Mit brisanten Behauptungen sorgt Charles Spencer in seinem neuen Buch „Swan Song: Diana, My Sister“ für Aufsehen.
Royale AbrechnungDianas Bruder enthüllt abgründige Geheimnisse über König Charles

König Charles, damals noch Prinz, mit seiner ersten Frau Lady Diana. (Archivfoto)
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Earl Charles Spencer, der Bruder von Prinzessin Diana, hat seine Memoiren mit dem Titel „Swan Song: Diana, My Sister“ veröffentlicht. Das Buch enthält zahlreiche brisante Behauptungen über das Verhalten der königlichen Familie nach Dianas Tod im Jahr 1997 sowie über die Vorgeschichte ihrer Ehe mit dem heutigen König Charles.
Spencer beschreibt ein Telefonat, das wenige Tage nach dem tödlichen Unfall in Paris stattfand. Demnach soll Charles Folgendes gesagt haben: „Seid versichert, wir werden sie bald genug vergessen!“
Schwere Vorwürfe nach dem Tod von Prinzessin Diana
Spencer war so entsetzt, dass er aufgelegt hat. In einem weiteren Gespräch soll der damalige Prinz von Wales „fast freudig erregt“ geklungen haben – „wie ein Lottogewinner“.

Prinz Charles mit Lady Diana und den beiden gemeinsamen Kindern Harry und William. (Archivfoto)
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Der Buckingham Palace hatte bereits vor dem Erscheinen des Buches ungewöhnlich deutlich reagiert und darauf hingewiesen, dass der Schmerz über den Verlust die Erinnerung trüben könne. Königstreue Beobachter widersprachen den Darstellungen und sprachen von einer „gehässigen“ Sichtweise.
Große Sorge um den jungen Harry und der Trauerzug
Spencer schildert die Situation des damals zwölfjährigen Prinzen Harry besonders eindringlich. Der Junge sei „so allein in seiner Verzweiflung“ gewesen. Eine „fehlende offensichtliche Fürsorge“ habe laut Spencer dazu beigetragen, dass Harry später „außer Kontrolle“ geraten sei.
Spencer berichtet außerdem, dass er den Plan, die Söhne hinter dem Sarg der Mutter gehen zu lassen, als „völlig barbarisch“ abgelehnt habe. Letztlich hätten die Prinzen jedoch selbst den Wunsch geäußert, sofern ihr Großvater Prinz Philip sie begleite.
Prinz Charles beklagte sich über Königin Elizabeth II.
Bei der Trauerfeier für Spencers Vater im Jahr 1992 soll Charles seinem Ärger Luft gemacht haben. „Du hast so ein Glück!“, soll er dem trauernden Spencer gesagt haben. Als dieser irritiert reagiert habe, habe der damalige Thronfolger erklärt: „Weil du so früh erbst, meine ich.“
Charles benahm sich angeblich wie bockiges Kleinkind
Anschließend soll sich Charles zunehmend in Rage geredet haben. Er soll sich darüber beklagt haben, dass er mit 43 Jahren immer noch nichts geerbt habe und von seinen Eltern wie ein kleines Kind behandelt werde. „Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuß auf, sodass er mich ehrlich gesagt tatsächlich an ein kleines Kind erinnerte – und zwar an ein ziemlich bockiges“, schreibt Spencer in seinem Buch.

Die Hochzeit von Diana und Prinz Charles ging 1981 über die Bühne. (Archivfoto)
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Lady Diana wollte wohl gar nicht Heiraten
Schon vor der Hochzeit soll Diana den Wunsch geäußert haben, die Verlobung aufzulösen – nachdem sie ein Armband entdeckt hatte, das Charles für Camilla Parker Bowles gekauft hatte. Ihr Vater lehnte dies aus Pflichtgefühl ab.
Spencer berichtet zudem, dass Diana ihm anvertraut habe, ihr Mann sei in seinen Kammerdiener verliebt gewesen. Schließlich lehnte er nach Dianas Tod das Angebot der Queen ab, den ihr entzogenen Titel „Her Royal Highness“ posthum zurückzugeben, mit den Worten: „Was soll das jetzt noch?“ (mbr)
