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Beliebter SpielplatzKletteranlage auf Gut Leidenhausen aus Sicherheitsgründen abgebaut

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Viel leerer Raum ist auf dem Spielplatz auf Gut Leidenhausen, seit zwischen der Seilrutsche und den Schaukeln der große Kletterturm mit Rutsche abgebaut wurde.

Viel leerer Raum ist auf dem Spielplatz auf Gut Leidenhausen, seit zwischen der Seilrutsche und den Schaukeln der große Kletterturm mit Rutsche abgebaut wurde.

Auf dem Spielplatz Gut Leidenhausen wurde eine Kletteranlage für größere Kinder aus Sicherheitsgründen demontiert – Ersatz ist in Vorbereitung.

Der Spielplatz auf Gut Leidenhausen mit seiner großflächig aufgeschütteten Sanddüne ist derzeit um eine Attraktion für etwas größere Kinder ärmer. Teile der großen Kletteranlage mussten aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen abgebaut werden, wie das Presseamt der Stadt auf Anfrage dieser Zeitung mitteilt. Die Kletteranlage mit großer Rutsche befand sich im westlichen Teil des Spielgeländes.

Die Fachverwaltung habe im Mai 2025 per Aushang auf dem Gelände die Nutzerinnen und Nutzer dazu angeregt, eigene Ideen und Wünsche zur Ausgestaltung einer neuen Kletteranlage zu äußern. Zurzeit werde auf Grundlage der Antworten von Kindern und Erwachsenen eine Planung erarbeitet. Diese solle nach der Planvorstellung den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt werden. Zum Zeitpunkt von Beschlüssen und späterer Umsetzung könnten derzeit noch keine verbindlichen Prognosen erstellt werden, teilte Sabine Wotzlaw vom Presseamt der Stadt mit.

Beliebter Spielplatz bleibt nutzbar – viel Fläche vorerst frei

Wann die Baumaßnahme verwirklicht werde, hänge von verschiedenen Faktoren ab, wie der Auftragslage der zu beauftragenden Firmen. Bis dahin ist viel freier Platz auf der Sandfläche zwischen der Seilrutsche und den Schaukeln. Auch Spielgeräte für kleinere Kinder waren in die Jahre gekommen und sind jüngst repariert worden. Sie sind inzwischen aber wieder aufgebaut und stehen den Familien für Spiel und Bewegung zur Verfügung.

Der große Spielplatz auf dem Freizeitgelände Leidenhausen mit seiner im Sommer laufenden Wasser- und Matschanlage ist einer der beliebtesten im Stadtbezirk. Die ausgedehnte weiße Sanddüne, auf der die Spielgeräte stehen, liegt ganz in der Nähe der Wildgehege, wo Besucher Wildschweine und Rotwild beobachten können. Auch die Greifvogelschutzstation ist nah.

Der Spielplatz wird zur Bahnlinie hin von einem grünen Schutzwall abgegrenzt, der im Volksmund den Namen „Porzer Adennen“ trägt. Das Wortspiel bezieht sich auf den Namen des früheren Forstdirektors  Herbert Aden. Er hatte seinerzeit angeregt, den Aushub vom Bau neuer Scheunen auf dem Gut zur Landschaftsgestaltung am Rande des Spielplatzes aufzuschütten.