Bis zum 13. Mai können sich Projekte gegen Queerfeindlichkeit bewerben, das Budget liegt insgesamt bei 70.000 Euro.
LSBTI-FörderprogrammStadt Köln fördert Projekte gegen Queerfeindlichkeit

Regenbogenflaggen auf der Kölner Zoobrücke (Archivfoto)
Copyright: Max Grönert
Die Stadt Köln unterstützt im Rahmen des LSBTI-Förderprogramms Projekte, die zum Abbau von Diskriminierung und Gewalt gegen queere Menschen (lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich) beitragen sollen. Bis zum Mittwoch, 13. Mai, können Anträge für die Förderung eingereicht werden. Angesprochen sind Vereine, Initiativen, Gruppen, Schulen oder Einzelpersonen.
Das Gesamtbudget für 2026 beträgt 70.000 Euro. Die Höhe der einzelnen Projektförderungen soll zwischen 500 Euro und 7000 Euro liegen. Der Projektstart ist ab dem 1. November, die Projekte können anschließend bis zu einem Jahr laufen.
Mit dem Förderprogramm soll Gewalt und Diskriminierung gegen queere Menschen abgebaut werden. Trotz einer Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen erleben queere Menschen laut der Stadt weiter Ausgrenzung und Hass, auch in Köln. Mit Projekten, die beispielsweise Workshops und Veranstaltungen organisieren, kann dem entgegengearbeitet werden.
Die Stadt Köln fördert seit 2022 jährlich neue Projekte gegen Queerfeindlichkeit. 2025 erhielten 20 Projekte eine Förderung in Höhe von insgesamt 100.000 Euro. Das Antragsformular kann online heruntergeladen und per Mail an LSBTI@stadt-koeln.de oder per Post (Fachstelle LSBTI, Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln) eingereicht werden. Mehr Informationen für Interessierte gibt es auf der Webseite der Stadt Köln. (red)
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