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Nach Ott-VorstoßKölner Dom lehnt Gratis-Tag für NRW-Bürger ab

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Seit dem 1. Juli kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. (Archivfoto)

Seit dem 1. Juli kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. (Archivfoto)

Der Kölner Dom bleibt bei seinem neuen Eintrittspreis: Gratis-Tage für NRW-Bürger lehnt das Dom-Kapitel mit Verweis auf das Finanzierungskonzept ab. SPD-Fraktionschef Jochen Ott bohrt weiter.

Die Verwaltung des Kölner Doms hält nichts von einem Gratis-Tag für Menschen aus NRW. Der nordrhein-westfälische Oppositionsführer Jochen Ott (SPD) hatte das zuvor in einem Brief an Dompropst Guido Assmann angeregt. Ein Sprecher des Dom-Kapitels sagte der dpa, dass es „zahlreiche Anfragen mit der Bitte um Sonderkonditionen und freie Eintritte für bestimmte Bevölkerungsgruppen“ gebe – und man sie alle ablehne.

„Hinter vielen dieser Anfragen stehen nachvollziehbare Gründe. Wir erteilen ihnen aber grundsätzlich eine Absage, denn in ihrer Gesamtheit würden sie die Grundlage unseres neuen Finanzierungskonzeptes zunehmend aushöhlen“, so der Sprecher. Der Dompropst habe Ott auch unmittelbar geantwortet. 

Ott zieht Vergleich zu Kölner Museen

Der SPD-Fraktionschef gibt allerdings nicht auf. Er schickte dem Dompropst noch einen Brief und schrieb, dass er einen kostenfreien Besuchstag weiter für einen guten Weg halte, „möglichst vielen Menschen den Zugang zu diesem einzigartigen Bauwerk zu ermöglichen.“ Auch die städtischen Museen könnten Kölner jeweils am ersten Donnerstag im Monat kostenfrei besuchen, so Ott.

Seit vergangenem Mittwoch (1. Juli) kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden. (dpa)