Abo

Aufwendige BergungUber-Fahrer verwechselt Treppe mit Einfahrt im Kölner Rheinauhafen

2 min

Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am späten Montagabend Polizei und ADAC in den Rheinauhafen gerufen.

Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am späten Montagabend (13. Juli) die Einsatzkräfte der Polizei und des ADAC in den Kölner Rheinauhafen geführt. Ein Uber-Fahrer war mit seinem Auto versehentlich eine Treppe hinuntergefahren und dabei steckengeblieben.

Nach Zeugenaussagen ereignete sich der Vorfall am Montagabend gegen 23 Uhr im Anna-Schneider-Steig im Rheinauhafen gleich gegenüber der Firmenzentrale von Mangal Döner/Lukas Podolski. Der Fahrer hatte die Orientierung verloren oder die Treppe zu spät erkannt und war mit seinem Fahrzeug die Stufen hinabgefahren.

Uber-Fahrer bleibt auf Treppe im Kölner Rheinauhafen hängen

„Ich habe gedacht, das wäre eine Einfahrt“, sagte der Uber-Fahrer, der auf dem Weg war, einen Fahrgast einzusammeln. Nach dem Unfall kümmerte sich das Sicherheitsteam des Rheinauhafens um den Fahrer. Später entschuldigte dieser sich auch bei der Polizei.

Im Kölner Rheinauhafen ist ein Uber-Fahrer versehentlich auf einer Treppe hängengeblieben.

Im Kölner Rheinauhafen ist ein Uber-Fahrer versehentlich auf einer Treppe hängengeblieben.

Eine Befreiung des Wagens aus der prekären Position war ohne fremde Unterstützung nicht möglich. Sein Lexus, ein Fahrzeug der Premium-Marke des japanischen Konzerns Toyota, war derart verkeilt, dass zur Bergung zwei Einsatzfahrzeuge des ADAC angefordert werden mussten. Der Fahrer musste mehr als 90 Minuten auf die Polizei und die Hilfe des ADAC warten.

Erst mithilfe des ADAC konnte der Uber-Fahrer aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Erst mithilfe des ADAC konnte der Uber-Fahrer aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Erst mithilfe von zwei Abschleppwagen des ADAC gelang es dann, das dunkle Fahrzeug zu bergen. Die komplizierte Bergung dauerte knapp eine Stunde. Gegen 1.10 Uhr morgens war der Einsatz beendet.

Uber-Fahrer steckt fest – ADAC rückt zur Bergung an

Ob es bei der Aktion zu Beschädigungen an der Treppe oder am Auto kam, ist derzeit nicht bekannt. Der Uber-Fahrer blieb nach ersten Informationen unverletzt und konnte anschließend mit seinem Auto wieder eigenständig die Fußgängerzone im Rheinauhafen verlassen.

Die besagte Treppe wird von Fußgängern nur selten genutzt, da sie lediglich zu einem abgeschiedenen Teil des Rheinauhafens führt. Nur beim jährlichen Weinfest rund um die Kölner Wohnwerft herrscht dort Hochbetrieb. Während der fünftägigen Veranstaltung sind die Toilettenanlagen nämlich nur über diese Treppe im Kölner Nobelviertel zu erreichen. (mbr)