Im Interview mit der „Bild“-Zeitung hat Nele Ludowig Einblicke in die enge Beziehung zu ihrer Mutter gegeben, der RTL-Moderatorin Frauke Ludowig. Die Nachwuchsjournalistin beschrieb, wie beharrlich die 62-Jährige im Familienalltag nachfragt, sobald es um Privates oder um Sorgen geht.
Sage sie ihrer Mutter am Abend, dass es ihr schlecht gehe und sie lieber erst am nächsten Tag reden wolle, rufe diese trotzdem mehrfach an. Frauke Ludowig wolle dann sofort erfahren, ob Männer dahintersteckten, und frage am folgenden Morgen gleich noch einmal nach.
In diesem Zusammenhang nannte die 23-jährige Nele Ludowig ihre Mutter mit einem Augenzwinkern „das größte Schlitzohr, das es auf der ganzen Welt gibt“.
Mutter und Tochter uneins bei Beziehungsfragen
Bei so viel Beharrlichkeit lasse sich kaum etwas vor ihr geheim halten. Auch wenn es zwischenmenschlich hakt, habe Frauke Ludowig Ratschläge parat – die Tochter ist damit allerdings nicht immer einverstanden. Oft denke sie bei solchen Tipps, dass sie sich nicht umsetzen ließen. Sie seien „leider total unrealistisch“, sagte sie.
Ein typisches Beispiel sei der Rat, eine Bekanntschaft doch einfach anzurufen. Seit ihre Mutter auf Partnersuche war, habe sich die Art des Kennenlernens nach Ansicht der Tochter deutlich verändert. Dennoch schätze sie, dass sich ihre Mutter so bemühe.
Frauke Ludowig ist seit 2003 mit dem Kreativdirektor Kai Röffen verheiratet. Ob Nele Ludowig selbst derzeit in einer Beziehung ist, verriet sie im Gespräch mit der Zeitung nicht.
Nele Ludowigs Einstieg in die Medienbranche
Mutter und Tochter sprechen nicht nur über Privates, sondern auch über den Beruf. Nele Ludowig ist mittlerweile als Podcasterin und Reporterin tätig. Für ihr Format „Was schaut eigentlich …?“, das für Disney Plus auf YouTube entsteht, interviewte sie das Model Kaia Gerber. Laut dem Bericht hatte sich auch Frauke Ludowig um dieses Interview bemüht.
Rivalität gebe es zwischen den beiden jedoch nicht. Die Mutter begleite den beruflichen Werdegang ihrer Tochter mit großem Interesse und frage jeden Tag nach, wie die journalistischen Projekte vorankommen. (red)

