Prinzessin Märtha Louise trauert im Osloer Schloss um König Harald V. Gemeinsam mit ihren Töchtern nimmt sie privat Abschied vom Vater.
„Sehr schwere Tage“Prinzessin Märtha Louise verabschiedet sich mit Töchtern privat von ihrem Vater

Die norwegischen Royals nehmen Abschied von König Harald V.
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Für Prinzessin Märtha Louise (54) markiert der Abschied von ihrem verstorbenen Vater König Harald V. eine der schwersten Phasen ihres Lebens. Wie das norwegische Magazin „Se og Hør“ berichtet, kam die 54-Jährige am Sonntag gemeinsam mit ihren drei Töchtern Maud Angelica (23), Leah Isadora (21) und Emma Tallulah (17) im Osloer Schloss zusammen, um im Roten Salon am aufgebahrten Sarg im privaten Kreis Abschied von dem Monarchen zu nehmen.
Bewegende Szenen am Schloss
Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter galt zeitlebens als außergewöhnlich innig. Märtha Louise war bereits in den letzten Lebensstunden des Königs an dessen Krankenbett im Reichskrankenhaus anwesend.
Besonders nach dem Tod ihres Ex-Mannes Ari Behn im Jahr 2019 war König Harald V. eine verlässliche Stütze für die Prinzessin und ihre Kinder gewesen und hatte der Familie in den Jahren danach Halt gegeben.
Vor dem Schloss suchte die Prinzessin den Rückhalt ihrer Familie und empfing die Kinder ihrer Tante, Prinzessin Astrid. Caroline Vagle, Königshausexpertin bei „Se og Hør“, hob die emotionale Belastung für Märtha Louise hervor: „Das ist stark und ergreifend! Eine Familie in Trauer, die füreinander da ist und Liebe und Fürsorge zeigt. Für Prinzessin Märtha Louise müssen das sehr schwere Tage sein.“
Royal-Expertin ordnet „schwere Tage“ für Prinzessin ein
Vagle betonte zudem, wie wichtig der Beistand aus dem familiären Umfeld in diesem Moment für die Königstochter sei. Märtha Louise und ihr Vater hätten sich zeitlebens außergewöhnlich nahegestanden – ein Band, das auch hielt, als die Prinzessin wegen ihrer umstrittenen Beziehung und späteren Ehe mit dem US-Schamanen Durek Verrett in die Kritik geriet und König Harald dennoch stets schützend an ihrer Seite blieb.
Nun, da der Vater fehle, seien Gesten des Zusammenhalts umso bedeutender: „Da wärmen Umarmungen und herzliche Worte von den Cousinen und Cousins wohl besonders, die König Harald selbst gut kannten und ihn gernhatten“, so die Expertin. Ihr sei zudem aufgefallen, dass König Haakon genau diese Verwandten in seiner Rede gewürdigt habe, als er von einem „Bruder und Onkel, mit dem alle gerne zusammen waren“ sprach.
Nach der privaten Totenwache verließ Märtha Louise das Schloss am Nachmittag gemeinsam mit ihren drei Töchtern, während sich die königliche Familie auf die weiteren Trauerfeierlichkeiten vorbereitet. (jag)
