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Trauer in MonacoMitglied der Fürstenfamilie mit 29 Jahren tot aufgefunden

Mit 29 Jahren ist Antoine de Massy, Großneffe von Fürst Rainier III., tot in einer Grünanlage in Monaco aufgefunden worden. Ein Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen.

Fürst Albert II. und Fürstin Charlène trauern um ein Mitglied der monegassischen Fürstenfamilie. (Bild: 2025 Getty Images/Marc Piasecki)

Fürst Albert II. und Fürstin Charlène trauern um ein Mitglied der monegassischen Fürstenfamilie. (Bild: 2025 Getty Images/Marc Piasecki)

Die monegassische Fürstenfamilie wird von einer tragischen Nachricht erschüttert: Antoine de Massy, Großneffe von Fürst Rainier III., wurde am Sonntag (25. Oktober) tot aufgefunden. Die Leiche des 29-Jährigen habe „in einer Grünanlage entlang des Boulevard du Larvotto“ gelegen, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber der Zeitung „Monaco-Matin“.

Die Familie, so heißt es in dem Bericht, habe de Massy vermisst gemeldet, nachdem er nicht zum traditionellen Familienessen am Sonntag erschienen sei. Wenige Stunden später sei seine Leiche entdeckt worden. Im Zusammenhang mit dem Todesfall ist am Montag ein Mann in Gewahrsam genommen worden, der auf Überwachungsvideos mit dem Mitglied der Fürstenfamilie zu sehen ist.

Als Beschuldigter werde der Mann bislang allerdings nicht geführt, gab die Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zu verstehen. Ob de Massy durch Fremdverschulden zu Tode kam, sei nach derzeitigem Ermittlungsstand offen.

Fürstenpaar spricht „aufrichtiges Beileid“ aus

Das Fürstenpaar hat auf die Todesnachricht mit einer offiziellen Mitteilung reagiert: „Ihre Durchlauchten Fürst Albert II. und Fürstin Charlène nahmen mit Trauer den Tod von Antoine de Massy im Alter von 29 Jahren zur Kenntnis“, heißt es in dem Statement. Sie sprechen den Angehörigen „in dieser schmerzlichen Zeit“ ihr „aufrichtiges Beileid aus“.

Antoine de Massy war der Enkel von Prinzessin Antoinette, der älteren Schwester von Fürst Rainier III., und der Sohn des Baron Christian de Massy. Der 77-Jährige gilt wegen seines ausschweifenden Lebensstils als schwarzes Schaf der Grimaldis. Sein Sohn Antoine schrieb indes keine Skandalschlagzeilen. Er galt als Jugendlicher als großes Tennistalent und hatte zuletzt ein monegassisches Tech-Unternehmen mitgegründet. (tsch)