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Vorfall auf KreuzfahrtschiffNotfall-Durchsage sorgt auf MSC Divina für Aufregung – Polizei rückt an

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MSC Divina in einem Hafen.

Eine Kreuzfahrt nahm eine unerwartete Wendung: Eine Notfall-Durchsage auf der MSC Divina sorgte für Aufregung und einen Polizeieinsatz. (Archivbild)

Eine Kreuzfahrt nahm eine unerwartete Wendung: Eine Notfall-Durchsage auf der MSC Divina sorgte für Aufregung und einen Polizeieinsatz.

Ein beunruhigender Vorfall ereignete sich während einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff MSC Divina: Plötzlich ertönte eine unbefugte Durchsage über die Schiffslautsprecher. Doch der Alarm war nicht echt. Sechs Reisende stehen im Verdacht, die Durchsage ausgelöst und das Lautsprechersystem manipuliert zu haben.

Laut Informationen des Portals „schiffe-und-kreuzfahrten.de“ ereignete sich der Vorfall am frühen Donnerstagmorgen (30. Juli 2026). Zu diesem Zeitpunkt lief der Kreuzfahrtriese nach der Überfahrt aus dem türkischen Marmaris in den Hafen von Neapel ein. Statt einer routinierten Ankunft herrschte an Bord zunächst Verunsicherung: Gäste und Besatzung mussten klären, ob tatsächlich eine Gefahr bestand.

Unbefugte Durchsage auf MSC Divina

Nach bisherigen Erkenntnissen wird sechs jungen Erwachsenen aus Italien vorgeworfen, eine Möglichkeit genutzt zu haben, um unbefugte Mitteilungen über die Lautsprecheranlage abzuspielen. Die Gruppe, die in zwei Kabinen der MSC Divina untergebracht war, soll das Lautsprechersystem manipuliert und eigene Ansagen verbreitet haben.

MSC Cruises teilte auf Anfrage am Donnerstag (6. August) mit, dass die Schiffssysteme zu keinem Zeitpunkt gehackt oder kompromittiert worden seien. Der Vorfall habe sich ausschließlich auf eine unbefugte Durchsage über die Lautsprecheranlage beschränkt. Der sichere Betrieb des Schiffes sei dadurch nicht beeinträchtigt worden.

Sechs Beteiligte in Neapel vom Schiff entlassen

Die Reise der sechs Beteiligten endete in Neapel. Nach Angaben von MSC Cruises wurden sie den zuständigen Behörden gemeldet und anschließend vom Schiff entlassen. Zuvor hatte der Kapitän eine Klarstellung an die Gäste gesendet.

MSC Cruises teilte mit, dass der Vorfall behoben und Maßnahmen ergriffen worden seien, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Das Schiff setzte seine Fahrt durch das Mittelmeer anschließend fort.

Die MSC Divina gehört zu den größten Schiffen der italienischen Reederei MSC Cruises. Der 333 Meter lange Ozeanriese nahm 2012 seinen Betrieb auf und bietet Platz für mehr als 4300 Reisende. Zur Ausstattung zählen zahlreiche Restaurants, Bars, Pools und Unterhaltungsangebote wie ein Theater und ein Casino. Das Kreuzfahrtschiff ist regelmäßig im Mittelmeer unterwegs und wird auch auf internationalen Routen eingesetzt. (jag)

Hinweis: Der Artikel wurde nach einer Stellungnahme von MSC Cruises aktualisiert.