Weil sich in der Vergangenheit kleinere Betonbrocken gelöst hatten, wird der Pegelturm nahe des Heumarkts saniert.
Absperrung am RheinuferKölner Pegelturm wird in den nächsten Wochen saniert

Der Pegel am Rheinufer ist eingezäunt. Es ist nun weniger Platz für Fußgänger und Radfahrer.
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Der Kölner Pegelturm am Rheinufer in der Altstadt soll in den nächsten Wochen saniert werden. Laut einem Mitarbeiter des Eigentümers, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Köln, wird eine Fachfirma am 1951 errichteten Turm den Beton und das Dach sanieren. Zudem erhält der Pegel einen neuen Anstrich. Die Arbeiten sollen demnach am 17. August beginnen und bis zum 11. September abgeschlossen sein.

Der Pegelturm wurde 1951 errichtet.
Copyright: Matthias Hendorf
Nach Aussage des Mitarbeiters waren in der Vergangenheit kleinere Betonbrocken heruntergefallen. Der Pegelturm steht nicht unter Denkmalschutz, gehört aber zum bekannten Altstadt-Panorama Kölns.
Derzeit ist der Turm relativ großflächig mit Absperrbaken gesichert. Nur noch auf einer der beiden Seiten können Fußgänger und Radler den Bereich passieren. Zwischen dem Geländer am Rheinufer und der Absperrung entsteht dadurch ein Nadelöhr – an einer Stelle, an der es ohnehin häufig Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern gibt.
Die Funktionsweise des Pegels erklären die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe auf ihrer Internetseite: „Im Inneren des Pegelturms befindet sich ein Schwimmkörper, der dem jeweiligen Wasserstand des Rheins folgt. Dieser überträgt den Wasserstand mechanisch auf die außen angebrachte Pegeluhr. Parallel erfolgen eine elektronische Messung und Datenübertragung.“ (mhe)
