Hunderttausende feiern stundenlang friedlich. Am Abend ist es damit plötzlich vorbei. Ein Auto soll Menschen angefahren haben. Es gibt Verletzte und einen Toten.
Auto rast in MenschenmengeCSD-Gelände in Berlin geräumt – ein Toter

Einsatzkräfte der Polizei sind im Einsatz nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD).
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Der Christopher Street Day in Berlin wurde abgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Auto in eine Menschenmenge gefahren sein.
Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr. Es gebe eine Polizeilage mit mehreren verletzten Personen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Später bestätigte die Polizei, dass es mindestens einen Toten gebe.
Polizei fahndet nach Tatverdächtigen
„Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, sagte Polizeisprecher Florian Nath in einem veröffentlichten Video bei X. Die Polizei sei mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz.
Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. „Bitte meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig“, hieß es von der Polizei.
Hunderttausende Menschen feierten am Samstag in der Hauptstadt den CSD. Mit ihrer Demonstration wollten die Veranstalter ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Vielfalt setzen.
Am Abend trat unter anderem Sarah Connor bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor auf. Mit einer Regenbogenflagge um die Schultern spielte sie rund eine halbe Stunde lang ihre Songs. (dpa/afp/red)
