Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor muss einen weiteren Tiefschlag einstecken.
Neue Epstein-AktenSarah Fergusons Charity zieht die Reißleine

Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor muss einen weiteren Tiefschlag einstecken. (Archivbild)
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Die Wohltätigkeitsorganisation „Sarah’s Trust“, gegründet von Sarah „Fergie“ Ferguson, stellt ihre Arbeit auf unbestimmte Zeit ein. Ein Sprecher bestätigte gegenüber Sky News, dass die Entscheidung gemeinsam von der Vorsitzenden und dem Vorstand getroffen worden sei. Man habe diesen Schritt „mit Bedauern“ vollzogen.
Zugleich betonte die Organisation, die Schließung sei nicht kurzfristig als Reaktion auf aktuelle Berichte erfolgt, sondern bereits seit Monaten vorbereitet worden. In den vergangenen Jahren hatte „Sarah’s Trust“ unter anderem Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie organisiert und Menschen unterstützt, die vom Krieg in der Ukraine betroffen waren. Auf diese Arbeit blicke man weiterhin mit Stolz zurück.
Epstein-Files: Neue Dokumente belasten Sarah Ferguson
Der Zeitpunkt der Ankündigung sorgt dennoch für Aufmerksamkeit. Am Freitag wurden weitere Unterlagen aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, die neue Einblicke in die Beziehung zwischen der früheren Duchess of York und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geben.

Die Wohltätigkeitsorganisation „Sarah’s Trust“, gegründet von Sarah „Fergie“ Ferguson, stellt ihre Arbeit auf unbestimmte Zeit ein. (Archivbild)
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Kurz darauf tauchten zusätzliche E-Mails auf, die Accounts zugeordnet werden, die Sarah Ferguson zugeschrieben werden. In einer Nachricht vom 30. Januar 2010 bezeichnet eine Absenderin namens „Sarah“ Epstein als „Legende“ und bedankt sich überschwänglich für dessen Großzügigkeit. Die Echtheit der E-Mails und der genaue Kontext der Aussagen sind bislang nicht abschließend geklärt.
Kontroverse E-Mails: Vulgarität und offene Fragen
Besonders brisant ist eine weitere E-Mail aus dem März 2010, über die das „People“-Magazin berichtete. Darin soll sich Ferguson in vulgärer Weise über ihre damals 19-jährige Tochter Eugenie geäußert haben. Die Nachricht entstand im Zusammenhang mit einer Anfrage Epsteins zu einer möglichen Reise nach New York. Die Veröffentlichung dieser Inhalte verstärkt den öffentlichen Druck auf Ferguson erheblich.
Jeffrey Epstein war im August 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete. Die aktuellen Enthüllungen werfen erneut Fragen zur Rolle prominenter Kontakte in seinem Umfeld auf. (jag)

