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Nachfolger von „Meet and Eat“Neuer Abendmarkt auf dem Rudolfplatz startet Ende April

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26.03.2026 Köln. Letzte Ausgabe des Feierabendmarkts "Meet & Eat" auf dem Rudolfplatz. Die Stadt hat die Genehmigung für den Betreiber nicht verlängert. Foto: Alexander Schwaiger

Impression der letzten Ausgabe des Feierabendmarkts „Meet and Eat “auf dem Rudolfplatz

Mehr als zehn Jahre gab es den Vorgänger-Abendmarkt, dann verlängerte die Stadt Köln die Gestattung nicht mehr.

Der Rudolfplatz bekommt einen neuen Abendmarkt: Ab Donnerstag, 30. April, findet dort unter dem Namen „MarktTreffRudolfplatz“ wöchentlich ein Abendmarkt statt – als Nachfolger des „Meet and Eat“, der zuletzt am 26. März stattgefunden hatte. 

Der Markt öffnet, so die Stadt Köln in einer Mitteilung,  jeweils donnerstags von 16 bis 21 Uhr. Betreiber ist die Deutsche Marktgilde eG. Das Konzept sieht voraussichtlich rund sechs klassische Wochenmarktstände mit frischen Lebensmitteln sowie „kulinarische Stationen zum Direktverzehr“ vor.

Frische Ware nach Feierabend

Die späten Öffnungszeiten richten sich vorwiegend an Berufstätige und Anwohnende, die nach Feierabend frische Produkte einkaufen möchten. Mit der Kombination aus regionalem Handel und Gastronomie soll der Rudolfplatz als Verweilort im Stadtzentrum gestärkt werden.

Der Wechsel hat, so die Stadt Köln in ihrer Mitteilung, einen rechtlichen Hintergrund: Der frühere Abendmarkt „Meet and Eat“ habe sich im Laufe der Jahre von einem Wochenmarkt zu einem reinen Genussmarkt entwickelt, weil Händlerinnen und Händler mit klassischem Wochenmarktsortiment ausblieben. Damit sei, so die Stadt, die Rechtsgrundlage nach Paragraf 67 der Gewerbeordnung nicht mehr erfüllt worden, der ein Kernangebot an frischen Lebensmitteln vorschreibt. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens erhielt die Deutsche Marktgilde den Zuschlag – ihr Konzept war das einzige von zwei eingereichten, das die rechtlichen Vorgaben erfüllte.

Alkoholische Getränke sind auf dem Markt zulässig, sofern sie aus selbst gewonnenen Erzeugnissen aus Weinbau, Landwirtschaft oder Obst- und Gartenbau stammen. (red)