Abo

Fürstin Charlène und Fürst AlbertMonegassische Royals zeigen tiefe Anteilnahme bei Trauerakt

2 min
Das monegassische Fürstenpaar reiste zum zehnten Jahrestag des Terrors nach Nizza, um der Opfer der Tragödie von 2016 zu gedenken.

Das monegassische Fürstenpaar reiste zum zehnten Jahrestag des Terrors nach Nizza, um der Opfer der Tragödie von 2016 zu gedenken.

Das monegassische Fürstenpaar reiste zum zehnten Jahrestag des Terrors nach Nizza, um der Opfer der Tragödie von 2016 zu gedenken.

Zehn Jahre nach dem verheerenden Terroranschlag in Nizza hat das monegassische Fürstenpaar den Opfern der Tragödie gedacht. Am Dienstag reisten Fürstin Charlène und Fürst Albert II. in die französische Nachbarstadt, um an der offiziellen Gedenkveranstaltung auf dem Place Masséna teilzunehmen.

Das Paar, das eine enge Verbundenheit zur Region pflegt, reiste als Nachbarn an und hatte bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Gedenkfeiern vor Ort teilgenommen. Bei dem Attentat auf der Promenade des Anglais am 14. Juli 2016 hatten 86 Menschen aus 19 verschiedenen Ländern ihr Leben verloren, wie das französische Magazin „Point de Vue“ berichtet.

Fürstin Charlène und Fürst Albert II. zeigen sich sichtlich bewegt

Nach der Begrüßung durch Nizzas Bürgermeister Éric Ciotti nahmen Charlène und Albert II. auf der Ehrentribüne Platz. Zu Beginn der feierlichen Zeremonie wurde den Gästen ein Gedenkfilm gezeigt, der laut dem Bericht von „Point de Vue“ die Ereignisse der Anschlagsnacht noch einmal rekonstruierte.

Während der anschließenden Gedenkfeier, bei der die Namen aller 86 Opfer verlesen und symbolisch Olivenzweige auf leere Stühle gelegt wurden, zeigte sich das Fürstenpaar sichtlich bewegt. Begleitet wurde das Gedenken von einer Lesung des Lamartine-Gedichts „L'Isolement“ durch ein junges Mädchen sowie einer musikalischen Darbietung des bekannten französischen Cellisten Gautier Capuçon, wie das Magazin weiter schreibt.

Monaco-Royals suchen das Gespräch mit geladenen Staatsgästen

Am Rande der Gedenkfeier suchten die Royals auch das Gespräch mit den übrigen geladenen Staatsgästen. Neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen Ehefrau Brigitte waren auch die ehemaligen Präsidenten François Hollande und Nicolas Sarkozy anwesend, mit dem sich Fürstin Charlène im Laufe der Veranstaltung intensiver austauschte. Zum Abschluss der Schweigeminute überflog die Kunstflugstaffel Patrouille de France den Platz mit den Nationalfarben Blau-Weiß-Rot.

Das monegassische Fürstenhaus betonte im Anschluss via Instagram die Bedeutung dieses Besuchs. Mit ihrer Anwesenheit wollten Fürst Albert II. und Fürstin Charlène die tiefe Solidarität des Fürstentums Monaco mit dem Nachbarland Frankreich und die unerschütterliche Unterstützung für alle Betroffenen der Tragödie zum Ausdruck bringen.