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Schriftliche ErklärungUlmen wehrt sich gegen Deepfake-Vorwürfe

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Der Schauspieler Christian (Archivbild)

Der Schauspieler Christian (Archivbild)

Der Schauspieler weist über seinen Anwalt Deepfake-Vorwürfe zurück und kündigt erneut rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ an.

Der Anwalt von Schauspieler Christian Ulmen, Christian Schertz, hat Deepfake-Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurückgewiesen. „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet“, teilte Schertz in einer schriftlichen Erklärung mit.

„Nach derzeitiger Kenntnis wird dieser Vorwurf, anders als teilweise verlautbart, auch überhaupt nicht erhoben. Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang“, erklärte der Medienanwalt.

Vorwürfe von Collien Fernandes

Tatsächlich wirft die Ex-Frau von Ulmen, die Moderatorin Collien Fernandes, dem Schauspieler im „Spiegel“ vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Das Nachrichtenmagazin zitiert Fernandes mit: „Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.“

Schertz kündigte zugleich an, aktuell gegen die „initiale Berichterstattung“ des „Spiegel“ gerichtliche Schritte einzuleiten. Näher ins Detail ging er dabei nicht.

Ehe und Privatleben

Christian Ulmen und Collien Fernandes heirateten 2011 und haben eine gemeinsame Tochter, die im April 2012 geboren wurde. Während ihrer Ehe feierte Ulmen Erfolge mit „Männerherzen“ (2011) sowie der Serie „jerks.“ (ab 2017), während Fernandes als Moderatorin und Schauspielerin in „Das Traumschiff“ (ab 2021) präsent blieb.

Darüber hinaus war das Paar über Jahre hinweg gemeinsam in humorvollen Werbekampagnen für Sky und L’Oréal Paris zu sehen. Diese Zusammenarbeit begleitete ihre Karrieren parallel zu individuellen Engagements für Marken wie VW oder Otto.

Nach der im September 2025 bekannt gegebenen Trennung folgte im Februar 2026 die Scheidung. Beruflich trat Ulmen zuletzt in „Call My Agent Berlin“ (2025) auf und produzierte „Die Discounter“, während Fernandes weiterhin für „Das Traumschiff“ vor der Kamera steht. (mit dpa)