Nach wochenlangen Spekulationen sorgten die Töchter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson am Wochenende für einen geeinten Auftritt.
„Jetzt erst recht“Überraschungsauftritt von Beatrice und Eugenie bei royaler Hochzeit

Prinzessin Beatrice (r) und Prinzessin Eugenie kamen zur Hochzeit ihres Cousins Peter Phillips, der Harriet Sperling das Ja-Wort gab.
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Die Gerüchteküche brodelte im Vorfeld heftig, doch am Samstagnachmittag herrschte Gewissheit: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie kamen zur Hochzeit ihres Cousins Peter Phillips, der Harriet Sperling das Ja-Wort gab. Darüber berichteten unter anderem die „Daily Mail“ und der „Daily Express“. Ihr überraschendes Erscheinen sorgt demnach in Großbritannien für reichlich Gesprächsstoff, da im Vorfeld über ein potenzielles Fernbleiben spekuliert worden war.
Sorge vor Überschattung der Feierlichkeiten
Den Berichten zufolge hatten die York-Schwestern ursprünglich gezögert, die Einladung anzunehmen. Grund dafür war die Befürchtung, die Feierlichkeiten durch die anhaltenden Diskussionen um die Skandale ihrer Eltern, Prinz Andrew und Sarah Ferguson, unfreiwillig zu überschatten.

Edoardo Mapelli Mozzi (l-r), Prinzessin Beatrice, Jack Brooksbank und Prinzessin Eugenie bei ihrer Ankunft zur Hochzeit von Harriet Sperling und Peter Phillips in der All Saints Church in Kemble, Gloucestershire.
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Das geschiedene Paar hatte zuletzt stark an öffentlichem Ansehen verloren, verlor offizielle Titel sowie das Wohnrecht in der Royal Lodge. Weder Andrew noch Sarah Ferguson waren auf der Gästeliste des Brautpaars zu finden.
Trotz des enormen medialen Drucks zeigten sich die Schwestern geeint in Begleitung ihrer Ehemänner vor der Kirche. Beobachter beschrieben ihr Auftreten als sichtlich bemüht um Normalität. Besonders die schwangere Eugenie zog in einem dunkelblauen Kleid die Blicke auf sich.
Debatte um mietfreies Wohnen belastet das Image
Am Eingang wurden die beiden herzlich von Mike und Zara Tindall in Empfang genommen, was das enge Verhältnis innerhalb dieses Teils der Königsfamilie unterstreicht. Mehrere britischen Medien wie „The Mirror“ beschrieben den Auftritt der Schwestern angesichts der Schlagzeilen als „trotzig“ oder „demonstrativ“ und bescheinigten ihnen eine „Jetzt-erst-recht“-Haltung.

Prinzessin Eugenie mit Ehemann Jack Brooksbank (l) und Prinzessin Beatrice mit Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi (r) bei der Trauung von Peter Phillips und Harriet Sperling in der All Saints Church in Kemble.
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Der Auftritt fällt in eine für die Schwestern ohnehin sensible Phase. Erst kürzlich deckte ein Untersuchungsbericht zu den königlichen Immobilien auf, dass Beatrice und Eugenie ihre Residenzen mietfrei nutzen. Die anfallenden Kosten werden stattdessen von ihrem Onkel, König Charles III., getragen.
Diese Enthüllungen haben in der britischen Öffentlichkeit eine hitzige Debatte über die Verwendung von Steuergeldern und die Privilegien der erweiterten Königsfamilie ausgelöst. Während Kritiker Konsequenzen fordern, betonen Unterstützer, dass es sich hierbei um eine private Entscheidung des Königs handelt und die Schwestern nicht für die Verfehlungen ihrer Eltern bestraft werden sollten. (jag)
