichtigen Beitrag leisten könnten, „um die Sicherheit des Betriebes und die Aufenthaltsqualität in unseren Anlagen und Haltestellen zu verbessern“. (red)