Der Kölner Zoo informiert über Vogelgrippe-Fälle bei neu angeschafften Entenvögeln – und ergreift Schutzmaßnahmen.
Tierpark bleibt geöffnetVogelgrippe-Ausbruch im Kölner Zoo – Schutzmaßnahmen eingeleitet

Der Zoologische Garten Köln im nördlichen Stadtteil Riehl wurde im Jahre 1860 gegründet und gilt unter den heute in Deutschland vorhandenen Tiergärten als drittältester Zoo. (Symbolbild)
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In einer nicht öffentlichen Quarantäne-Einheit des Kölner Zoos wurde das Vogelgrippe-Virus festgestellt, das teilte der Zoo am Montag (28. September) mit. Das Virus wurde demnach bei neu angeschafften Entenvögeln festgestellt. In Absprache und Kooperation mit den zuständigen Behörden hat der Zoo daraufhin umgehend Schutzmaßnahmen für seinen wertvollen Vogelbestand ergriffen.
Dazu zählt auch, dass derzeit vorsorglich die Durchgehtiergehege, der Hippodom und das Eulenkloster geschlossen bleiben müssen, da in diesen Anlagen freifliegende Vögel leben. Außerdem findet die Flugschau derzeit nicht statt. Schwarzmilan „Milo“ und Weißkopfseeadler „Paco“ können die Zoogäste deshalb derzeit nicht mit ihrer Flügelspannweite und Wendigkeit beeindrucken.
Kölner Zoo bleibt trotz Vogelgrippe-Ausbruch geöffnet
Alle anderen Angebote des Kölner Zoos sind normal verfügbar. Der Tierpark hat regulär geöffnet. Eine Gefahr für Gäste bestehe nicht, versicherte der Zoo in einer Pressemitteilung. Man werde informieren, sobald die genannten Anlagen wieder geöffnet werden können.
„Die Schließung dieser Tiergehege ist rein vorsorglich und dient dem Schutz unserer Vogelbestände. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht. Der Zoo kann normal besucht werden, insbesondere unsere neuen Highlights, die neue Giraffenanlage und das Drachenhaus mit den Komodowaranen kann man besuchen“, erklärte Zoodirektor Theo Pagel.
Zoodirektor Theo Pagel: „Unsere Abläufe funktionieren“
„Unsere Quarantänemaßnahmen zeigen, dass unsere Abläufe funktionieren. Die Zusammenarbeit mit den Behörden läuft – wie immer – sehr besonnen und vorbildlich, dafür sind wir sehr dankbar.“
Betroffen von den Maßnahmen sind unterdessen auch die beiden neusten Bewohner des Zoos, die erst Anfang September der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Seit April 2026 leben die beiden ostafrikanischen Kronenkraniche Kibo und Mara im Hippodom.
Der Kölner Zoo zählt zu den ältesten und beliebtesten in Deutschland. Rund 10000 Tiere aus mehr als 850 verschiedenen Arten sind im zoologischen Garten zu Hause. Damit ist er nach eigenen Angaben einer der vielfältigsten Zoos in ganz Europa. (das)
