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ESC verliert Millionen ZuschauerEBU erklärt Rückgang mit dem Boykott mehrerer Länder

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ESC-Finale hatte nach Boykott Millionen weniger Zuschauer

Die Gewinnerin des 70. Eurovision Song Contest (ESC), Dara. Nach dem Boykott einiger Länder gab es weniger Zuschauer beim ESC-Finale. (Archivbild)

Der Boykott wegen Israels Teilnahme hat dem ESC geschadet. Die Zuschauerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken.

Die Zuschauerbeteiligung beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist dieses Jahr signifikant gesunken im Vergleich zu 2025. Wie die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Veranstalter aus Genf bekannt gab, sahen 131 Millionen Menschen den Triumph von Dara aus Bulgarien mit ihrem Song „Bangaranga“. Das ist ein Minus von gut 20 Prozent im Verhältnis zum Vorjahresevent in Basel, das 166 Millionen Personen einschalteten.

Diesen bemerkenswerten Publikumsrückgang führt die EBU auf das Fehlen einiger Nationen zurück. In diesem Jahr hatten Island, Irland, Spanien, die Niederlande sowie Slowenien darauf verzichtet, Künstler zum Liederwettbewerb zu entsenden. Als Grund für diese Nichtbeteiligung wurde ein Protest gegen die Teilnahme von Israel angeführt.

Jüngeres Publikum wendet sich ebenfalls ab

Der Zuschauerschwund machte sich auch bei der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen bemerkbar. In diesem Segment belief sich der Anteil der jungen Zuschauer am Finalpublikum auf lediglich 54,8 Prozent. Im Gegensatz dazu hatte die EBU für das Finale in Basel im Mai 2025 noch eine Quote von 60,4 Prozent in jener demografischen Gruppe kommuniziert.

Politische Diskussionen beeinflussen ESC-Abende in der Region

Auch für Köln und die Umgebung, wo der Wettbewerb für gewöhnlich von vielen Anhängern auf Feiern und bei Public Viewings mitverfolgt wird, überschattete die politische Diskussion um Israels Teilnahme das musikalische Geschehen. Die Auseinandersetzung war im Vorfeld der Endrunde das dominierende Gesprächsthema bei den Fans des Events. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.