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Tempo 50Neue Blitzer auf der Kölner Zoobrücke werden bald scharfgestellt

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Ein alter Blitzer. Die Baustellen für die neuen Radarmessgeräte auf der Zoobrücke sind in der Nacht auf Mittwoch (28. Januar) eingerichtet worden.

Ein alter Blitzer. Die Baustellen für die neuen Radarmessgeräte auf der Zoobrücke sind in der Nacht auf Mittwoch (28. Januar) eingerichtet worden. 

Monatelang passierte nichts. Jetzt steht der Termin fest, ab wann Temposünder auf der Zoobrücke zahlen müssen.

Auf der Zoobrücke wird es bald ernst für Temposünder. Nachdem die neuen Blitzer eigentlich schon im Januar in Betrieb gehen sollten, steht nun fest: Ab Freitag (6. Februar) werden die Anlagen scharfgeschaltet. Bis dahin laufen auf der maroden Rheinquerung noch Bauarbeiten – samt Sperrungen und Umleitungen.

In der Nacht auf Mittwoch (28. Januar) hat die Stadt die Baustellen eingerichtet. Dafür wurden die rechten Fahrbahnen gesperrt, im Laufe des Tages folgten Bauten an den Stellen, an denen die neuen Messanlagen installiert werden sollen. Der ungewöhnliche Anblick kleiner Zelte auf und an der Brücke hat einen handfesten Grund: die Kälte.

Brücke wird an Blitzerstandorten mit kleinen Zelten beheizt

Denn für die nötigen Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten braucht es Wärme. „Die im Rahmen der Installation notwendigen Brückenbauarbeiten sowie die anschließenden Korrosionsschutzarbeiten können nur ab einer Temperatur von 8 Grad ausgeführt werden“, erklärte die Stadt. Entscheidend sei dabei nicht die Luft-, sondern die Temperatur der Brückenoberfläche. Deshalb wird der Brückenkörper seit Donnerstag (29. Januar) gezielt aufgeheizt.

Aus Zeltplanen und Gerüststangen haben Arbeiter auf der Zoobrücke kleine Wärmezelte errichtet, unter denen die Standorte der künftigen Blitzer erwärmt werden.

Aus Zeltplanen und Gerüststangen haben Arbeiter auf der Zoobrücke kleine Wärmezelte errichtet, unter denen die Standorte der künftigen Blitzer erwärmt werden.

Die eigentlichen Schweißarbeiten sind für Montag (2. Februar) vorgesehen. Anschließend folgt der Korrosionsschutz, bevor in den Nächten von Dienstag (3. Februar) bis Donnerstag (5. Februar) die Messanlagen montiert werden. Auch dafür müssen jeweils die rechten Fahrspuren gesperrt werden, parallel werden die Zeltkonstruktionen wieder abgebaut.

Neue Blitzer auf der Zoobrücke kosten Stadt Köln rund 109.000 Euro

Einschränkungen gibt es nicht nur für Autofahrende. Für die gesamte Bauzeit bis zum 6. Februar bleiben die Gehwege auf beiden Seiten der Zoobrücke gesperrt, Fußgängerinnen und Fußgänger werden auf den Radweg umgeleitet.

Dass die neuen Blitzer nun tatsächlich kommen, ist für viele ein lange offenes Kapitel. Auf der Zoobrücke gilt bereits seit Oktober 2023 Tempo 50 statt zuvor Tempo 80. Grund ist der schlechte Zustand der Brücke und veraltete Schutzeinrichtungen. Konsequenzen hatte das lange Zeit kaum: Alle vier alten Blitzanlagen waren defekt, teils seit fast zehn Jahren.

Jetzt setzt die Stadt auf ein neues, laserbasiertes System, das ohne Verkabelung auskommt. Der Testbetrieb ist auf sechs Monate angelegt und kostet inklusive Aufbau rund 109.000 Euro brutto. Reparaturen und Wartung sind darin enthalten, Mehrkosten durch die witterungsbedingten Verzögerungen entstehen laut Stadt nicht.