„Vom Ruhm allein können wir leider nicht leben“, schrieb Sophie Taeuber-Arp im Jahr 1936 aus Paris an ihre Schwester, „sonst ginge es uns schon recht gut.“ Offenbar war die Kunst in den Nachwehen der Weltwirtschaftskrise selbst in der Hauptstadt der Moderne brotlos geworden – jedenfalls für Künstler, die der Natur wie Taeuber-Arp und ihr Ehemann Hans Arp den Rücken kehrten. Eine Galerie, die abstrakte Bilder und Skulpturen ins Schaufenster stellte, war dem sicheren Untergang geweiht.
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