Yaris Makkay hat sich im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ über das teils komplizierte Verhältnis zu seinem Vater Peter Maffay geäußert. Der 22-jährige Musiker zog dabei eine gemischte Bilanz seiner Kindheit im Schatten des erfolgreichen Rockstars.
Sein Vater sei nicht der Vorbildvater gewesen, erklärte Makkay. Zugleich betonte er, dass Maffay stets sein Bestes gegeben habe – etwas, das er selbst allerdings erst später verstanden habe.
Yaris Makkay: Trennung der Eltern prägte die Jugend
Ein einschneidender Wendepunkt sei das Scheitern der elterlichen Beziehung gewesen. Makkay war elf oder zwölf Jahre alt, als sich seine Eltern trennten. Partei ergreifen wollte er in dieser Phase ausdrücklich nicht.
Rückblickend gab der Nachwuchskünstler an: „Ich stand auf gar keiner Seite. Ich habe gesagt: Ich werde weder dich weniger lieben, Papa, noch dich, Mama.“
Familie pflegt mittlerweile enges Verhältnis
Trotz der damaligen Spannungen und des eigenen Einstiegs in die Musikbranche hat sich die familiäre Dynamik inzwischen stabilisiert. Die Konflikte der Vergangenheit gelten als überwunden. Wie Makkay gegenüber der Zeitschrift betonte, habe sich die Bindung zueinander gewandelt: „Heute sind wir alle sehr innig.“
Seine Gefühle verarbeitet der Nachwuchsmusiker auch in eigenen Titeln. Auf Instagram kündigte Yaris Makkay im vergangenen Sommer die Veröffentlichung seines Songs „Papa“ an. Das Stück beschrieb er als „ein Lied für das, was oft unausgesprochen bleibt, zwischen Papa und Kind“.
Es gehe ihm dabei um keinen dramatischen Auftritt, sondern um einen leisen, nachklingenden Moment. Seinen Beitrag schloss der 22-Jährige mit einer direkten Botschaft an Peter Maffay ab: „Danke für alles Dad“.
Vor zwei Wochen unterstrich der Nachwuchsmusiker die enge Verbindung zu seinem Vater erneut im Netz. Zu einem Bild eines gemeinsamen Bühnenauftritts schrieb Yaris Makkay auf Instagram: „Zwei Generationen, eine Leidenschaft.“ Mit seinem Vater auf der Bühne zu stehen, sei und bleibe stets „etwas ganz Besonderes“. Augenblicke wie diese bezeichnete der 22-Jährige zudem als „einfach unbezahlbar“. (jag)


