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Tödlicher AngriffManager der „New York Times“ getötet – Schwiegereltern verhaftet

2 min
US Police Chicago

US Police Chicago Schießerei

Ein Manager der „New York Times“ wurde in Kalifornien erschossen. Die 76-jährigen Schwiegereltern wurden wegen Mordverdachts festgenommen.

In der kalifornischen Stadt Dublin wurde Jonathan McKinsey, Leiter der Gaming-Abteilung der „New York Times“, am Samstag erschossen. Laut dem US-Magazin „People“ wurde er auf einem Parkgelände durch mehrere Schüsse tödlich verletzt. Kurz darauf nahmen die Behörden die Schwiegereltern des Opfers fest, beide 76 Jahre alt.

Die Tat ereignete sich am Samstagnachmittag auf dem Areal der Dublin Sports Grounds. Gegen 15.08 Uhr Ortszeit fand ein Beamter eine Person auf dem Parkplatz liegend. Nahezu gleichzeitig meldeten mehrere Anrufer der Polizei eine Schießerei. Für McKinsey kam jede Hilfe zu spät: Die Rettungskräfte stellten seinen Tod aufgrund mehrerer Schussverletzungen noch am Tatort fest.

Schwiegereltern kurz nach der Tat verhaftet

Dank der Aussagen von Augenzeugen lokalisierten die Beamten zwei Verdächtige in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Identifiziert wurden sie als Shouyong Z. und Shili C. Bei den beiden handelt es sich um die Schwiegereltern des Getöteten. Sie wurden wegen Mordverdachts festgenommen und in das Santa Rita Jail gebracht. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt.

Seit Januar 2023 war Jonathan McKinsey für die „New York Times“ tätig und leitete dort die Spiele-Sparte. Dazu gehören populäre Rätsel wie „Wordle“ und das bekannte Kreuzworträtsel der Zeitung.

Davor arbeitete der IT-Spezialist als Engineering Manager beim Softwareunternehmen Splunk. Zudem unterrichtete er laut „People“ in Teilzeit Informatik an der Georgia Tech und der University of California, Berkeley. An letzterer hatte McKinsey selbst studiert und einen Masterabschluss in Informatik erworben.

Mit seiner Frau Candice J. war McKinsey seit 2012 verheiratet; aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Zuletzt befand sich das Paar in einem Streit um die Scheidung und das Sorgerecht. Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf Gerichtsdokumente, dass J. ihrem Ehemann Gewalt gegen eines der Kinder vorgeworfen hatte. McKinsey wies die Anschuldigungen zurück.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Laut Polizei gibt es keine weiteren Verdächtigen, zudem besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. (jag)